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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Wellington (dts). Ein neuseeländisches Ehepaar hat seine minderjährige Tochter offenbar für ein Schwein zur Hochzeit an einen etwa doppelt so alten Mann verkauft. Einem Bericht der lokalen Sonntagszeitung “Sunday Star-Times” zufolge haben die Mutter der 17-Jährigen sowie deren Stiefvater im Gegenzug ein Schwein und einige Decken erhalten. Bei dem Mann handele es sich offenbar um den Vater des Freundes des aus Tonga stammenden Mädchens. Noch in der Hochzeitsnacht habe die 17-Jährige versucht zu fliehen, sei jedoch von ihrer Mutter gewaltsam zum Bräutigam zurückgeschleppt und zum Sex mit ihm gezwungen worden. Der Mutter und dem Stiefvater des Mädchens drohen nun mehrere Jahre Haft.
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Die Vorsitzende der Jungsozialisten, Franziska Drohsel, hat sich für eine Reform der Hartz-IV-Gesetze ausgesprochen. “Wir brauchen eine Debatte über Hartz IV ohne Denkverbote. In der SPD gibt es dazu nun diese Bereitschaft. Alles gehört auf den Prüfstand. Dieses Gesetzeswerk enthält schließlich viele kritische Punkte”, sagte Drohsel der Tageszeitung “Die Welt” (Montagausgabe). Drohsel sagte weiter: Der Satz für Kinder gehört erhöht und die Sanktionsmechanismen abgeschafft.”
Die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation kritisierte den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU), der eine “Grundrevision” von Hartz IV gefordert hatte. “Bei Herrn Rüttgers wird man den Eindruck billiger Taktiererei nicht los”, sagte Drohsel. Rüttgers steht im Mai eine Landtagswahl ins Haus. “Er sollte Taten folgen lassen und sich gegen jeden Druck auf Arbeitslose wenden”, sagte Drohsel der “Welt”.
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Fehmarn. Was sich aktuell auf der Ostseeinsel Fehmarn abspielt, erinnert viele Menschen an die Schnee- Katastrophe aus den Jahren 1978/79. Damals brach innerhalb kurzer Zeit eine sibirische Kältewelle über Deutschland herein.
Die Fehmarnschen Dörfer sind von Daisy am härtesten betroffen und nahezu von der Außenwelt abgeschlossen. Besonders hart geprüft waren die Insulaner am Sonntag. Über einen Zeitraum von einer Stunde fiel der Strom auf der ganzen Insel aus. Erschwerend kommen auch noch das Hochwasser der Ostsee und der Sturm hinzu; ein Deich wurde auf einer Länge von 25 Metern unterspült. Mit Sandsäcken soll jetzt das Schlimmste verhütet werden. Vorausschauend hatten sich die Bewohner der Ostseeinsel frühzeitig mit Lebensmitteln eingedeckt. Nun hoffen alle, dass sich die Wetterlage in den kommenden Tagen etwas beruhigen wird.
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Schwerin. Wegen dem derzeitigen Winterchaos fällt am Montag die Schule in Mecklenburg-Vorpommern aus. Dies gilt für alle Landeskreise und kreisfreien Städte, dass teilte am Sonntag die Landesregierung in Schwerin mit. Bis zu zwei Meter hohe Schneeverwehungen gab es im Bundesland, was das öffentliche Leben erheblich beeinträchtigt. Die Schüler können morgen in Mecklenburg-Vorpommern einen freien Tag genießen.
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. “Die Grünen” feiern einen runden Geburtstag und zu den Gratulanten gehörte auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion, Olaf Scholz. Er freute sich nicht nur, die besten Wünsche zum Jubiläum selber überbringen zu dürfen, sondern wies auch rückblickend darauf hin, dass er und andere Jusos unter dem Eindruck der Hamburger Bürgerschaftswahlen im Jahre 1982 darauf hinwiesen, dass eine Zusammenarbeit mit der neuen politischen Kraft nicht auszuschließen sei.
