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Sie befinden sich aktuell in den KUKKSI.de Nachrichten Blog-Archiven für den folgenden Tag 24.1.2010.

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Archive für 24.1.2010

23:30 I Haiti: 10 Millarden Euro werden benötigt

KUKKSI-SPENDENMARATHON

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Menschen, die nichts mehr haben als die Kleider die sie tragen. Menschen, welche sich in einer Situation befinden, die sie nicht alleine bewerkstelligen können. Hilfe ist es, was die Menschen in Haiti benötigen. Sie benötigen Hoffnung und Unterstützung.

Ungefähr 10 Milliarden Dollar werden benötigt, um Haiti wieder komplett aufzubauen. Eine Geldsumme, die sich keiner von uns vorstellen kann. Duch Spenden wird die Versorgung und der Wiederaufbau Haitis unterstützt. Die Schweiz spendete knapp 21, Deutschland über 30, Prominente wie Angelina Jolie und Brad Pitt eine und Vereine/Institutionen weitere Millionen Euro. Eine Unterstützung, die schon viel bewegt hat, aber noch lange nicht ausreicht. Deswegen ist jeder einzelne von uns gefragt etwas zu bewegen. Mit einer Spende kann jeder von uns die Opfer in Haiti unterstützen - Auch der Kukksi-Spendenmarathon bittet um Ihre Hilfe.

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23:00 I “Aktion Deutschland hilft” - Was steckt dahinter?

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Aktion Deutschland hilft e.V. wurde 2001 von zehn renommierten Hilfsorganisationen gegründet, um im Falle großer Katastrophen schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Mit dem Ziel, ohne unnötige Zeitverzögerung den Not Leidenden  zu helfen, führen die beteiligten Organisationen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherigen erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.

So werden Überschneidungen oder Versorgungslücken im Vorfeld von Hilfseinsätzen vermieden. Die bestehenden Verwaltungsstrukturen und Kapazitäten der Mitgliedsorganisationen helfen, Kosten zu senken und einen möglichst hohen Teil der gesammelten Spenden in direkte Hilfe umzusetzen. In der akuten Phase großer Katastrophen im Ausland wendet sich Aktion Deutschland Hilft mit einem gemeinsamen Spendenaufruf an die Öffentlichkeit.  Im Rahmen des Kukksi-Spendenmarathons arbeiten wir mit Aktion Deutschland Hilft zusammen.

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22:30 I Haiti: Eine unglaubliche Katastrophe im neuen Jahrzehnt

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Es kam plötzlich, sehr plötzlich. Das Erdbeben in Haiti war wohl schon einer der größten Katastrophen, welches sich in diesem noch sehr jungen Jahr 2010 ereignet hat. Es ist ein sehr bedrückender und trauriger Start in ein neues Jahrzehnt. Besonders für die Menschen vor Ort ist dieses Ereignis das wohl schlimmste was ihnen in ihrem Leben widerfahren ist. Ein Inselstaat in Angst und Schrecken.

Durch die unvorstellbaren Zerstörungen stehen viele Menschen vor dem kompletten Aus ihrer Existenz. Die Versorgungsmannschaften aus vielen Ländern stehen bereit. Auch Deutschland ist im Katastrophengebiet unterwegs und hilft, wo man nur helfen kann. Allerdings ist eines bereits jetzt schon sicher, denn es wird eine lange Zeit in Anspruch nehmen bis wieder alles funktionstüchtig ist. Es bleibt abzuwarten wie sich die Situation vor Ort entwickelt, wenn die Hilfsorganisationen wieder umkehren müssen. Es wird befürchtet, dass ungefähr eine Million Menschen in Haiti obdachlos sind.

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22:00 I Europäische Lösung soll unmoralisches Spiel beenden

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Bedarf es eigentlich immer einer schrecklichen Naturkatastrophe, bis die Weltöffentlichkeit auf die verheerenden politischen und wirtschaftlichen Zustände eines Landes aufmerksam wird? Missstände gab es in Haiti schon immer und auch nicht unbekannt war die Tatsache, dass die Bevölkerung unter einer unermesslichen Armut zu leiden hat. Dass es dann immer Organisationen und “Einzeltäter” gibt, die sich an der schrecklichen Lage dieser Menschen auch noch bereichern wollen, macht den Sachverhalt noch schlimmer. Der Handel mit Kindern gehört dazu.

