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Archive für 30.1.2010

11:40 I Weitere Schneestürme in Mecklenburg-Vorpommern erwartet

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Offenbach (dts). Im Nordosten Deutschlands muss heute weiterhin mit teilweise erheblichen Verkehrsbehinderungen durch starken Schneefall und Schneeverwehungen gerechnet werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bringt ein kleinräumiges Tief über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern anhaltenden Schneefall, zudem weht ein starker bis stürmischer Wind. Erst in den nächsten Stunden wird sich das Tief dann Richtung Ostsee verlagern. Die Behörde warnt daher, dass Straßen und Schienen teilweise unpassierbar sein könnten. Zudem bestehe die Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen könnten.

11:39 I Festnahme in Hagener Prostituierten-Mord

Hagen (dts). Im Fall der am vergangenen Sonntag in einem Hagener Bordell getöteten Prostituierten hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Genauere Details über die Festnahme wollen die Behörden erst im Laufe des Tages mitteilen. Die 24-jährige Frau, die vermutlich aus Nigeria stammte, war am 24. Januar gefesselt in dem Etablissement aufgefunden worden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Bei weiteren Ermittlungen hatte die Polizei unter anderem festgestellt, dass das Opfer unter falschen Personalien mit einem Pass aus Kamerun in Hagen gelebt hatte.

11:37 I Holocaust-Überlebende verurteilen Mussolini-iPhone-App

Rom (dts). Eine US-amerikanische Gruppe von Holocaust-Überlebenden hat die derzeit in Italien kursierende iPhone-Application “iMussolini” scharf verurteilt. “Es ist eine Schande und eine Kapitulation vor dem Kommerz, dass Apple eine Veröffentlichung dieser App genehmigt hat”, sagte ein Sprecher der Gruppe American Gathering of Holocaust Survivors. “iMussolini” zeigt Videos des italienischen Diktators und lässt den Anwender Reden des sogenannten “Duce” hören und lesen. Die Application ist italienischen Medienberichten zufolge derzeit die beliebteste Anwendung im Land und werde jeden Tag rund 1000 Mal heruntergeladen. “iMussolini” soll laut dem Entwickler Luigi Marino lediglich zur “Aufklärung” dienen.

11:34 I Bischof Williamson leugnet weiter den Holocaust

London (dts). Auch ein Jahr nach seiner Holocaust-Leugnung hält der britische Bischof Richard Williamson an seinen umstrittenen Thesen fest. Wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” berichtet, gehe aus internen E-Mails der erzkonservativen Piusbruderschaft hervor, dass Williamson “die sechs Millionen Vergasten” für “eine Riesenlüge” hält. Auf dieser “Tatsache” sei “eine ganz neue Weltordnung aufgebaut worden”. Die Juden, so der Geistliche, der sich im April in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten muss, seien “dank der KZs Ersatzerlöser geworden”. Williamson behaupte zudem, dass “1,3 Millionen Deportierte” aus den Lagern Treblinka, Majdanek, Belzec und Sobibór keineswegs vergast, sondern in den von Deutschland besetzten Teil der Sowjetunion verbracht worden seien.