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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Nach den zwei Zugunglücken in Neubeckum und Vennebeck hat sich die Lage für die Reisenden im Fernverkehr weitgehend entspannt. Am Dienstag und Mittwoch waren Güterzüge aus bisher noch unbekannter Ursache entgleist. Bahn-Sprecher Holger Auferkamp sagte in Berlin der dts Nachrichtenagentur, die Sperrung der Bahnstrecke auf der wichtigen Ost-West-Verbindung sei wieder aufgehoben. An den Unfallstellen könne die Strecke wieder langsam befahren werden, mit Verspätungen bis zu 45 Minuten müsse man allerdings weiterhin rechnen. Im Nahverkehr kann es noch stärkere Beeinträchtigungen geben, Ersatzbusse sind noch immer im Einsatz. Wann die Gleise wieder befahren werden können, ist noch nicht bekannt, da sich die Reparaturarbeiten schwierig gestalten.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Berlin. Wegen der chaotischen Zustände bei der Berliner S-Bahn droht der Senat damit, Streckenabschnitte an Konkurrenten zu übertragen. Nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist wütend. Sie erklärte, dass das Management die “S-Bahn gegen die Wand gefahren hat”. Sie sagte weiterhin: “Die Wut der Fahrgäste ist berechtigt”.
Am 14. Dezember 2017 läut der Vertrag mit der deutschen Bahn AG aus. Eine Fortführung des Vertrages unter diesem Umständen sei nicht möglich, so Junge-Reyer (SPD). Bei einem neuen Vertragsabschluss will der Senat vor allem auf Qualität, Leistung und Finanzierung achten. Die Deutsche Bahn AG erklärte hingegen: “Ein Rückzug oder Verkauf der S-Bahn Berlin steht für uns nicht zur Debatte”. Bahn-Vorstandsmitglied Ulrich Homburg sagte weiter: “Wir unternehmen jede sinnvolle finanzielle, personelle und technische Anstrengung, um den Fahrgästen schnellstmöglich wieder ein akzeptables Verkehrsangebot zu bieten”. Ziel der Bahn ist es, im Laufe dieses Jahres zum normalen Fahrplan auf allen Linien zurückzukehren.
Bild: © Kukksi
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
St. Louis (dts). Nach dem Amoklauf auf einem Fabrikgelände im US-Bundesstaat Missouri hat sich die Zahl der Toten inzwischen auf drei erhöht. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt, drei davon schweben in Lebensgefahr. Nach Berichten der Tageszeitung “New York Times” handele es sich bei dem Täter um einen Angestellten der Fabrik. Über den Aufenthaltsort des Amokläufers gibt es weiterhin keine Informationen. Der Mann hatte heute auf dem Gelände einer Fabrik, auf dem sich zur Tatzeit rund 50 Personen befunden haben, plötzlich das Feuer eröffnet. Das Gebäude wurde inzwischen evakuiert und die Polizei hat die Suche nach dem Täter fortgesetzt.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Münster. Samstag soll es im Münsterland besonder ungemütlich werden. Jetzt schon werden Unwettervorwarnungen ausgegeben und zu rechnen ist mit jede Menge Neuschnee und dies bis zu einer Höhe von 15 Zentimetern. Wer kann, sollte Fahrten mit dem Auto vermeiden, zumal gemeldete WIndstärken von sieben bis acht die Lage außergewöhnlich machen werden. Zu rechnen ist mit Schneeverwehungen, die bereits Samstagfrüh einsetzen werden und aller Voraussicht nach auch zu Problemen für die Bahnstrecken und Flüghäfen führen werden.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Neubeckum. Zwei Tage lang herrschte ein Chaos auf der wichtigen Ost- West- Achse zwischen Köln und Berlin. Nach zwei Unfällen mit Güterzügen war es für die Bahnreisenden zu erheblichen Einschränkungen gekommen. Nun kann der Fernverkehr in und aus Berlin wieder über Bielefeld, Hamm und Hannover rollen. Zwar muss noch mit einigen Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr gerechnet werden, doch ist das Schlimmste erst einmal überstanden. Wer im Nahverkehr unterwegs ist, muss sich jedoch weiterhin darauf einstellen, auf Busse zwischen Kamm und Neubeckum und zwischen Minden und Löhne ausweichen zu müssen.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Paderborn. Viele Zeitgenossen haben sich schon entpsannt zurück gelehnt und für sie war das Thema Schweinegrippe erst einmal auf Eis gelegt. Doch gebannt ist die Gefahr wohl lange noch nicht.
