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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Augsburg (dts). Der angeklagte Waffenhändler Karlheinz Schreiber hat am zweiten Prozesstag vor dem Augsburger Landgericht mit schweren Vorwürfen gegen die CSU für Aufsehen gesorgt. Über seinen Anwalt ließ der 75-Jährige mitteilen, dass er 1991 mehrere illegale Spenden in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen DM (etwa 716000 Euro) an die CSU weitergeleitet habe.
Zum Nachweis dieser Zahlungen ließ Schreiber fünf Barzahlungen an die CSU mit genauem Datum vom 24. September bis 26. November 1991 anführen. Weitere Zahlungen seien an Nummernkonten der Partei, eine “inoffizielle Kasse” der CSU gegangen. Genauere Angaben über dieses Konto konnte Schreiber allerdings nicht machen, außerdem habe er nie Kontoauszüge gesehen. Insgesamt sollen im Februar 1991 beim Verkauf von Fuchs-Spürpanzern an Saudi-Arabien rund 200 Millionen DM an Schmiergeld, 24 Millionen davon an Schreiber, geflossen sein. Dieses Geld habe Schreiber dann als Spenden an die Parteien CDU, CSU, SPD und FDP sowie individuelle Politiker weitergeleitet.
Die Spendernamen für die Transaktionen habe er dabei Todesanzeigen entnommen. Die CSU weist die Vorwürfe des wegen Steuerhinterziehung, Bestechung und Beihilfe zum Betrug angeklagten Schreiber zurück. Der Prozess gegen den 75-Jährigen soll noch mindestens bis Mai diesen Jahres fortgeführt werden.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
München (dts). Die Polizei fahndet weiterhin nach dem unbekannten Passagier, der am heutigen Nachmittag am Münchener Flughafen einen Sicherheitsalarm ausgelöst hatte. Bei der Fahndung soll den Beamten Videomaterial des Flughafens helfen, auf dem der geschäftsmäßig gekleidete Mann zu sehen ist. Der Sicherheitsalarm war ausgelöst worden, nachdem der Laptop des Mannes bei einer ersten Kontrolle positiv auf Sprengstoff getestet worden war. Bevor die zuständigen Sicherheitsbeamten einen zweiten Test durchführen konnten, um diesen Verdacht zu sichern, hatte sich sich der Fluggast jedoch bereits mit seinem Computer entfernt.
Infolge des Zwischenfalls war der Terminal II des Flughafens für mehrere Stunden gesperrt worden. Durch die Sperrung ist es bei über 100 Flügen zu Verzögerungen gekommen. Viele Maschinen mussten leer starten, um Verzögerungen auf weiteren Strecken zu vermeiden. Mittlerweile hat die Polizei eingeräumt, dass es sich bei dem Zwischenfall um einen Fehlalarm gehandelt haben könnte. Möglicherweise war der Mann in Eile um seinen Flug zu erreichen und habe nicht bemerkt, dass sein Computer Alarm ausgelöst habe.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin.
München. Aufregung auf dem Flughafen in München: Beim Sicherheitscheck piepste ein Laptop: Verdacht auf Sprengstoff. Der Besitzer ist geflüchtet - Geplanter Terroranschlag oder einfach nur Aufregung um nichts? Gegen 15:30 schlug der Laptop des Mannes positiv bei den Sicherheitskontrollen an. Die Polizei musste einen Teil des Flughafens sperren. Es wird vermutet, dass der Mann nur schnell zu seinem Flieger wollte: Bis jetzt ist der Mann spurlos verschwunden. Mit Verspätungen muss bis in den späten Abendstunden gerechnet werden.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
München (dts). Das Terminal II auf dem Münchner Flughafen ist um 18:45 Uhr wieder in Betrieb genommen worden. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte der dts Nachrichtenagentur, dass die Sicherheitskontrollen und der Terminalbereich wieder nach und nach besetzt werden, mit Verspätungen muss bis in die späten Abendstunden gerechnet werden. Ein Passagier löste heute Nachmittag den Sicherheitsalarm und die darauffolgende Sperrung aus, als er sich von der Sicherheitskontrolle entfernt hatte, nachdem sein Laptop positiv auf Sprengstoff getestet worden war. Eine Nachkontrolle zur Bestätigung dieses Verdachts konnte nicht mehr durchgeführt werden, so Thomas Borowik, Sprecher der Bundespolizei. Der Mann konnte bisher noch nicht aufgegriffen werden, die Suche dauert an.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Düsseldorf (dts). Vor der Landtagswahl am 9. Mai wird es offenbar doch noch zu einem Fernsehduell zwischen CDU-Regierungschef Jürgen Rüttgers und seiner Herausforderin von der SPD, Hannelore Kraft, kommen. Dies erfuhr die “Rheinische Post” aus Koalitionskreisen. Die SPD-Landeschefin hatte schon vor dem Jahreswechsel ihr Interesse an einem solchen verbalen Zweikampf bekundet. Rüttgers hat sich dagegen bislang bedeckt gehalten. Für ihn habe der Wahlkampf noch nicht begonnen, sagte er zur Begründung. Die CDU will ihren Wahlkampf offiziell am 10. April eröffnen. Das TV-Duell Rüttgers-Kraft soll offenbar noch vor der “Elefantenrunde” stattfinden, die für den 28. April geplant ist.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Münsterland. Die unsagbare Not der Menschen in Haiti führt zu einer großen Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung. Auch im Münsterland laufen Hilfs- und Spendenaktionen, die ihresgleichen suchen. Dabei ziehen alle an einem Strick und der Gedanke der Solidarität wird auf unterschiedlichen Ebenen weiter getragen. Mit von der Partie sind unter anderem die Malteser, die seit dem vergangenen Wochenende zusammen mit einem internationalen Team in einem Krankenhaus in Port- au- Prince erste Hilfe leisten und sich um die größtenteils schwer verletzten Menschen kümmern.