In den Wirren der Naturkatastrophe haben sich viele Menschen aus den Augen verloren und Menschenhändler sind dann schnell vor Ort. Umso vorbildlicher kümmern sich Organisationen wie die SOS- Kinderdörfer um die schutzlosen Kinder. Nach dem Erdbeben irrten Tausende von Kindern zwischen den Trümmern umher, um nach ihren Angehörigen zu suchen. Die Organisation “SOS- Kinderdörfer” will sich extrem dafür einsetzen, die Familien wieder zusammen zu führen. Bereits über 200 Kinder konnten in einem Kinderdorf in einem Zeltdorf untergebracht werden.

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21:30 I Einige Hilfsorganisationen nicht mehr im Kriesengebiet

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Viele Hifsorganisationen aus vielen verschiedenen Ländern sind derzeit im Katastrophengebiet im Einsatz. Allerdings sind nicht mehr alle Hilfskräfte vor Ort. Bereits 31 deutsche Katastrophen-Helfer sind wieder zurück nach Deutschland geflogen.

Sie landeten am Samstagmorgen auf dem Frankfurter Flughafen. Die 31 Hilfskräfte waren Rettungsspezialisten von Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Sie suchten nach Überlebenden in den Trümmern. Allerdings konnten sie nur noch Leichen aus den Ruinen bergen. Es wird sich schon sehzr bald zeigen, wie lange die anderen Hilfsorganisationen vor Ort bleiben werden, um zu Helfen wo sie nur können.

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21:00 I Haiti: USA an der Spitze der Hilfsbemühungen

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Nur wenige Tage nach den schrecklichen Ereignissen in Haiti übertrug die Regierung Haitis die Kontrolle des Flughafens von Port- au- Prince an die Amerikaner. Rund 10.000 US- Soldaten sollen die Verteilung von Hilfsgütern kontrollieren, denn die verzweifelten Menschen tragen dazu bei, dass die Straßen unsicherer werden. Dieses Abkommen zwischen Haiti und den USA soll so lange Gültigkeit behalten, bis die Regierung wieder in der Lage ist, selber die Verantwortung zu übernehmen. Doch einfach haben es die US- Helfer nicht, denn die Infrastruktur der Region liegt nahezu am Boden und eine Versorgung der notleidenden Bevölkerung gestaltet sich zunehmend als schwierig.

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20:30 I Haiti - Hilfsaktionen ziehen alle Register

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Zwar sind die Suchen nach möglicherweise überlebenden Menschen offiziell eingestellt, doch suchen nach wie vor immer noch Menschen nach Verschütteten in den meterhohen Trümmerbergen. Die Notfallzentren sind hoffnungslos überfüllt und immer noch herrschen chaotische Zustände in der betroffenen Region. An ein Wunder, noch Überlebende zu finden, glauben noch die wenigsten, doch hat es diese auch gegeben. So wurde in der zur Hälfte zerstörten Hafenstadt Jacmel an Haitis Südküste ein erst 22 Tage altes Baby gefunden. Die Mutter hatte sich noch rechtzeitig retten können und führte Hilfskräfte zu ihrem Kind. Den Helfern aus aller Welt wird das Letzte abverlangt und ihnen gebührt größte Hochachtung.

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20:00 I Port-au-Prince - Die haitianische Hauptstadt

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Port-au-Prince wurde 1749 durch französische Zuckerrohrpflanzer gegründet. 1770 ersetzte sie Cap-Haitien als Hauptstadt der französischen Kolonie und wurde 1804 Hauptstadt des unabhängigen Staates Haiti. 1861 wurde Port-au-Prince Bischofssitz und 1944 wurde die Universite d`Etat d`Haiti gegründet. Seit 2004 herrscht in Haiti ein politischer Ausnahmezustand mit Unruhen und Unsicherheiten, die ihr Zentrum in Port-au-Prince hatten.

Der derzeitige Bürgermeister von Port-au-Prince ist Jean-Yves Jason. Der Sitz des Staatsoberhauptes befindet sich am Champ de Mars, einem großen Platz in der Stadt. Bekannte Bauwerke der Stadt waren der Präsidentenpalast von Haiti und die Kathedrale, welche jedoch durch das schwere Erdbeben zerstört wurden. In Port-au-Prince bilden Unternehmen der Lebensmittelproduktion einen wichtigen Wirtschaftszweig. Zudem existieren Seifen-, Textil-, Zemen-, Schuh und Lederindustrien.

