Infos

Sie befinden sich aktuell in den KUKKSI.de Nachrichten Blog-Archiven für den folgenden Tag 8.1.2010.

Kategorien

Archive für 8.1.2010

23:37 I Rom: Blutige Ausschreitungen bei Einwanderer-Protesten

Rom. Nach einem Überfall auf zwei afrikanische Einwanderer ist es in Italien zu blutigen Ausschreitungen gekommen. 34 Menschen wurden bei den Einwanderer-Protesten verletzt. Die Ausschreitungen in der kalabrischen Stadt Rosarno begannen am Donnerstagabend. Zwei junge Afrikaner wurden von Unbekannten beschossen und wurden verletzt. “Rassisten, Rassisten”, riefen die Landarbeiter und bewarfen die Polizei mit Steinen. Der italienische Ministerpräsident Roberto Maroni sagte, die Ausschreitungen seien ein Beweis dafür, dass die illegale Einwanderung  schärfer bekämpft werden müsse.

23:17 I Bielefeld: Drei Jugendliche werfen Fahrräder auf A33

Bielefeld. Drei Jungs im Alter von 13 unf 14 Jahren haben von einer Fußgängerbrücke Fahrräder am Donnerstag auf die Autobahn 33 in der Nähe des Autobahnkreuzes Bielefeld geworfen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin, dass teilte die Polizei mit. Insgesamt sechs Fahrzeuge wurden zum Teil bei Ausweichmanövern beschädigt. Bei rund 12.000 Euro liegt der Sachschaden. Die Polizei konnte drei Jungen als mutmaßliche Täter ermitteln, sie stammen aus einer Jugendeinrichtung in Bielefeld-Eckardsheim. Die zwei 13-Jährigen Jungs räumten laut Polizei die Tat ein, der 14-Jährige schweigt.

22:57 I Flugzeug in Nürnberg verunglückt - Dem Tod nur knapp entkommen?

20-kukksi-nachrichten-spezial-eilmeldung.JPG

EILMELDUNG. Wie uns so eben aus Medienkreisen bekannt wurde, ist am Nürnberger Flughafen vor ca. einer Stunde ein Flugzeug der Fluglinie “Air Berlin” über die Landebahn hinausgeschossen. Grund dafür waren vermutlich die Wetterbedingungen die uns das Tief “Daisy” zur Zeit beschert. Verletzt wurde nach ersten Meldungen niemand, alle Passagiere konnten das Flugzeug zeitnah verlassen. Die Fluggäste sind zwar mit dem Schrecken davon gekommen, aber auch wohl nur knapp einer Katastrophe entgangen.

Bis heute konnte der Flughafen Nürnberg durch massiven Räumeinsatz einen reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs sichern. Wie es in den nächsten Stunden und Tagen aussehen wird bleibt abzuwarten. Jedoch ist damit zu rechnen dass es in ganz Deutschland noch zu erheblichen Störungen im Flugverkehr kommen wird. Auch am Stuttgarter Flughafen sitzen zahlreiche Fluggäste fest die “Daisy” durch einen Flug in den Süden entkommen wollten. Wie lange der Flugverkehr noch unterbrochen sein wird kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden.

20:46 I Mutmaßlicher Flugzeugbomber von Detroit plädiert auf “unschuldig”

Washington (dts). Der mutmaßliche Flugzeugbomber von Detroit ist am Freitag erstmals vor Gericht erschienen. Der 23-jährige Nigerianer ist in sechs Punkten angeklagt, unter anderem wegen des versuchten Einsatzes einer Massenvernichtungswaffe und wegen versuchten Mordes. Umar Farouk A. plädierte beim Termin auf “nicht schuldig”. Der Mann hatte am ersten Weihnachtstag kurz vor der Landung einer aus Amsterdam kommenden Maschine in Detroit versucht, einen Sprengsatz zu zünden. Seit dem Vorfall gibt es weltweit heftige Diskussionen über den Einsatz von “Nacktscannern” und ein mögliches Versagen der US-Geheimdienste. So stand der Nigerianer auf einer Liste mit verdächtigen Personen, selbst sein eigener Vater hatte zu den US-Behörden schon zuvor Kontakt aufgenommen, um vor seinem Sohn zu warnen.

20:05 I Winter bringt massive Verspätungen bei der Bahn

Berlin (dts). Die Wetterlage des Wintertiefs “Daisy” führt bei der Bahn zu massiven Verspätungen. So fahren viele der Züge zwischen Hannover und Berlin mit etwa 50 Minuten Verspätung, auf der ICE-Strecke zwischen Hamburg und Berlin kommt es zu etwa 60 Minuten Verspätung. Auch im Stadtverkehr in Hamburg müssen sich Reisende nach Ausfall eines Triebwagens auf Wartezeiten von etwa 40 Minuten einstellen. Zwischen Regensburg und Frankfurt fiel gleichermaßen ein ICE-Zug aus, hier sind Verzögerungen von rund 30 Minuten zu erwarten. Die ICE-Verbindung zwischen Wiesbaden und Frankfurt fällt unterdessen komplett aus. Auf den Hauptbahnhöfen in München und Frankfurt kommt es ebenfalls zu Verspätungen, mit etwa fünf Minuten fallen diese jedoch vergleichsweise gering aus.

