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Archive für 28.1.2010

23:48 I Microsoft könnte Windows 8 schon 2011 veröffentlichen

Redmond (dts). Der US-Softwarehersteller Microsoft könnte sein neuestes Betriebssystem Windows 8 offenbar bereits im kommenden Jahr veröffentlichen. Der Windows 7-Nachfolger soll laut dem Blog “Microsoft Kitchen” voraussichtlich ab Juli 2011 erhältlich sein. Neue Versionen des Windows Servers sowie von Microsoft Office sollen dann 2012 folgen. Der Konzern selbst hat bislang keinen genauen Veröffentlichungszeitraum genannt. Microsoft hatte erst im vergangenen Jahr das Betriebssystem Windows 7 veröffentlicht, nachdem der Vorläufer Windows Vista auf massive Kritik unter Nutzern und Experten gestoßen war.

23:45 I Studie: Immer weniger Honigbienen und Imker

Halle (Saale) (dts). Die Zahl der Imker und Bienenvölker in Mitteleuropa ist in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vorläufige Studie zum EU-weiten Problem des Bienenrückgangs, die jetzt vom Internationalen “Bienenforschungsverband” IBRA veröffentlicht wurde. Der Rückgang der Wild- und kultivierten Bienen, aber auch der Schwebfliegen bedroht demnach zunehmend auch den Agrarsektor, der von den Insekten als Bestäuber abhängig ist. Ausschlaggebend seien die sinkenden Kosten für die Herstellung anderer Zuckerprodukte und Süßungsmittel sowie die sinkende Popularität der Imkerei als Hobby.

23:05 I Künstler will 2.000 Nackte vor Opernhaus von Sydney fotografieren

Sydney (dts). Die australischen Behörden haben dem für seine Nacktfotografien bekannten US-Fotografen, Spencer Tunick, die Genehmigung erteilt, 2000 unbekleidete Menschen vor dem Opernhaus von Sydney zu fotografieren. Australischen Medienberichten zufolge soll das Fotoshooting am 1. März 2010 stattfinden, am selben Tag wie die Schwulen- und Lesbenparade in Sydney. Tunick nennt seine neueste Installation “The Base” und will mit seinem Werk homo- und heterosexuelle Menschen miteinander in Verbindung bringen, um damit die Basis der Gesellschaft darzustellen. Spencer Tunick hat bisher schon nahezu 100 Fotoshootings dieser Art gemacht, sieben Mal wurde er in den Vereinigten Staaten dafür verhaftet.

22:33 I TV-Sender und Kabel Deutschland legen HDTV-Streit bei

Mainz (dts). Die Fernsehsender ARD, ZDF und Arte haben sich mit Kabel Deutschland über die Einspeisung von HDTV-Programmen mit Beginn zu den Olympischen Spielen in Vancouver geeinigt. Damit können “Das Erste HD”, “ZDF HD” und “ARTE HD” in den modernisierten Kabelnetzen von Kabel Deutschland kostenfrei empfangen werden. Für den HDTV-Empfang benötigen die Kabelkunden einen HDTV-tauglichen Digital Receiver und einen HDTV-Fernseher mit dem Logo “HD ready” oder “Full HD”. Bisher war es unklar, ob Kabel Deutschland HDTV anbieten würde. Der Kabelanbieter hatte ein Einspeiseentgelt von den Fernsehsendern gefordert, da die HD-Verbreitung zusätzliche Kosten verursache. Die öffentlich-rechtlichen Sender wollten dieser Forderung nicht nachkommen.

21:08 I US-Autor J.D. Salinger ist tot

Concord (dts). Der US-amerikanische Schriftsteller J.D. Salinger ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge habe der Sohn des Autors dies heute bestätigt und sagte, sein Vater sei eines natürlichen Todes gestorben. Salingers berühmtestes Werk “Der Fänger im Roggen” verhalf ihm zu Weltruhm. Obwohl er nur einen Roman und 35 Kurzgeschichten geschrieben hat, gilt er bis heute als einer der meistgelesenen und meistbesprochenen amerikanischen Autoren der Nachkriegszeit.

21:06 I Zahl der Arbeitslosen wieder angestiegen

Nürnberg. Die Auswirkungen der Krise sind laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit weniger stark als befürchtet auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen, doch liegt die Quote aktuell bei erschreckenden 8,6 Prozent. Dies sind 0,3 Prozentpunkte mehr als noch im Januar des Vorjahres und in Zahlen ausgedrückt handelt es sich 342.000 Arbeitslose mehr als im Dezember 2009.

