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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Was ist mit der “Linken” los? Diese Frage beschäftigt derzeit wohl nicht nur Mitglieder der Linkspartei, sondern auch viele Bürger, die kaum Verständnis für die innerparteilichen Querelen haben. Hielt sich Bundestags- Fraktionschef Gregor Gysi bislang vornehmn zurück, übt er nun offen Kritik am Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch. Unter anderem wird ihm vorgeworfen, sich gegen den an Krebs erkrankten Oskar Lafontaine gerichtet zu haben und auch interne Infos an das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” weitergegeben zu haben.
Nun steht die Frage im Raum, ob Bartsch auf dem kommenden Parteitag im Mai nun nicht mehr für eine Kandidatur bereit stehen wird. Der Machtkampf innerhalb der Partei scheint größere Schäden hinterlassen zu haben, als anfangs noch befürchtet. Aus diesem Grunde rühren nun Gregor Gysi, Lothar Bisky wie auch Fraktionsvize Klaus Ernst die Werbetrommel für mehr Geschlossenheit. Bisky bezeichnete die aktuelle Situation in der Linkspartei sogar als eine Art ideologische Schweinegrippe und verwies mit Nachdruck auf den eigentlich politischen Gegner und dieser ist schließlich Schwarz- Gelb.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Die Menge an Schweinegrippe- Impfstoff war wohl zu groß, während parallel dazu die Nachfrage impffauler Deutscher gering ausfiel. Was also tun mir zu viel georderten Impfdosen? Damit die Länder nicht auf einem Berg des Serums sitzen bleiben, fanden Verhandlungen mit dem Hersteller GlaxoSmithKline statt, die zu einem für alle Beteilgten zufrieden stellenden Ergebnis führen sollen. So wie es aktuell aussieht, müssen die Länder nun nicht mehr alle bestellten 50 MillionenSchweinegrippe- Dosen abnehmen, sondern nur noch 34 Millionen. Auf diese Weise können die Länder insgesamt 133 Millionen Euro einsparen.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Düsseldorf. In den Kassen vieler nordrhein- westfälischen Kommunen herrscht gähnende Leere. Ganz klar, dass viele sich darüber beschweren, doch mit dem Jammern über die desolate Finanzlage stößt man beim Bund der Steuerzahler in Nordrhein- Westfalen nicht gerade auf Wohlwollen. Vielmehr sollen Gemeinden und Städte sich anstrengen, eigene Sparpotenziale aufzutun und vernünftige Konzepte entwickeln. In erster Linie sollten hochverschuldete Städte schauen, ob nicht an Anteilen gespart werden könne, wie etwa bei den Wohnungsbaugesellschaften oder Stadtwerken, was unterm Strich für die Bürger nicht automatisch zu einer höheren Kostenbelastung führen würde.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Hamburg. Kaum zu glauben, aber wahr: AOl wird in naher Zukunft auf dem deutschen Markt nicht mehr zu finden sein. Geschlossen wird dann die Zentrale in Hamburg wie auch sämtliche andere Niederlassungen. Verbunden damit ist, wie fast immer bei solchen Schließungen, dass in Deutschland 140 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Doch nicht nur hierzulande kommt es zu Entlassungen. Auch in Schweden, Finnland, Spanien und Frankreich sind Kürzungen geplant.
In Deutschland wird sogar das weitreichende Werbenetzwerk eingestellt und lediglich die Tochterfirma AdTech in Dreieich (Hessen) bleibt zunächst noch erhalten. Wann die deutschen Mitarbeiter von AOL mit ihren Kündigungen rechnen müssen, steht zur Stunde noch nicht fest und erst zu Wochenbeginn wurde der Betriebsrat über die Pläne in Kenntnis gesetzt. Neben der Zentrale in der Hansestadt betreibt AOL auch noch Büros in Frankfurt, München und Düsseldorf.
Obwohl die Standorte bald wegfallen, bleibt weiterhin das deutsche AOL- Portal erhalten, wenngleich dies auch in einer Light- Version geschieht. Niemand muss sich also um das Angebot E- Mail, WinAmp und Instant Messanger sorgen. Jedoch wird dieses Portal dann nicht mehr von Deutschland aus betrieben.
