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Archive für 8.1.2010

17:48 I Victoria Beckham wird Jury-Mitglied bei “American Idol”

Los Angeles (dts). Das Ex-Spice-Girl Victoria Beckham wird bei der Premiere von “American Idol”, dem US-Gegenstück zur Castingshow “Deutschland sucht den Superstar”, als Mitglied in der Jury sitzen. Wie das US-Magazin “People” berichtet, wird Beckham neben den Jury-Mitgliedern Simon Cowell, Randy Jackson und Kara DioGuardi in der am Dienstag ausgestrahlten Staffelpremiere über das Talent der Casting-Kandidaten entscheiden. “Alle waren sehr nett”, freute sich die Fußballer-Gattin nach der Aufzeichnung. Sie selbst “glaube an konstruktive Kritik” und sei eine “sehr positive Person, daher bemühe ich mich immer, etwas Gutes und Hilfreiches zu finden, auf das ich mich konzentriere”, so Beckham weiter.

17:24 I Mindestens acht Tote nach Explosion in Karatschi

Islamabad (dts). In der pakistanischen Stadt Karatschi sind heute mindestens acht Menschen bei einer Explosion getötet worden. Nach Angaben der Behörden war eine Bombe in einem Gebäude detoniert. Ob sich unter den Trümmern weitere Opfer befinden, ist derzeit noch unklar. Während der Rettungsarbeiten waren auch Handgranaten, Sturmgewehre und Sprengstoffwesten gefunden worden. Die Behörden gehen daher davon aus, dass es sich bei den Bewohnern des Hauses möglicherweise um Waffenhändler gehalten habe. Über den genauen Hergang des Vorfalls ist derzeit nichts genaueres bekannt.

15:56 I Bringt “Daisy” sibirische Kälte? - Warnungen in NRW

Bonn. Wird es wirklich so schlimm oder ist es Panikmache? Alle warnen vor den Auswirkungen der Tiefs “Daisy”, das noch in der kommenden Nacht die Bundesrepublik erreichen wird. Selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn empfiehlt den Bürgern, sich vorsichtshalber mit Lebensmitteln einzudecken. Auch für ausreichend Trinkwasser und einen Medikamentenvorrat sollte jeder sorgen. Fällt der Strom aus, ist man gut bedient, die eine oder andere Kerze entzünden zu können und ein batteriebetriebenes Radio kann eine Verbindung zur Außenwelt halten. Wer sich traut, mit dem Auto unterwegs zu sein, sollte Decken und warmen Tee mit an Bord haben- für den Fall, dass auf den Straßen gar nichts mehr geht.

15:11 I Sicherheitsalarm: Verliebter Mann legt US-Flughafen lahm

Newark. Liebe kann doch so schön sein, aber auch traurig. Ein Mann legte einen US-Flughafen lahm, da er Trennungsschmerz hatte, denn er wollte noch einen Abschiedskuss. Der Mann löste eine stundenlange Sperrung am Flughafen in Newark aus, da er am Sonntag nochmal zu seiner Liebsten wollte: Den Unbekannten trennte nur ein Absperrband, wo er hindurchgeschlüpft ist und schlenderte glücklich mit seiner Liebsten im Sicherheitsbereich umher. Wer der verliebte Mann war, konnte man bisher immer noch nicht feststellen.

14:47 I Deutschland stellt sich auf Tief “Daisy” ein

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Berlin / Frankfurt am Main. Schon seit Wochen herrscht Winterchaos in der Bundesrepublik, welches noch verkraftbar war. Doch bei Tief “Daisy” sieht es etwas anders aus: Deutschland richtet sich auf den Schneesturm ein und die Winterdienste sind startklar. Eine Mischung aus viel Schnee, tiefen Minustemperaturen und heftigen Wind können Gefahren mit sich bringen.

In der kommenden Nacht erreicht Tief “Daisy” Deutschland. Einige Medien sprechen bereits von einem sogegannten Blizzard und Jahrhundertwinter. Das Wochenende in der Bundesrepublik könnte turbulent werden: Ausfälle auf Flughäfen, Verkehrschaos auf den Straßen, Züge könnten durch Schneeverwehungen ausfallen und die Schifffahrt im Norden hat ebenfalls starke Beeinträchtigungen.

In vielen Regionen könnte das Schneetief 20 Zentimeter Neuschnee mit sich bringen, in einigen Regionen ist sogar die Rede von 40 Zentimetern. Der starke Wind könnte den Schnee aufwirbeln und auftürmen. Auf der Insel Rügen sind bereits letzte Nacht bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gefallen, besonders an den Küsten wird mit starken Sturm zu rechnen sein. Die Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens halten die Start- und Landebahnen frei, mehrere Flugausfälle gab es schon. Die deutsche Bahn stellt sich auch auf “Daisy” ein: Hier wurde das Personal verstärkt.

Aber nicht nur Chaos bringt “Daisy” mit sich: Die Kinder werden sich freuen, denn die Behörden geben immer mehr Gewässer frei, die mit Schlittschuhen befahren werden dürfen, teilweise gilt das sogar für den Bodensee.  Sturm “Daisy” ist in Anmarsch: Das öffentliche Leben kann in einigen Regionen stark beeinträchtigt werden, Medien warnen zudem vor Stromausfällen. In einigen Orten und Bundesländern hat der deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgegeben.

