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Archive für 27.1.2010

21:23 I Apple-Chef Steve Jobs stellt “iPad” vor

San Francisco (dts). Apple-Chef Steve Jobs hat heute in einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz den neuen Tablet-PC des Unternehmens, das sogenannte “iPad”, vorgestellt. Jobs kündigte das iPad dabei als einen Zwischenschritt von Smartphone und Laptop, dabei jedoch besser als beide Geräte an. Das neue iPad hat eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll (etwa 25 Zentimeter) und wiegt knapp 700 Gramm. Die Funktionen des iPad ähneln denen des iPhone; Nutzer können im Internet surfen, Bilder und Videos anschauen, Musik hören, spielen und E-Books lesen. Alle Applikationen, die auf dem iPhone laufen, können zudem auch auf dem iPad genutzt werden.

Der Verkauf des iPad soll in zwei Monaten starten. Die billigste Version des Gerätes (16 Gigabyte) soll 499 US-Dollar kosten. Teurer wird es, wenn das iPad ein 3G-Modul oder mehr Speicherplatz (32 oder 64 Gigabyte) haben soll. Apple gehörte in den 1970er-Jahren zu den ersten Herstellern von Personal Computern und trug zu ihrer
Verbreitung bei. Auch bei der kommerziellen Einführung der grafischen Benutzeroberfläche und der Maus in den 1980er-Jahren nahm Apple eine Vorreiterrolle ein.

21:22 I Lottozahlen vom Mittwoch (27.01.2010)

Frankfurt am Main (dts). In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden soeben die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 5, 7, 10, 39, 43 und 46. Die Zusatzzahl ist die 42, die Superzahl die 5. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 9057733. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 082914 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland haben die Bundesländer das Glücksspiel per Staatsvertrag geregelt. Dieser sichert dem Staat ein Monopol bis mindestens zum Jahr 2011.

21:21 I StudiVZ: Externe Applikationen werden rege genutzt

Berlin (dts). Auf den sozialen Internet-Netzwerken StudiVZ und MeinVZ nutzen 250000 Mitglieder die OpenSocial Funktionen, die sogenannten “Apps”, täglich. Seit deren Einführung seien diese Applikationen bereits fast fünf Millionen Mal installiert worden, am beliebtesten seien “Apps” aus den Bereichen Spiele, Service und Unterhaltung, meldete der Anbieter der Plattformen heute. Die Funkionen werden am meisten von den rund 4,4 Millionen Nutzern von MeinVZ genutzt. Das soziale Netzwerk StudiVZ wurde im November 2005 gegründet und war das erste der drei Projekte. Bis 2009 wurden diese in verschiedenen Sprachen mit separaten Plattformen angeboten, konzentrierte sich seitdem jedoch ausschließlich auf den deutschsprachigen Raum. Konkurrent “Facebook” bietet schon seit längerem eine offene Schnittstelle für externe Applikationen.

20:03 I Kommt nach Rekordfrost nun der Schnee?

Berlin. Die Wetterdienste in Deutschlandsind sich sich einig: die kältesten Nächte liegen wohl hinter uns. Besonders kalt war es in den vergangenen Nächten im Osten der Republik. Temperaturen unter 20 Grad minus sollen die Abschiedsgrüße vom Hochdruckgebiet “Dirk” gewesen sein. Jetzt müssen wir uns alle auf das Sturmtief “Jennifer” einstellen, was zwar für weniger frostige Verhältnisse sorgen wird, dafür aber Schnee mitbringt. Insbesondere die Mittelgebirgsregion muss sich auf eine Menge Neuschnee einstellen.

Nicht verschont von der klirrenden Kälte wurde auch die Bundeshauptstadt. Auf den Flüssen und Kanälen Berlins mussten Eisbrecher für freie Fahrt sorgen. Über steigende Besucherzahlen freuen sich indes die Schwimmbäder. Die Zahl derer, die ein gesteigertes Bedürfnis nach Wärme hat, ist enorm im Monat Januar im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

18:37 I Inflation im Januar bei 0,8 Prozent

Wiesbaden (dts). Die Inflationsrate beträgt im Januar 2010 wahrscheinlich 0,8 Prozent gegenüber dem Januar 2009. Im Dezember hatte die Preissteigerung noch bei 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gelegen. Im Vergleich zum Dezember 2009 sanken die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden soeben auf Basis einer Prognose mit. Nahezu immer stimmt die Prognose mit den tatsächlichen Zahlen überein.

17:44 I Ein Ausbrecher aus JVA Münster gefasst

Essen / Münster (dts). Einer der beiden Ausbrecher der JVA Münster ist heute Nachmittag im Essener Stadtteil Frohnhausen festgenommen worden. Laut Angaben der Polizei Münster sei der Flüchtige Besim D. bei einer Fahrzeugkontrolle aufgefallen. Über den Verbleib des zweiten Ausbrechers sei zur Zeit nichts bekannt, so die Polizei weiter. Der 34-jährige D. war am 19. Januar 2010 zusammen mit dem 25-jährigen Amir H. aus der Justizvollzugsanstalt Münster ausgebrochen. Nach den Flüchtigen wurde seitdem gefahndet.