In den 90er Jahren konnte sich AOL einen Markt als Anbieter von Internetzugängen erkämpfen, doch ging dieses Geschäftsfeld bereits im Jahre 2006 an Hansenet über. AOL hat sich seit rund vier Jahren auf eine gezielte Werbevermarktung verlegt und will von seinen weltweit 6.900 Mitarbeitern rund 2.500 Stellen freisetzen.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Lenggries. Eine Seilbahn am Brauneck im oberbayerischen Lenggries mit 60 Fahrgästen ist plötzlich stecken geblieben. Mit Hubschraubern werden die Fahrgäste gerettet. Wegen einer Betriebsstörung am Vormittag kam es zu einem Komplettausfall, dass teilte die Polizei mit. Die Störung lasse sich kurzfristig nicht beheben, daher werden die Fahrgäste mit Hubschraubern gerettet. Verletzt wurde niemand, es sei keine Panik unter den Fahrgästen ausgebrochen, wie ein Sprecher der Polizei mitgeteilt hat.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Johannes Hägele.
EILMELDUNG. Nach Angaben der Regierung in Sanaa wurden Verhandlungen mit den Entführern der vor sieben Monaten verschleppten deutschen Familie aufgenommen. Die Familie aus Sachen und ein britischer Ingenieur fielen im vergangenen Juni in der nördlichen Provinz Saada in die Hände der Entführer. Außenminister Abu Bakr al-Kirbi sagte: ” Wir verhandeln jetzt über ihre Freilassung”.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linkspartei, Gregor Gysi, hat im innerparteilichen Streit zwischen Oskar Lafontaine und dem Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch ein Machtwort gesprochen und gesagt, dass Bartsch sich gegenüber Lafontaine “nicht loyal” verhalten hätte. In Berlin kündigte Gysi aufgrund dessen Folgen an. Dabei warf der Fraktionsvorsitzende dem Geschäftsführer vor, mit persönlichen Informationen Lafontaines an die Medien herangetreten zu sein. Zudem gab Bartsch preis, dass Lafontaine bereits Anfang 2009 geplant habe, nicht mehr für den Fraktionsvorsitz zu kandidieren.
Einen Rücktritt des Geschäftsführers schloss Gysi jedoch aus, da dieser nicht gedemütigt werden dürfe. Der Fraktionsvorsitzende sprach außerdem von einer “Kultur der Denunziation” und kritisierte die teilweise auftretende “Besserwisserei” und “Wichtigtuerei”. Dabei forderte Gysi auch mehr Ehrlichkeit in seiner Partei. Vor allem der Streit zwischen Ost- und Westverbänden ist Gysi ein Dorn im Auge. Auch die unklaren Linien für eine mögliche Regierungsbeteiligung standen in der Kritik Gysis. Das nächste Ziel der Linkspartei müsse aber der Einzug in den nordrhein-westfälischen Landtag bei der Wahl im Mai dieses Jahres sein.
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12.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Belfast (dts). Der Ministerpräsident von Nordirland, Peter Robinson, hat heute wegen der Affäre seiner Ehefrau sein Amt vorübergehend niedergelegt. Die Auszeit soll nach den Vorstellungen Robinsons sechs Wochen dauern. Er wolle sich nun seiner Familie widmen, so der Politiker, der es als “besonders schmerzhaft” empfindet, sich zu dieser Zeit gegen die “unbegründete und bösartige Behauptung” zu verteidigen.
Seine 60-jährige Frau hatte mit einer Liebesaffäre zu einem damals 19-Jährigen für Schlagzeilen gesorgt. Angeblich soll Peter Robinson zudem über eine zweifelhafte Finanztransaktion seiner Frau mehr gewusst haben, als zunächst zugegeben. Diese hatte rund 55000 Euro an ihren damaligen Liebhaber übergeben und dabei ihre Veröffentlichungspflichten als Abgeordnete verletzt. Den Vorwurf, davon gewusst zu haben, bestreitet Robinson vehement. Der Parteichef der Democratic Unionist Party (DUP) steht schon seit längerem in der Kritik, da er bisher verhindert hat, mehr Polizei- und Justizgewalt von London nach Belfast zu verlagern. Für die nächsten sechs Wochen wird Wirtschaftsministerin Arlene Foster sein Amt übernehmen. Foster glaubt, dass Robinson seinen Namen während dieser Zeit “reinwaschen” werde.
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