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19:00 I Karibische Platte - Erdbeben erschüttern die Region

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Naturkatastrophen haben ernorme Auswirkungen und zu den gravierenden gehören Erdbeben. Das schwere Beben, unter dem die Menschen jetzt zu leiden haben, stellt sich nach Erklärungen von Geowissenschaftlern eher nüchtern dar. Dort, wo es jetzt am schlimmsten zugeschlagen hat, treffen die Nordamerikanische Platte und die Karibische Platte aufeinander. Die Karibische Platte ist immer in Bewegung und soll sich laut Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, jährlich um sieben Millimeter bewegen. Eigentlich sind Erdbeben eher selten und die letzte schwere Erschütterung soll im Jahr 1770 aufgetreten sein.

Die kontinentalen Platten schwimmen auf einer zähflüssigen Erdschicht. Die oberste Erdschicht hat einen Dicke von rund 100 Kilometern, die die Erdkruste und zum Teil auch den tiefer liegenden Erdmantel umfasst. Sie ist in mehreren Platten aufgeteilt, die auf der nächsttieferen zähfüssigen Erdschicht schwimmen. Sie bleiben ständig in Bewegung und Experten sprechen von einer so genannten Konvektion. Bei diesem Vorgang wird kontinuierlich flüssiges und heißes Gestein aus dem Erdinneren in Kanälen an die Oberfläche befördert. Kalte Gesteinsmassen sinken parallel dazu nach unten ab. Steigen die heißen Lavamassen nach oben, setzen sie sich an den Ausgängen der Kanäle fest und drängen auf diese Weise die Platten zur Seite und ein Erdbeben kann die Folge sein.

Jetzt, 230 Jahre nach dem letzten großen Beben, hat sich die Erde wieder gemeldet und die Menschen eines Landes getroffen, das zu den ärmsten der Welt gehört. Sie sind seit Jahrhunderten Opfer von Unterdrückung und politisch instabilien Gegebenheiten. Umso stärker sind gerade diese Menschen auf die Solidarität der ganzen Welt angewiesen.

>>> Der nächste Bericht folgt 19:30 Uhr. 

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18:50 I Das Wunder von Haiti: 25-Jähriger Mann nach elf Tagen aus Trümmern gerettet

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Offiziell hat die haitianische Regierung die Rettungsarbeiten im Erdbebengebiet als beendet erklärt, dennoch ereignete sich dort ein kleines Wunder. Wismond Exantus, ein 25-jähriger Mann wurde nach elf Tagen aus den Trümmern gerettet. Er konnte überleben weil er Zugang zu Getränken und Lebensmitteln hatte. Ein französisches Team barg den Mann mit Unterstützung von griechischen und US-Helfern aus den Trümmern in Port-au-Prince.

Bisher konnten insgesamt 133 Menschern aus den zerstörten Gebäuden von den Helfern gerettet werden. Am Freitag wurde die Phase der Such-und Rettungseinheiten nach Angaben des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) offiziell für beendet erklärt, obwohl an diesem Tag eine 84-jährige Frau und ein 22-jähriger Mann lebend geborgen werden konnten. 60 internationale Rettungsteams und mehr ignorierten die Anweisung der Regierung und suchten weiter nach Überlebenden.

Nach Angaben des haitianischen Innenministeriums starben bei dem Beben vom 12. Januar mindestens 112.226 Menschen. Rund eine Million Haitianer sind demzufolge obdachlos. Bei der Verteilung von Hilfsgütern in Haiti setzten UN-Truppen Tränengas ein und feuerten Warnschüsse ab. Kleine Rangeleihen bei dem Warten auf Nahrung, Wasser und Radiogeräte enden in Eskalationen und Plünderungen. Nach dem Erdbeben war die Hilfe nur sehr schleppend angelaufen.

Die Bundesregierung kündigte eine Aufstockung ihrer Hilfen für Haiti auf insgesamt 15 Millionen Euro an.  Der Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) meinte, dass sein Haus noch weitere 5 Millionen bereit stellen würde, um den zahlreichen Obdachlosen schnell eine Unterkunft bereitzustellen.

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