17:42 I Pitt und Jolie erfahren beim Abendessen von angeblicher Trennung

Los Angeles (dts). Das Hollywood-Traumpaar Brad Pitt und Angelina Jolie hat angeblich bei einem gemeinsamen Abendessen von ihrer vermeintlichen Trennung erfahren. Dies sagte eine Quelle dem US-Magazins “People”. Außerdem seien die Gerüchte über das Beziehungs-Aus der beiden Schauspieler absolut “lächerlich”. Nach Informationen der Zeitschrift “Gala” seien die beiden tatsächlich zusammen beim Anwalt gewesen, haben jedoch lediglich einen Treuhandfonds aufsetzen wollen. Der Vater von Angelina Jolie, Jon Voight sagte gegenüber “Gala”, die Gerüchte wären “Unsinn, das ist alles frei erfunden.” Brad Pitt und Angelina Jolie sind seit 2005 miteinander liiert.

17:41 I USA: Jugendliche nimmt sich nach Angriffen auf Facebook das Leben

Boston (dts). Ein 15-jähriges Mädchen aus Boston im US-Bundesstaat Massachusetts hat sich offenbar infolge massiven Cyber-Mobbings über das Internet-Netzwerk Facebook das Leben genommen. Die Schülerin war US-Medienberichten zufolge bereits am 14. Januar erhängt aufgefunden worden. Die Familie der Toten war erst im Sommer des vergangenen Jahres von Irland in die USA gezogen, das Mädchen war aber offenbar schnell zum Ziel einer regelrechten Mobbing-Kampagne geworden. In den Wochen vor ihrem Selbstmord habe die 15-Jährige täglich mehrere Nachrichten über Facebook und ihr Mobiltelefon bekommen, in denen sie schwer angegriffen wurde. In einer der letzten Mitteilungen habe gestanden: “Go kill yourself”, auf deutsch “Bring dich um”. Die Polizei ermittelt nun gegen mögliche Verantwortliche.

09:00 I Frostige Zeiten und kein Ende in Sicht?

Berlin. Deutschland friert- eisige Nächte bei Temperaturen, die im zweistelligen Minusbereich liegen, bestimmen derzeit die Wetterlage. Wieder einmal werden Flüge gestrichen und auch die Bahn muss mit eingefrorenen Weichen leben. Nicht besser dran sind deutsche Autofahrer und insbesondere diejenigen, die zu den Berufspendlern gehören und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen können.

Zu zahlreichen Verkehrsunfällen kam es am Dienstag in Baden- Württemberg. Überfrierender Nieselregen sorgte für spiegelglatte Fahrbahnen. Und auch Neuschnee ist am kommenden Wochenende wieder in Sicht. Im Bayerischen Wald rechnen Meteorologen mit 50 Zentimetern neuer weißer Pracht. Auch im Osten Brandenburgs wie auch in Mecklenburg- Vorpommern sank die Quecksilbersäule auf unter 20 Grad. Die Nordlichter in Hamburg hoffen jetzt, dass die eisige Kälte für ein Zusatzvergnügen der besonderen Art sorgt. Das “Alstereisvergnügen” am kommenden Wochenende soll alle für die arktischen Temperaturen entschädigen und Budenvergnügen bieten. Voraussetzung dafür ist, dass an rund 50 verschiedenen Messstellen das Kerneis eine Dicke von mindestens 20 Zentimetern aufweisen muss, bevor rund 150 Buden auf der Alster platziert werden können.

08:48 I Zusatzbeiträge für Krankenkassen - Kritik auch von der Kanzlerin

Berlin. Die geplanten Zusatzbeiträge einiger Krankenkassen sorgen nicht nur bei den betroffenen gesetzlich Versicherten für Unmut. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kann dieses Vorhaben wohl nicht nachvollziehen und kündigte an, die Situation im Auge zu behalten. Nicht nachvollziehen kann Merkel wohl auch, dass sich gleich mehrere Krankenkassen für diesen Schritt entschieden haben und je Versicherten acht Euro monatlich mehr verlangen wollen. Dabei ist die finanzielle Situation der einzelnen Kassen unterschiedlich und dennoch wollen jetzt einige an einem Strang ziehen. Könnte dies gar ein Fall für das Kartellamt werden?

Für das Erheben von Zusatzbeiträgen machte nun ein Vorsitzender einer großen deutschen Kasse die Politik verantwortlich. Er kritisiert, dass die Krankenkassen durch finanzielle Engpässe unter Druck geraten und vielmehr Stimmungsmache zu Ungunsten der Versicherungsnehmer praktiziert wird. Besonders leiden müssen Hartz- IV- Empfänger und alle Menschen mit geringem Einkommen unter Zusatzbeiträgen. Diese wie auch Krankenkassenbeiträge können nämlich als Sonderausgaben steuerlich berücksichtigt werden. Davon profitieren insbesondere diejenigen, die auch nennenswerte Steuern zahlen und dies sind eben die Besserverdienenden. Diejenigen, die ein geringes Einkommen haben, bleiben allein auf den vollen Kosten sitzen.