Von Entwarnung also noch keine Spur: 3.617.000 Menschen ohne Arbeit sprechen schließlich eine deutliche Sprache und dahinter verbergen sich schließlich Schicksale, die niemand in Prozenten wieder gegen kann. Die Kurzarbeit hat Schlimmeres verhindert, denn ohne sie läge die Zahl weit höher. Saisonbedingter Arbeitsplatzverlust kommt noch hinzu, doch sprechen Experten dennoch davon, dass sich der Arbeitsmarkt zunehmend stabil zeige.

17:17 I Weitere Spekulationen um Reunion von Robbie Williams und Take That

London (dts). Die Spekulationen über eine Zusammenarbeit der britischen Popband Take That und ihrem früheren Mitglied Robbie Williams reißen weiterhin nicht. Wie die britische Boulevardzeitung “The Sun” berichtet, sollen Gary Barlow, Mark Owen, Jason Orange, Howard Donald und Robbie Williams am Dienstag beim gemeinsamen Verlassen eines Tonstudios in Los Angeles gesehen worden sein. Zum Abschied hätten sich die früheren Bandmitglieder umarmt. Laut einer der Band nahestehenden Quelle hätten die Musiker aber bislang noch nicht an neuen Songs gearbeitet.

17:11 I NRW: Eine Tote und ein Verletzter nach Unfall zwischen Zug und PKW

Köln (dts). Im nordrhein-westfälischen Niederkassel hat sich heute ein schwerer Unfall zwischen einem Zug und einem PKW ereignet. Nach Angaben der Behörden hatte der 71-jährige PKW-Führer gegen 10:30 Uhr trotz Rotlicht einen Bahnübergang überfahren. Dabei war das Fahrzeug von einem Industriezug erfasst worden. Die 27-jährige Beifahrerin war dabei tödlich verletzt, ein 7-jähriger Jünge auf dem Rücksitz schwer verletzt worden. Auch der Zugführer musste wegen eines Schocks ärztlich behandelt werden. Die Straße und die Zugstrecke mussten über mehrere Stunden hinweg gesperrt werden, die Ursache des Unglücks soll nun geklärt werden.

17:06 I Januar war im Durchschnitt 3,7 Grad kälter als normal

Offenbach (dts). Der Januar 2010 präsentierte sich als schneereicher, oft trüber und kalter, im Nordosten Deutschlands auch als strenger Wintermonat. Tief “Daisy”, das Ende des ersten Monats- drittels vom westlichen Mittelmeer heran zog, führte mit schwerem Sturm im Norden zu meterhohen Schneeverwehungen und an der Ostseeküste zu einer Sturmflut. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2100 Messstationen. Mit -3,7 Grad Celsius (°C) lag die durchschnittliche Temperatur im Januar 2010 bundesweit um 3,2 Grad unter dem vieljährigen Klimawert von -0,5°C. Bis zur Monatsmitte herrschte in ganz Deutschland kaltes Winterwetter. Anschließend drangen atlantische Tiefausläufer bis nach Mitteleuropa vor. Es bildete sich für mehrere Tage quer über Deutschland eine Luftmassengrenze, die milde Luft im Südwesten von kontinentaler Kaltluft im Nordosten trennte.

Nach dem 25. konnte sich das Frostwetter wieder in allen Gebieten durchsetzen. Dadurch kletterte das Quecksilber in einigen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs im ganzen Januar überhaupt nicht oder nur vorübergehend über den Gefrierpunkt. Die offiziell tiefste Temperatur meldete Bad Muskau in der Oberlausitz mit -24,3°C am 27. Die höchsten Werte registrierte man in der Oberrheinischen Tiefebene: Müllheim am 17., Rheinau-Memprechtshofen und Emmendingen- Mundingen am 18. mit jeweils 8,7°C.

17:05 I Post von Mindestlohn-Absage enttäuscht

Bonn (dts). Die Deutsche Post hat die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes bedauert. Leider hätten formale Gründe zur Ablehnung des Mindestlohns für Briefdienstleister geführt, sagte Post-Bereichsleiter Wolfhard Bender. Der Mindestlohn sei aber nach wie vor richtig. Es sei “Nonsens” in einem schrumpfenden Markt Wettbewerb über Lohnkosten zu betreiben. Die Post fühle sich weiter an den Mindestlohn gebunden und auch die Post-Mitgliedsunternehmen würden den Mindestlohn weiterhin zahlen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Post-Mindestlohn heute für rechtswidrig erklärt, weil das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor dem Erlass der Rechtsverordnung die Post-Konkurrenten offenbar nicht ausreichend angehört hatte.