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Archive für 20.1.2010

12:33 I Nachbeben der Stärke 6,0 auf Haiti

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Port-au-Prince (dts). Vor der Küste Haiti hat sich heute ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben einen Wert von 6,0 auf der Richter-Skala an. Das Beben ereignete sich um 11:03 Uhr Ortszeit (12:03 Uhr deutscher Zeit) ca. 60 Kilometer entfernt von Port-au-Prince. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Erst letzten Dienstag hatte ein Erdbeben der Stärke 7,0 den Inselstaat erschüttert.

12:21 I Eilmeldung: Schweres Nachbeben in Haiti

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EILMELDUNG. Soeben wurde Kukksi bekannt, dass es ein schweres Nachbeben der Stärke 6,0 in Haiti gegeben haben soll.  Nähre Informationen liegen uns derzeit noch nicht vor, wir informieren Sie, sobald näheres bekannt ist.

11:39 I Umfrage: Jeder Achte kann sich Merkel als SPD-Chefin vorstellen

Berlin (dts). Jeder achte Deutsche kann sich Bundeskanzlerin Angela Merkel offenbar auch an der Spitze der SPD vorstellen. Das ergab eine Forsa-Umfrage für das Magazin “Stern”, bei der auch Mehrfachnennungen möglich waren. Die Bürger wurden in diesem Rahmen befragt, ob die CDU-Chefin auch Vorsitzende einer anderen Partei sein könne. Mit 69 Prozent antwortete die große Mehrheit zwar mit “Nein”, für 13 Prozent kommt sie jedoch als SPD-Chefin in Frage. Jeder Zehnte hält sie als FDP-Vorsitzende für denkbar. 5 Prozent meinen, sie könne gut Grünen-Chefin sein. An der Spitze der CSU können sie sich dagegen nur 4 Prozent vorstellen. 2 Prozent sind der Ansicht, Merkel tauge auch als Chefin der Linken.

05:45 I Menschen fühlen sich am Morgen meist sehr schlecht

Nürnberg. Viele Menschen leiden an Schlafstörungen. Eine Umfrage der GfK Marktforschung in Nürnberg hat ergeben, dass über die Hälfte der Deutschen Schlafprobleme hat. Allerdings hat man festgestellt, dass die Ursachen dafür meist unterschiedlich sind. So können zum Beispiel 36,4 % nicht richtig durchschlafen. 19 % der Befragten sagten, dass sie sich am Tag müde und unkonzentriert fühlen. 24,7 % fühlen sich wiederrum morgens wie komplett “zerschlagen”.

Die Zeitschrift “Apotheken Umschau” befragte insgesamt 1950 Menschen. Davon waren 1081 Menschen mit Schlafstörungen. Dies entspricht einem Prozentwert von 55,4 %

05:32 I Wetter: Meist bedeckt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt

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Offenbach (dts). In Deutschland bleibt es heute weiterhin meist bedeckt oder neblig-trüb. Im Norden und Osten gibt es hier und da etwas Schneefall oder Sprühregen. Örtliche Auflockerungen stellen sich am ehesten im Süden und Westen ein, Richtung Alpen ist es teilweise sonnig, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 Grad im Nordosten und bis zu +4 Grad im Westen. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind. Im Norden kann es dabei leicht auffrischen, an der Küste ist mit Windböen zu rechnen.

02:51 I Lafontaine ruft seine Partei bei Rückkehr zu Besonnenheit auf

Saarbrücken (dts). Der Parteivorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, hat bei seinem ersten Auftritt nach seiner Krebsoperation zur Besonnenheit in seiner Partei aufgerufen. “Dort, wo Menschen zusammenarbeiten, das gilt für alle Organisationen und Parteien, gibt es Eitelkeiten, Rivalitäten und persönliche Befindlichkeiten”, sagte Lafontaine auf einem Neujahrsempfang der Linksfraktion in Saarbrücken. Lafontaine wisse, dass “nicht alle Akteure in tiefer Sympathie und Zuneigung verbunden sind”, dennoch müsse man sich an Regeln halten, “die ein solidarisches Miteinander ermöglichen”.

Dabei kritisierte der Linksparteichef die aktuelle Personaldebatte heftig, die Lafontaine so kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen als überflüssig bezeichnete. Zudem warnte Lafontaine seine Partei vor einer Spaltung der Landesverbände in Ost und West. Der Eindruck, dass die Linkspartei aus “regierungswilligen Pragmatikern” im Osten und “regierungsunwilligen Chaoten” im Westen bestehe, sei falsch. Lafontaine bezeichnete dieses Bild als “Verdrehung der Tatsachen und der Wahrheit” an dem auch die Medien Schuld hätten. Gleichzeitig ließ der Parteichef seine politische Zukunft offen.

00:06 I JVA Münster - Zwei Häftlinge weg

Münster. Die Pannen in Vollzugsanstalten scheinen sich zu häufen. Am Dienstag ist es wieder zwei Häftlingen in Nordrhein- Westfalen gelungen, aus einer Justizvollzugsanstalt zu fliehen. Die Polizei hatte unmittelbar danach Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die bislang noch zu keinem Erfolg führten. Dabei handelt es sich um zwei junge Männer, die offensichtlich über eine Regenrinne entkommen konnten.

Der eine, 25 Jahre alt und wegen Bandendiebstahls zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt und der andere, 34 Jahre alt, ebenfalls wegen Einbruchdiebstahls verurteilt, konnten durch ein geöffnetes Oberlicht in einer Toilette der Haftanstalt entkommen. Wie gemutmaßt wird, wurde diese Tat gut vorbereitet und auch eine Hilfe von außerhalb der Haftanstalt war vorhanden. Warum beide geflohen waren, ist noch spekulativ, denn die Hälfte der Haftstrafen hatten sie bereits verbüßt. Somit geht man davon aus, dass sie in ihre Heimat fliehen wollen. Zur Stunde wird fieberhaft nach den beiden Ausbrechern, die als nicht gewalttätig gelten, gesucht.