Olaf Scholz ließ die vergangenen 30 Jahre revue passieren und hob die rot- grünen Koalitionen hervor, die schon in der Vergangenheit dazu beitrugen, ein neues Deutschland zu gestalten, wenngleich die Zusammenarbeit nicht immer konfliktfrei war. Zu den gemeinsam erkämpften Errungenschaften hob Scholz das neue Staatsangehörigkeits- und Zuwanderungsrecht, das Antidiskriminierungsrecht und auch die Lebenspartnerschaft von Homosexuellen hervor. Zum Schluss seiner Glückwunschrede betonte Olaf Scholz, dass die Grünen eine eigenständige Partei sind und nicht etwa ein Betriebsunfall der Geschichte und: sie sind nicht der Hilfstrupp der SPD.
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Hamburg / Lübeck. Das angekündigte Schneechaos in Deutschland ist nicht eingetroffen - außer im Norden. In Norddeutschland sind einige Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Züge bleiben im Schnee stecken, auf den Straßen geht auch nichts mehr und Stromausfälle machen das Leben schwer. Der erste Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern hat zudem Katastrophenalarm ausgerufen, betroffen ist Ostvorpommern. Das THW warnt die Bevölkerung davor, dass Auto zu nutzen: Bis zu 30 Zentimetern Neuschnee sind gefallen und es wird immer mehr. Zusätzlich erschwert wurde die Lage an der Küste von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durch eine leichte Sturmflut. Bei Dahmeshöved zwischen Fehmarn und Lübeck droht ein Deich zu brechen.
Die Insel Fehmarn hat mit dem Winterchaos zu kämpfen, auch Rügen und Usedom sind betroffen. Am Samstag ist das Tief “Daisy” über die Bundesrepublik gefegt und hat keine größeren Schäden hinterlassen, nur der Norden hat mit dem Tiefdruckgebiet zu kämpfen. Der Flugverkehr und teilweise der Bahnverkehr war beeinträchtigt.
Bild: © Kukksi I Johannes Hägele (Winterchaos in Berlin)
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Köln |.
Köln. “Daisy” hat Nordrhein-Westfalen ganz schön durchgeschüttelt, sowie auch den Rest von Deutschland. Zummindest für NRW sind die Konsequenzen allerdings nicht so gravierend wie angenommen. Trotz des starken Schneefalls ist es bis zum Sonntagnachmittag nicht zum Verkehrschaos gekommen. Es gab landesweit insgesamt 1100 Verkehrunfälle, zwei Menschen sind auf schneebedeckten Fahrbahnen ums Leben gekommen.
Die Landesleitstelle der Polizei bezeichnete somit den Samstag als einen sehr ruhigen Tag. Dies kam allerdings auch dadurch zustande, dass die Menschen auf nicht zwingend notwendige Autofahrten verzichtet haben. Das sah man ganz deutlich am Samstagnachmittag, als sich nach erneutem Schneefall die Autobahn immer mehr geleert hat. Im Nah- und Fernverkehr der deutschen Bahn kam es zu Verspätungen, welche auf die Witterungsbedingungen zurückzuführen waren. Eine große Überraschung gab es auf den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen: Es verlief so gut wie alles reibungslos. Verspätungen kamen nur dann zustande, wenn eine Maschine durch Wartungsarbeiten enteist werden musste.
Die Bilanz: “Daisy” war für die Menschen in Nordrhein-Westfalen kein “The Day After Tomorrow”. Alles ging weitgehend reibungslos von der Hand, sodass sogar Reisende wenig Schwierigkeiten hatten ihr Ziel zu erreichen. Heute ist es noch zunehmend winterlich in Nordrhein-Westfalen, aber bereits morgen soll Tief “Daisy” seine Reise fortsetzen.
Bild: © Kukksi I Kevin Brück
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Hamburg. Während weite Teile der Bundesrepublik durch das angekündigte Sturmtief “Daisy” weitgehend verschont blieben, hat es unter anderem den Norden eiskalt erwischt. Hier hat der Winter katastrophae Zustände ausgelöst und von einer Entwarnung ist noch lange nicht die Rede.