Spendenaktionen laufen auch an vielen Schulen, die von den Schülern und auch Lehrern schnell ins Leben gerufen wurden. Erfolgreich läuft bislang auch das Spendenprojekt der Zeitungsgruppe Münsterland, die alle Spenden an die Nothilfe der Malteser weiter leitet. Solidarität wird in diesen Tagen groß geschrieben, um den Menschen im Erdbebengebiet zu helfen, die heute mit einem Nachbeben konfrontiert wurden. Welches Ausmaß dieses Ereignis hatte, steht noch nicht fest.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Berlin. Seit wenigen Minuten kann bei Kukksi für die Erdbebenopfer gespendet werden. Ihre Spende gelangt direkt zu “Aktion Deutschland hilft”. Nach dem schweren Nachbeben, welches heute geschah, brauchen die Menschen noch mehr Unterstützung, die Versorgung ist komplett zusammengebrochen. Es ist egal, wieviel Sie spenden wollen - Jeder Euro ist wichtig. Am Sonntag startet der Kukksi-Spendenmarathon, im Vorfeld kann jetzt gespendet werden.
>>> HIER SPENDEN
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Nürnberg (dts). Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich strikt gegen eine Arbeitspflicht für Langzeitarbeitslose gewandt, die der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ins Gespräch gebracht hatte. “Eine generelle Arbeitspflicht löst das Problem nicht. Wir erwarten bereits heute von jedem Arbeitslosen, dass er sich im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv um Arbeit bemüht”, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt der “Bild”-Zeitung. Jedem Arbeitslosen sei laut Gesetz schon heute in der Regel jede Arbeit zumutbar, sofern sie nicht sittenwidrig sei.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Die 200. Meldung aus dem Bereich “Welt”.
San Francisco (dts). Auf dem Internetportal Facebook kursieren derzeit mehrere gefälschte “Hilfsgruppen” für die Erdbebenopfer von Haiti. Die Seiten geben US-Medienberichten zufolge an, für jedes Mitglied der Gruppe einen US-Dollar für Haiti zu spenden. Eine solche Gruppe hatte über das Wochenende etwa 1,5 Millionen Mitglieder erzielt. Zudem war das Gerücht aufgekommen, dass Facebook für jeden Nutzer, der in seinem Status eine kurze Meldung über das Erdbeben von Haiti einbezieht, ebenfalls einen US-Dollar spende. Das Netzwerk hat die Gerüchte inzwischen entschieden zurückgewiesen.
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20.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Port-au-Prince (dts). Ein schweres Nachbeben hat heute Morgen Haiti erschüttert. Das Beben hatte nach Messung der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,1 auf der Richterskala und ereignete sich gegen 6 Uhr Ortszeit an der Küste des Landes, etwa 60 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Das Epizentrum des Bebens lag relativ flach in circa 16 Kilometern Tiefe. Derzeit liegen noch keine Berichte über mögliche Schäden oder Opfer vor. Nach dem Beben flohen die Menschen in Port-au-Prince in Panik auf die Straßen. Erst am vergangenen Dienstag hatte ein verheerendes Erdbeben mit einer Magnitude von 7,0 für schwere Verwüstungen in Haiti gesorgt. Ein Großteil der Gebäude in Port-au-Prince waren dabei eingestürzt, viele Menschen wurden unter den Trümmern begraben. Noch immer sind nicht alle Opfer geborgen, die Zahl der Toten wird auf bis zu 200000 geschätzt.
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