19:56 I Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwettern in Mitteldeutschland

20-unwetterwarnung.JPG

Offenbach (dts). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat heute eine Unwetterwarnung für das Gebiet Mitteldeutschlands heraus gegeben. Betroffen sind dabei ganz Sachsen und Thüringen, sowie weite Teile Sachsen-Anhalts, Nordrhein-Westfalens und Hessens und einzelne Landkreise in Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die meisten Warnungen gelten zunächst bis zum nächsten Morgen, lediglich in Nordrhein-Westfalen hält die Warnung bis zum Samstagabend an.

Vor allem Schneeverwehungen, aber auch schwere Schneefälle und Sturmböen stellen in den kommenden Stunden ein Risiko dar. Dabei sind beispielsweise in Sachsen-Anhalt bis zu 20 Zentimeter, in Nordrhein-Westfalen auch bis zu 25 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Der DWD mahnt die betroffene Bevölkerung an, auf möglicherweise umstürzende Bäume zu achten und unnötige Autofahrten zu vermeiden. Ein schnelles Ende der Unwetterlage sei unwahrscheinlich.

19:43 I Obama vergibt milliardenschweren Steuerkredit

Washington (dts). US-Präsident Barack Obama wird heute einen milliardenschweren Steuerkredit zur Förderung von umweltfreundlicher Technologie vergeben. Wie das Weiße Haus in Washington mitteilte, betrage die Summe 2,3 Milliarden US-Dollar, umgerechnet knapp 1,6 Milliarden Euro. Damit soll zudem die Beschäftigung im angeschlagenen Produktionssektor angeregt werden. Das Geld stamme aus dem 787 Milliarden US-Dollar umfassenden Konjunkturpaket, das Obama bereits im Februar des vergangenen Jahres unterzeichnet hatte.

19:37 I “Daisy”: The day after tomorrow in Deutschland

20-unwetterwarnung.JPG

Bonn / Stuttgart. Wetter-Experten haben vor Versorgungsengpässen und Schneestürmen am Wochenende gewarnt. Das Tief “Daisy” ist bereits in Deutschland angekommen und wird bis morgen Mittag die ganze Bundesrepublik erreicht haben. Es drohen chaotische Zustände auf den Straßen, Stromausfälle und heftige Schneeverwehungen, dass berichten Medien. Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern, besonders betroffen sind höhere Lagen und der Norden. In einigen Regionen ist Schnee bis zu 50 Zentimetern möglich.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat dazu geraten, sich mit Lebensmitteln einzudecken. Autofahrten sollten nur im Notfall getätigt werden, Trinkwasser, Kerzen und Medikamente sollten vorrätig sein, sagte der Präsident des Bundesamtes, Christoph Unger in Bonn. Nach Angaben der Meteomedia Unwetterzentrale hatten erste schwache Ausläufer des Tiefdruckgebiet “Daisy”  Deutschland erreicht.

“Daisy” hat den Südwesten Deutschlands bereits schon fest im Griff: Etwa 10 Zentimeter fielen schon rund um den Scharrenberg, dass berichtet die “Stuttgarter Zeitung”. In der Nacht kommt hier viel Neuschnee dazu, “Daisy” hat bis morgen Mittag den Norden erreicht. Bis zum Samstag soll es in Stuttgart bis zu 30 Zentimeter Neuschnee geben. Besonders betroffen ist hier Ortenau über den Schwarzwald.

19:32 I Köln - “Daisy” versetzt Kölner in Panik

 20-unwetterwarnung.JPG

Köln. Tief “Daisy” rückt immer näher und die Kölner beginnen sich zu rüsten. Jedoch ist das Streusalz knapper geworden, sodass kurzerhand auch auf normales Speisesalz zurückgegriffen wird. Die Kölner Supermärkte verzeichnen schon jetzt, einen deutlich höheren Absatz bei Speisesalz. Der deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Köln eine “markante” Unwetterwarnung ausgesprochen. So sollen Windwerte um die sechs bis sieben herrschen und den Kölnern vier bis acht Zentimeter Neuschnee bescherren.  Der DWD empfiehlt dringend das Auto in der Nacht stehen zu lassen.

Auch der Flughafen Köln/Bonn  wappnet sich für “Daisy”. Da Flugausfälle nicht ausgeschlossen werden ist das Einchecken am Vorabend nicht möglich. Insgesamt sind 60 Mitarbeiter des Wetterdienstes rund um die Uhr im Einsatz.16 Sattelzüge sind bereits Vorort, um die Schneemassen beseitigen zu können.

18:52 I Tief “Daisy”: Nachts drohen Schneewehen

Offenbach (dts). Heute Abend fällt im Süden Deutschlands etwas Schnee, der langsam in Richtung Norden vorankommt. Dabei besteht die Gefahr von Schneeverwehungen, meldet der Deutsche Wetterdienst. Im Norden und in den nördlichen Mittelgebirgen fallen nur vereinzelt ein paar Schneeflocken. Nach Nordwesten hin fällt nur wenig Schnee. Die Tiefstwerte liegen zwischen -4 und -10 Grad. Am Samstag fallen in der Mitte und im Süden, später auch im Norden, gebietsweise mehr als 15 Zentimeter Neuschnee. Regional besteht Unwettergefahr durch Schneeverwehungen.