13:32 I Obama übernimmt Verantwortung für Fehler im Sicherheitssystem

Washington (dts). Nach den Sicherheitspannen im Vorfeld des gescheiterten Terroranschlags von Detroit am ersten Weihnachtstag hat US-Präsident Barack Obama nun persönliche Verantwortung übernommen. Wenn das System versage, liege die Verantwortung letztendlich bei ihm, räumte Obama gestern auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus ein. Der Präsident stellte zudem die Ergebnisse einer vorläufigen Untersuchung über die Fehler der US-Behörden vor.

So habe man dem regionalen Ableger des Terrornetzwerks al-Qaida im Jemen bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auch seien die vorhandenen Hinweise auf einen möglichen Terroranschlag nicht richtig zusammengeführt worden. Obama forderte, dass die US-Sicherheitsbehörden in Zukunft jedem Hinweis “aggressiv” nachgehen müssten. Weiterhin müssten die Zuständigkeiten im Kampf gegen den Terrorismus klar festgelegt werden. Der US-Präsident gestand jedoch ein, dass es bei der Terrorabwehr nie eine “idiotensichere Lösung” geben werde.

13:30 I “Stern”: Hotels geben Steuererleichterungen nicht an Gäste weiter

Berlin (dts). Viele deutsche Hotels geben offenbar die zu Jahresbeginn eingeführte Steuerentlastung nicht an ihre Gäste weiter. Laut einer Umfrage der Onlineausgabe des Magazins “Stern” unter 21 Hotels in ganz Deutschland habe nur ein einziger Betrieb die Preise gesenkt. Die meisten Hotels gaben demnach an, das zusätzliche Geld in notwendige Renovierungsarbeiten oder in die Schulung von Mitarbeitern zu investieren. Hotels müssen für Einnahmen aus Übernachtungen seit dem 1. Januar nur noch den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent zahlen. Die Branche spart dadurch in Deutschland nach Schätzung von Experten pro Jahr eine Milliarde Euro.

13:27 I Ein Toter und drei Verletzte bei Gasexplosion in Budapest

Budapest (dts). In Budapest ist bei einer Gasexplosion in der Nacht auf Freitag ein Mann ums Leben gekommen, drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Laut der ungarischen Nachrichtenagentur MTI ist offenbar eine undichte Propangasflasche in der Wohnung des Toten für die Explosion verantwortlich. Nachdem ein Feuer ausgebrochen war, musste das Gebäude wegen Einsturzgefahr evakuiert werden. Die 86 Bewohner des fünfstöckigen Hauses mussten ihre Wohnungen verlassen, der Brand konnte jedoch schnell gelöscht werden.

11:38 I Das Münsterland stellt sich auf Schnee und Sturm ein - “Daisy” ist im Anflug

Münsterland. Sind sind derzeit Gesprächsthema Nummer eins- die Unwettervorwarnungen auch für das Münsterland. Momentan hat sich die Wetterlage entspannt und es scheint sogar die Sonne. Niemand kann sich so recht vorstellen, dass es Morgen recht ungemütlich zugehen soll. Der Wind soll soagr eine Stärke von sieben bis acht erreichen und wird für alle Menschen eine Herausforderung darstellen.

Schnee wird auch in anderen Teilen der Republik fallen, doch der zu erwartende Sturm wird für eine verschärfte Wetterlage in dieser Region sorgen. Sturm wie auch starke Schneefälle werden bereits in den frühen Morgenstunden des Samstags einsetzen und im Münsterland wird es mit einer Temperatur von minus vier Grad auch bitter kalt. Der Räumdienst des Landes ist jedoch gerüstet, auch wenn das Streusalz knapp ist. Über 70 Fahrzeuge werden im Einsatz sein und sich um den Zustand von 2358 Kilometer Landes- und Bundesstraßen im Münsterland kümmern, wenn “Daisy” tobt.

11:20 I Zu viel Schweinegrippe-Impfstoff bestellt?

Berlin. Man wollte sich gegen das Schweinegrippe- Virus rüsten, denn es galt sich auf eine Massenimpfung einzustellen. Doch nun ist es anders gekommen, denn die impffaulen Bundesbürger kamen der Aufforderung nicht immer nach, mit der Impfung Vorsorge zu betreiben. Entsprechend hatten die Bundesländer 50 Millionen Impfdosen beim Hersteller geordert und dies zu einem stolzen Preis von 416,5 Mollionen Euro. Rund 30 Prozent der Bevolkerung sollte sich damit impfen lassen, doch plötzlich reicht eine anstatt der ursprünglich zwei empfohlenen Impfungen aus. Die Folge daraus: die Länder sitzen auf einem teuren Überschuss. Bestellt waren die Impfdosen beim Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK).

Was also tun, denn Auftrag ist schließlich Auftrag. Aus diesem Grunde mussten Verhandlungen zwischen Vertretern der Länder und des Bundes mit Vertretern von GSK geführt werden, um die wirtschaftliche angespannte Finanzlage nicht noch weiter zu belasten. Das Ergebnis der Verhandlungen ist, dass die Länder nun weniger Schweinegrippe- Impfstoff abnehmen dürfen, als vertraglich definiert. Wie hoch jedoch der preisliche Nachlass sein wird, steht aktuell noch nicht fest.

Wer jetzt jedoch den Verantwortlichen die Schuld für diesen Berg an Impfstoff geben will, sollte erst einmal die Gründe für diese Überversorgung hinterfragen. Schließlich wäre im schimmsten Fall eine Unterversorgung weitaus schlimmer ausgefallen.