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Archive für 13.1.2010

14:08 I Steuerzahlerbund erntet Kritik von der Gewerkschaft

Berlin. Die Bergbau- Gewerkschaft IGBCE ist offensichtlich sauer und fährt schweres Geschütz gegen den Steuerzahlerbund auf. Dieser hatte erst  kürzlich zum Sparen aufgefordert. Unter anderem soll das Elterngeld abgeschafft und Bergbausubventionen halbiert werden. Dabei sind Beihilfen für den Bergbau im Steinkohlefinanzierungsgesetz garantiert und dies bis zum Jahr 2018. Konkret würde eine Halbierung von Beihilfen zu Entlassungen von Bergleuten führen und dies heißt im Klartext, dass die aus einer Arbeitslosigkeit resultierenden Sozialkosten weitaus stärker zu Buche schlagen würden als an Einsparungen heraus zu holen wäre.

13:31 I Trotz Pocher und Kerner: Sat.1 wollte keiner sehen

Unterföhring. Geschäftsführer Guido Bolten zieht nun die Konsequzen und wird den privaten Sender aus Unterföhring verlassen: Er holte zwar prominente Gesichter wie Kerner und Pocher zu Sat.1, dennoch war kaum Zuschauerinteresse vorhanden. Es ist wohl ein spektakulärer Führungswechsel: Jetzt übernimmt der Vorstand der German Free TV die Sache selbst in die Hand.

Sat.1 schwächelt und dem Sender gelingt es kaum, einen Primetime-Hit zu landen. Die Hoffnungsträger am Nachmittag “Richterin Barbara Salesch” und “Richter Alexander Hold” erzielen seit dem Start der neuen RTL-Doku Soaps am Nachmittag “Verdachtsfälle” und “Familien im Brennpunkt” ebenfalls nur noch mangelnde Quoten - Weder am Nachmittag, noch am Abend ist großes Zuschauerinteresse bei Sat.1 vorhanden, die einzige Ausnahme ist die US-Crimeserie “Navy CIS”.

Und sogar bei den Fußballübertragungen von “ran” konnte davon Sat.1 nicht profitieren. Jetzt zieht nach 14 Monaten der Sat.1-Geschäftsführer  Guido Bolten die Reissleine und wird den Sender schon zum 01. Februar verlassen. Pocher und Kerner sind große Gesichter: Es war eine neue Strategie und ein gutes Konzept, dennoch wollten die Zuschauer Kerner`s Talk und Pocher`s Show nicht sehen. Vielleicht war bei Kerner`s Talk der Sendeplatz fehl am Platz, denn Sat.1 hat die Sendung am Anfang immer Montags um 21:15 ausgestrahlt - In direkter Konkurrenz mit dem grandiosen RTL-Erfolgsformat “Bauer sucht Frau”.

12:24 I Sat.1-Krise: Geschäftsführer Guido Bolten geht

Unterföhring. Ein Skandal in der Fernsehwelt - Dramatische Entwicklungen in Unterföhrung: Der Geschäftsführer Guido Bolten wird Sat.1 verlassen. Grund sind die negativen Entwicklungen des Senders, wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, verlässt Bolten den Sender bereits zum 01. Februar. Vorstand Andreas Bartl wird nun selbst Hand anlegen und den Sender führen. Mit Oliver Pocher und Johannes B. Kerner hatte Bolten kein Glücksfang, was die Quoten anging: Jetzt zieht er die Konsequenz daraus. Doch nicht nur Pocher und Kerner sind die Probleme bei Sat.1, dem Sender gelingt kaum ein Primetime-Hit und muss sich immer RTL geschlagen geben. Nachdem im Januar ProSieben und RTL neue Staffeln und Free-TV-Premieren zeigten, strahlt Sat.1 alte Filme aus. Die Probleme von Sat.1 werden jetzt zur Chefsache.

11:23 I Erdbeben auf Haiti: Suche nach Überlebenden beginnt

Port-au-Prince (dts). Nach dem schweren Erdbeben auf Haiti hat inzwischen die Suche nach Überlebenden in den Trümmern begonnen. Bislang gibt es noch keine offiziellen Angaben über Tote oder Verletzte, die haitianischen Behörden rechnen jedoch mit Hunderten Opfern. Bei dem schwersten Erdstoß auf dem Inselstaat seit 200 Jahren wurden in wenigen Sekunden viele Gebäude in der Hauptstadt Port-au-Prince zerstört, darunter Krankenhäuser, Hotels, der Präsidentenpalast und das Hauptquartier der UN. Der haitianische Botschafter in den USA, Raymond Joseph, sagte dem US-Sender CNN, er befürchte “eine Katastrophe großen Ausmaßes”.

Die Kommunikationsnetze in Port-au-Prince, die sich nur wenige Kilometer vom Epizentrum entfernt befindet, waren nach dem Beben der Stärke 7,0 vollkommen zusammen gebrochen. Der Erdstoß ereignete sich um 16:53 Uhr Ortszeit am Dienstagnachmittag (22:53 Uhr deutscher Zeit). Anschließend gab es mehrere starke Nachbeben. Experten rechnen mit einer humanitären Katastrophe, da die Region rund um das Epizentrum mit rund zwei Millionen Menschen total überbevölkert ist. Haiti gilt als ärmstes Land der westlichen Hemisphere. Knapp 80 Prozent der rund neun Millionen Einwohner Haitis müssen mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen.