Viele Dörfer an der Küste und auch die Ostseeinseln sind von der Außenwelt abgeschlossen. Katastrophenalarm wurde sogar im besonders hart betroffenen Landkreis Ostvorpommern ausgerufen. Morgen können die Schüler von der brisanten Wetterlage profitieren und sich über Schulfrei freuen. Nicht der Schnee beschert Zusatzferien, sondern vielmehr der eisige Sturm. Blockierte Straßen wurden auch in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zum Problem. Dramatisch ging es auch für die Bewohner der Inseln Fehmarn, Usedom und Rügenzu. Der Verkehr kam zeitweise zum Stillstand und auf der Ferieninsel Fehmarn konnte lediglich die Autobahn noch befahren werden. Ein einstündiger Stromausfall machte die Situation für die Insulaner nicht gerade einfachen und wie es konkret weiter gehen soll, weiß man zur Stunde nicht.
Hier und an der gesamte Küste ist die Natur erstarrt. Hochwasser und Sturm beschädigten zudem einen Deich auf einer Länge von über 20 Metern.Von der Umwelt abgeschlossen waren auch viele Dörfer in Ostholstein. Hier ging gar nichts mehr und in Lübeck trat sogar die Trave in der Altstadt über ihre Ufer. Bereits am Samstag haben die Fähren ihren Betrieb eingestellt.
Bild: © Kukksi I Johannes Hägele (Winterchaos in Berlin)
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Seit Beginn des Jahres streiken unzählige Bezahlterminals und Geldautomaten. Als Grund dafür wird ein Programmierfehler auf den Chips der Karten genannt. Kurioserweise wird dadurch die automatische Verarbeitung der Jahreszahl 2010 verhindert. Doch haben einige Einzelhändler einen Triok parat: sie überkleben einfach den Datenträger mit einem Tesafilm. Auf diese Weise können die Daten auf dem Magnetstriefen wieder ausgelesen werden.
Der Hauptverband der Deutschen Einzelhandels (HDE) prüft derzeit jedoch, ob nicht Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden können. Schließlich zahlen Einzelhänder dafür, dass sie eine Kreditzahlung ihren Kunden anbieten können. Für derart unsinnige Pannen wie es seit Jahresbeginn der Fall ist, hat man dort kein Verständins.
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10.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Dahme / Berlin / Ostvorpommern / Ducherow / Lübeck / Flensburg. Heftige Schneestürme und chaotische Verhältnisse: Das Tief “Daisy” legt den Norden Deutschlands lahm. Weite Teile im Norden waren von der Außenwelt abgeschnitten, darunter zahlreiche Dörfer an der Küste und auf den Ostseeinseln. In der Nacht zum Sonntag saßen zahlreiche Autofahrer auf der A20 in Mecklenburg-Vorpommern in ihren Fahrzeugen fest. Bei Dahme in Schleswig-Holstein droht ein Damm zu brechen. Umgestürzte Bäume und heftige Schneeverwehungen blockierten den Verkehr auf den Straßen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Brandenburg.
Aufgrund des Schneesturms hat der erste Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern Katastrophenalarm ausgelöst. Im Kreis Ostvorpommern wurde am Sonntagmorgen der Alarmzustand erklärt. Teilweise normalisiert hat sich der Flugverkehr auf den deutschen Flughäfen: In Frankfurt am Main wurden von 1180 geplanten Flügen 61 Verbindungen am Sonntag annuliert, am Samstag wurden noch 255 Flüge gestrichen. Ein Zug ist wegen hohen Schneeverwehungen auf der Strecke Stralsund-Pasewalk-Berlin bei Ducherow stecken geblieben, dass teilte die deutsche Bahn mit. Hochwasser gibt`s in Lübeck und Flensburg: “”Die Situation wird als unverändert angespannt bezeichnet”, sagte die Polizei am Sonntagmorgen in Lübeck.
Chaos herrscht auch auf den Inseln Rügen, Fehmarn und Usedom, dort ist der Verkehr größtenteils zum Erliegen gekommen. Auf der Insel Fehmarn war nur noch die Autobahn befahrbar, heftige Schneeverwehungen machten die anderen Straßen teilweise unpassierbar. Nicht nur der Verkehr war ein Chaos, sondern auch der Strom fiel für circa eine Stunde aus.
Bild: © Kukksi I Johannes Hägele (Winterchaos in Berlin)
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