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Archive für 16.1.2010

07:33 I Wetter: Zunächst trocken und meist bewölkt bei bis zu 4 Grad

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Offenbach (dts). Heute ist es meist stark bewölkt, bis zum Abend aber weitgehend trocken. In einigen Regionen kann es tagsüber auch sonnige Abschnitte geben. Die Höchsttemperaturen liegen dem Deutschen Wetterdienst zufolge zwischen -6 Grad in der Osthälfte und bis zu +4 Grad im Westen. Am Abend setzen in der Westhälfte teilweise kräftige Niederschläge mit Regen und nach Osten hin auch Schnee ein. Die Temperatur sinkt auf Werte zwischen etwas über 0 Grad im äußersten Westen und im Osten örtlich bis zu -10 Grad ab.

07:31 I Bahn macht 2009 “kräftigen Gewinn”

Die 500. Meldung aus dem Bereich Deutschland.

Berlin (dts). Die Deutsche Bahn hat offenbar im Jahr 2009 wieder Gewinne erwirtschaftete. “Im Geschäftsjahr 2009 schreibt die DB eine kräftige schwarze Zahl. Das Betriebsergebnis wird trotz Wirtschaftskrise deutlich über eine Milliarde Euro liegen,” sagte Bahnchef Grube dem “Focus” (Montagsausgabe). “Allein durch unser Konzernprogramm `reACT 09` konnte die DB schon ihr Ergebnis 2009 um 600 Millionen Euro verbessern. Wir haben dafür alles - außer Sicherheit und Service - auf den Prüfstand gestellt.” Er sehe jetzt für den Konzern gute Erholungschancen. “Im Juli 2009 haben wir den tiefsten Punkt auch im Güterverkehr hinter uns gelassen.

Der Schienengüterverkehr der DB ist 2009 um 22 Prozent eingebrochen.” Grube sagte aber weiter: “Wir schreiben wieder eindeutig schwarze Zahlen.” Im ersten Quartal brach, laut Grube, zwar der Landverkehr um 16 Prozent ein, aber für das ganze Jahr liege das Minus im Straßentransport nur noch bei zwölf Prozent. Die Luftfracht ging 2009
um 15 Prozent zurück und die Seefracht nur um ein Prozent. Im ersten Quartal 09 hätten die Rückgänge dagegen noch bei 30 beziehungsweise vier Prozent gelegen. Allerdings werde der Weg aus der Krise noch lange dauern. “Voraussichtlich erst 2014 können wir im Güterverkehr wieder das Niveau von 2008 erreichen”, so Grube zu “Focus”.

00:05 I USA übernehmen Internationalen Flughafen in Haiti

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Port-au-Prince (dts). Die USA haben vorübergehend die Kontrolle über den Internationalen Flughafen in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince übernommen. Die Regierung von Haiti hatte dieser Maßnahme heute offenbar zugestimmt. Haitis Regierungschef Jean-Max Bellerive habe eine entsprechende Genehmigung unterzeichnet, hieß es in Washington. Unterdessen haben sich die Schätzungen über die Zahl der Todesopfer dramatisch erhöht. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation am Nachmittag von 50000 bis 100000 Todesopfern sprach, hieß es aus der Regierung von Haiti zunächst, bis zu 140000 Tote nach dem Erdbeben seien möglich. Zuletzt wurde ein Minister mit einer Schätzung von bis zu 200000 Toten zitiert.

00:04 I USA gewähren illegalen Einwanderern aus Haiti 18 Monate Asyl

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Washington (dts). Haitianer, die sich “illegal” in den USA aufhalten, dürfen vorerst dort bleiben. Das teilte die US-Heimatschutzbehörde am Freitag mit. Die Aufenthaltsgenehmigung gelte zunächst für 18 Monate. So könnten die Haitianer, die sich bislang ohne amtliche Erlaubnis in den USA aufhalten, die Zeit überbrücken, bis sich ihr Land von dem schweren Erdbeben wieder erholt habe, hieß es. In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince soll nach unterschiedlichen Berichten jedes zweite oder jedes dritte Haus zerstört sein. Nach verschiedenen Schätzungen könnten bei dem Beben am Dienstag zwischen 50000 und 140000 Menschen ums Leben gekommen sein.

00:03 I Möglicherweise 140.000 Todesopfer nach Erdbeben in Haiti

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Port-au-Prince (dts). Bei dem Erdbeben in Haiti könnten bis zu 140000 Menschen ums Leben gekommen sein. Das teilte die Regierung Haitis am Freitag in der Hauptstadt Port-au-Prince mit. 40000 Menschen seien bereits zum großen Teil in Massengräbern beerdigt worden. Bis zu 100000 Menschen könnten sich noch unter den Trümmerbergen befinden. Die Weltgesundheitsorganisation hatte die Zahl der möglichen Todesopfer heute mit 50000 bis 100000 angegeben. Gleichzeitig äußerte Haiti Sorge, es könne zu ungezügelten Ausbrüchen von Gewalt kommen. Während weltweit die Hilfsmaßnahmen angerollt sind, senden die USA zudem bis Anfang kommender Wochen rund 10000 Soldaten nach Haiti.