11:21 I Berichte: Al-Qaida-Führer im Jemen getötet

Sanaa (dts). Im Jemen soll ein Führer des regionalen Ablegers des Terrornetzwerks al-Qaida getötet worden sein. Wie der Gouverneur der Provinz Schabwa mitteilte, wurde der Mann in der vergangenen Nacht bei einer Razzia in seinem Haus erschossen. Vier weitere Extremisten seien bei der Aktion verhaftet worden. Ein al-Qaida-Ableger in dem Land am Golf von Aden hatte sich zuletzt zu dem gescheiterten Anschlagsversuch von Detroit auf einen Flug der Northwest-Airlines bekannt.

11:19 I Bundesregierung stellt eine Million Euro Soforthilfe für Haiti zur Verfügung

Berlin (dts). Nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti hat die Bundesregierung nun erste konkrete Hilfsmaßnahmen angekündigt. Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, wird als unmittelbare Reaktion eine Million Euro humanitäre Soforthilfe für die Notversorgung der Opfer zur Verfügung gestellt. Zudem solle der vom Minister einberufene Krisenstab die Situation in Haiti genau beobachten und in Zusammenarbeit mit den anderen Ressorts über weitere Maßnahmen entscheiden. Das Beben der Stärke 7,0 hatte gestern um 16:53 Uhr Ortszeit (22:53 Uhr MEZ) Haiti getroffen. Die Behörden rechnen mit Hunderten Toten und Verletzten, viele Gebäude in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince wurden zerstört.

10:30 I Die Ärmsten der Armen betroffen - Gewaltiges Erdbeben fordert Tribut

Sao Paulo / Port-au-Prince. Ein Beben der Stärke sieben ist dafür verantwortlich, dass im Karibikstaat Haiti Verwüstungen ungeheuren Ausmaßes und auch Opfer zu beklagen sind. Dabei werden die Bewohner schon im alltäglichen Leben hart gestraft, denn nahezu die Häfte der dort lebenden Menschen muss mit weniger als einem Dollar am Tag ihr Leben fristen. Nun hat ein gewaltiges Erdbeben und wenigstens zehn Nachbeben die Situation der Menschen noch verschlimmert.

US- Präsident Barack Obama sagte Haiti bereits volle Unterstützung durch die USA  zu und Vorbereitungen für Hilfslieferungen sind schon getroffen. Zur Stunde liegen noch keine genauen Zahlen von Toten und Verletzten vor. Bilder von aufgerissenen Straßen, eingestürzten Häusern und verzweifelten Menschen zeigen, wie hart die Bevölkerung getroffen ist.

00:28 I Erdbeben auf Haiti: Tsunami-Warnung aufgehoben

Port-au-Prince. Wie Kukksi soeben erfahren hat, wurde die Tsunami-Warnung aufgehoben. Haiti zählt zu den ärmsten Staaten der Nation und bittet um internationale Hilfe. Informationen zu Opfern sind derzeit noch nicht bekannt. Auf Haiti hat sich am Abend ein starkes Erdbeben ereignet. Geologen gaben einen Wert von 7,0 auf der Richter-Skala an. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete von einem Krankenhaus, das eingestürzt sein soll. Menschen sollen auf den Straßen nach Hilfe rufen. Das Telefonnetz ist offenbar zusammengebrochen.

00:15 I Nach Erdbeben: Tsunami-Warnung auf Haiti

Port-au-Prince. Kukksi hat bereits berichtet: Nach dem schweren Erdbeben wurde eine Tsunami-Warnung für einige Teile der Karibik herausgegeben. Das schwere Erdbeben erreichte eine Stärke von 7,3. Es bestehe die Gefahr einer Flutwelle, die die Küsten im Umkreis von 100 Kilometern treffen könnten. Berichte über Opfer liegen derzeit noch nicht vor. Angeblich soll ein Krankenhaus eingestürzt sein, dass wurde jedoch noch nicht bestätigt.

00:00 I Bartsch weist Vorwürfe von Gysi zurück

Berlin (dts). Der Geschäftsführer der Linken, Dietmar Bartsch, hat die Vorwürfe von Partei-Genossen Gregor Gysi ausdrücklich zurückgewiesen. Unterstützt wird er dabei von verschiedenen Mitgliedern seiner Partei. So kritisiert beispielsweise der Linke-Fraktionschef aus Thüringen, Bodo Ramelow, Gysis Führungsstil und ist der Ansicht, derartige Probleme sollten “nur hinter verschlossenen Türen” geklärt werden. Ob die Vorwürfe Gysis gegenüber Bartsch berechtigt sind, könne Ramelow aber nicht bewerten.

Gysi hatte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch auf der Neujahrsklausur der Linksfraktion gestern öffentlich Illoyalität vorgeworfen und Konsequenzen angekündigt. Mit seiner Aussage hat Gregor Gysi ein klares Misstrauensvotum gegen seinen Genossen ausgesprochen und damit Diskussionen innerhalb der Partei verursacht.