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Archive für Januar 2010

15:09 I Schlechte Noten für die Regierung?

Berlin. Die Halbjahreszeugnisse an den Schulen sind da und nicht nur für Kinder gab es wieder einmal Noten. Bewertungen liegen diesertage auch für das Führungstrio Merkel- Westerwelle- Seehofer vor. Sie scheinen knapp 100 Tage nach dem Antritt ihrer neuen Amtszeit mit weniger guten Zensuren beim Bundesbürger weg zu kommen. Viele Menschen sind, laut “Politbarometer” des ZDF, genauso unzufrieden und enttäuscht wie zuvor. Waren zu Beginn der Amtszeit noch viele Wähler optimistisch, bescheinigen jetzt immer mehr der Bundesregierung eine schlechte Arbeit. Spendenvorwürfe gegen die FDP, das Hin und Her bezüglich der Steuersenkungen und allgemein der Verdacht auf eine Klientelpolitik tragen schließlich nicht dazu bei, das Vertrauen in die Politik zu stärken.

14:55 I Schulschwänzer aufgepasst - Volker Kauder sagt ihnen den Kampf an

Berin. Er findet es skandalös- gemeint ist das Billigen von geschwänzten Schulstunden in Berlin. Der Unions- Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) fordert nun ein scharfes Vorgehen gegen die Eltern von deutschen aber vor allem auch zugewanderten Schulschwänzern. So denkt er beispielsweise daran, staatliche Leistungen wie das Kindergeld zu kürzen. Kauder vermutet, dass für viele Zeitgenossen der Lebensweg ein Dasein beim Arbeitslosengeld II und beim Hartz IV ist und fordert, diesen Personenkreis aus der Isolationsecke heraus zu holen. Ein Gespräch mit den Eltern soll im Vorfeld ein Problembewusstsein erzeugen, doch wenn das nicht hilft, muss künftig über entsprechende Konsequenzen nachgedacht werden.

14:40 I Neuschnee- noch bleibt der Winter

Hamburg. Der Norden Deutschlands stöhnt weiterhin -unter der weißen Winterpracht. Rund 40 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen machen Auto- und Bahnfahren nicht gerade zum Vergnügen. Nicht durch kamen selbst Räumfahrzeuge und Abschleppdienste in Mecklenburg- Vorpommern. Viele Autofahrer mussten in ihren steckengebliebenen Fahrzeugen zunächst vergeblich auf Hilfe warten. Zahreiche Autobahnen mussten gesperrt werden und wetterbedingte Unfälle sind derzeit an der Tagesordnung.

Auch die Bahn hat unter dem Wintermärchen zu leiden. Auf vielen Strecken im Norden musste der Verkehr komplett eingestelt werden und auf einen entsprechenden Ersatzverkehr warteten die Fahrgäste teilweise vergeblich. Wer sich im IC- Zug auf die Strecke Schwerin- Rostock- Stralsund machen wollte, wurde enttäuscht, denn die Fahrten mussten komplett gestrichen werden. IC- Züge aus Hamburg endeten in Schwerin.

Die schlechte Nachricht: Bereits zum Anfang der kommenden Woche ist ein weiteres Tief im Anzug, das anhaltenden Schneefall mit sich bringt. Der Winter hat Deutschand nach wie vor fest im Griff und die flächendeckende Schneemenge erinnert an den harten Winter 1978/79, als in ganz Deutschland der Verkehr witterungsbedingt zum Erliegen kam.

12:04 I Wetter: Kräftiger Schneefall im Nordosten

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Offenbach (dts). Heute gibt es im Nordosten bis in den Nachmittag und Abend hinein teils kräftigen Schneefall mit der Gefahr von starken Schneeverwehungen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Auch am Alpenrand fällt anfangs Schnee. Sonst treten bei wechselnde bis starke Bewölkung örtlich örtlich Schnee- oder Graupelschauer auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen -2 Grad im Nordosten und +2 Grad am Oberrhein. Der Wind weht in der Mitte und im Süden schwach bis mäßig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Im Nordosten weht ein frischer bis starker nördlicher Wind, an der Ostseeküste noch mit der Gefahr von Sturmböen.

11:42 I NRW-Verfassungsschutz will Linkspartei intensiv beobachten

Düsseldorf (dts). Der Verfassungsschutz von Nordrhein-Westfalen sieht in der Linkspartei offenbar weiter eine Gefahr für die Demokratie und will sie intensiv beobachten. “Wer die Linken als naive Spinner sieht, unterschätzt sie. Denn das, was sie sagen und wollen, ist mit den Werten des Grundgesetzes nicht vereinbar”, sagte der stellvertretende Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, gegenüber dem Nachrichtenmagazin “Focus”. Er sehe bei der Linken “tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht linksextremistischer Bestrebungen”. Die NRW-Verfassungsschützer hätten Hinweise, die den Verdacht erhärten, dass die Linken “die freiheitlich demokratische Grundordnung durch eine andere Ordnung” ersetzen wollten.

Dazu gehöre die Forderung nach Verstaatlichung von Schlüsselindustrien und die ablehnende Haltung zu Privateigentum. Verstaatlichen ohne Entschädigen sei grundgesetzwidrig. “Die Linken werden von uns seit langem beobachtet, und das halten wir auch weiter für notwendig”, betonte Freier. “Die Linken in Nordrhein-Westfalen sind besonders weit links innerhalb der Bundespartei positioniert und werden sehr von den extremistischen Strömungen beziehungsweise von dem extremistischen Personal dominiert.”

11:40 I Weitere Schneestürme in Mecklenburg-Vorpommern erwartet

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Offenbach (dts). Im Nordosten Deutschlands muss heute weiterhin mit teilweise erheblichen Verkehrsbehinderungen durch starken Schneefall und Schneeverwehungen gerechnet werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bringt ein kleinräumiges Tief über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern anhaltenden Schneefall, zudem weht ein starker bis stürmischer Wind. Erst in den nächsten Stunden wird sich das Tief dann Richtung Ostsee verlagern. Die Behörde warnt daher, dass Straßen und Schienen teilweise unpassierbar sein könnten. Zudem bestehe die Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen könnten.

11:39 I Festnahme in Hagener Prostituierten-Mord

Hagen (dts). Im Fall der am vergangenen Sonntag in einem Hagener Bordell getöteten Prostituierten hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Genauere Details über die Festnahme wollen die Behörden erst im Laufe des Tages mitteilen. Die 24-jährige Frau, die vermutlich aus Nigeria stammte, war am 24. Januar gefesselt in dem Etablissement aufgefunden worden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Bei weiteren Ermittlungen hatte die Polizei unter anderem festgestellt, dass das Opfer unter falschen Personalien mit einem Pass aus Kamerun in Hagen gelebt hatte.

11:37 I Holocaust-Überlebende verurteilen Mussolini-iPhone-App

Rom (dts). Eine US-amerikanische Gruppe von Holocaust-Überlebenden hat die derzeit in Italien kursierende iPhone-Application “iMussolini” scharf verurteilt. “Es ist eine Schande und eine Kapitulation vor dem Kommerz, dass Apple eine Veröffentlichung dieser App genehmigt hat”, sagte ein Sprecher der Gruppe American Gathering of Holocaust Survivors. “iMussolini” zeigt Videos des italienischen Diktators und lässt den Anwender Reden des sogenannten “Duce” hören und lesen. Die Application ist italienischen Medienberichten zufolge derzeit die beliebteste Anwendung im Land und werde jeden Tag rund 1000 Mal heruntergeladen. “iMussolini” soll laut dem Entwickler Luigi Marino lediglich zur “Aufklärung” dienen.

11:34 I Bischof Williamson leugnet weiter den Holocaust

London (dts). Auch ein Jahr nach seiner Holocaust-Leugnung hält der britische Bischof Richard Williamson an seinen umstrittenen Thesen fest. Wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” berichtet, gehe aus internen E-Mails der erzkonservativen Piusbruderschaft hervor, dass Williamson “die sechs Millionen Vergasten” für “eine Riesenlüge” hält. Auf dieser “Tatsache” sei “eine ganz neue Weltordnung aufgebaut worden”. Die Juden, so der Geistliche, der sich im April in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten muss, seien “dank der KZs Ersatzerlöser geworden”. Williamson behaupte zudem, dass “1,3 Millionen Deportierte” aus den Lagern Treblinka, Majdanek, Belzec und Sobibór keineswegs vergast, sondern in den von Deutschland besetzten Teil der Sowjetunion verbracht worden seien.

22:20 I Churchills Zigarrenkippe für über 5000 Euro versteigert

London (dts). Eine Zigarrenkippe des früheren britischen Premierministers Winston Churchill ist heute in der englischen Stadt Aylsham versteigert worden. Die zur Hälfte gerauchte Zigarre habe Medienberichten zufolge einen Preis von 4500 Pfund, umgerechnet etwa 5200 Euro, erreicht. Zuvor war ein Verkaufswert von etwa 350 Pfund erwartet worden. Churchill habe die Zigarre im Jahr 1941 überstürzt ausgedrückt, um zu einer Kriegsbesprechung zu hasten. Ein Mitarbeiter der Downing Street No. 10, des britischen Sitzes des Premierministers, habe die Kippe anschließend aufbewahrt. Eine Butterdose, die Churchill einst als Aschenbecher benutzt hatte, war bereits im November für 4200 Pfund versteigert worden.