Ein 34-jähriger Mann aus Paderborn ist jetzt an den Folgen der Virusinfektion gestorben. Bereits vor den Weihnachtsfeiertagen wurde er mit starken Grippesymptomen in eine Paderborner Klinik eingeliefert. Hier wurde eine Lungenentzündung diagnostiziert. Auch eine Verlegung in eine Universitätsklinik konnte dem jungen Mann aus Nordrhein- Westfalen nicht mehr retten- er verstarb. Vorerkrankungen soll es bei ihm gegeben haben. Bundesweit sind bereits nach Aussagen des Robert- Koch Instituts 160 Menschen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe gestorben.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Düsseldorf (dts). Auf dem Flughafen Düsseldorf hat die Polizei gestern acht aus Bangkok ankommende Niederländer festgenommen. Wie die Behörden mitteilten, waren sie von der Crew gegen 16 Uhr darüber informiert worden, dass sich an Bord der Maschine acht randalierende Personen befinden. Die acht Niederländer würden über Sitzreihen springen, Crewmitglieder beleidigen und Drogen konsumieren. Auf Sicherheitsanweisungen des Personals hätten sie nicht reagiert. Nach Ankunft der Maschine zwei Stunden später wurden im Gepäck der Männer und Frauen im Alter zwischen 19 und 24 mehrere Drogen in Tablettenform gefunden. Gegen die Fluggäste wird nun wegen Beleidigung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Luftsicherheitsgesetz ermittelt.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Mönchengladbach (dts). Auf einem Bahnübergang in der Nähe von Mönchengladbach hat sich heute Morgen ein tragischer Unfall zwischen zwei Zirkusponys und einem Zug ereignet. Nach Angaben der Behörden, hatte ein Regionalexpress die Tiere gegen 6:15 Uhr nahe eines Haltepunktes erfasst und getötet. Die Ponys stammten aus einer Herde von Pferden, von denen insgesamt sechs aus einem Winterquartier bei den Bahnschienen entwichen waren. Die vier weiteren Tiere blieben unverletzt. Offenbar hatten Unbekannte das Gatter des Geheges geöffnet. Durch den Vorfall entstanden bei 15 Zügen stundenlange Verspätung, zwei Züge mussten umgeleitet werden und vier Züge fielen auf Teilstrecken aus.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Berlin (dts). Deutschland wird auch in den nächsten Tagen weiter im Griff des eisigen Winters bleiben. Grund dafür ist das Tief “Daisy”, dass sich derzeit über dem Mittelmeer bildet und bei seiner Bewegung nach Nordosten am Wochenende auch Deutschland erfassen wird. Im Süden und Südosten des Landes erwarten die Meteorologen bereits für morgen neue Schneefälle, an den folgenden Tagen soll es dann in ganz Deutschland schneien. Tief “Daisy” sei nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes “vollgepumpt mit Feuchtigkeit” und bringe zudem stürmische Böen mit sich, die örtlich für Schneeverwehungen sorgen können. Experten rechnen in einigen Gebieten Deutschlands mit bis zu 40 Zentimeter Neuschnee. Morgen bleiben die Temperaturen in ganz Deutschland mit Höchstwerten zwischen -7 und -1 Grad frostig, auch am Samstag werden selten Temperaturen über -1 Grad erreicht.
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7.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Düsseldorf. Der Winter hat auch Nordrhein- Westfalen fest im Griff. Schneefälle und vereiste Straßen gehören seit Tagen zum Bild und städtische Streudienste haben alle Hände vol zu tun. Fragt sich nur, wie lange noch, denn eines ist klar: das Streusalz geht zur Neige.
Der Streusalzmangel sorgt bereits für Auseinandersetzungen. So kritisiert der Städte- und Gemeindebund NRW die Hersteller von Streusalz. Sie werden in erster Linie dafür verantwortlich gemacht, dass in vielen Kommunen gähnende Leere in den Streusalzlagern herrscht. Die Salz- Produzenten beliefern, so mutmaßt der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, in erster Linie Autobahn- und Straßenmeistereien. Niemand will die Dringlichkeit für das Straßenfernnetz in Absprache stellen, doch wenn Kommunen mit leeren Salzlagern dastehen und eine Lieferung auf unbestimmte Zeit erst einmal ausbleibt, dürfte es in den kommenden Tagen brenzlig auf den Straßen des Landes werden. Neuschnee bis zu 40 Zentimetern und darüber hinaus sind schließlich voraugesagt und ein Umstieg auf Splitt und Granulat bringt jetzt schon bei einigen Streuwagen Probleme.
Unangenehmer Nebeneffekt des Kälteeinbruchs: Der Preis für Streusalz im Einzelhandel hat sich um das Dreifache erhöht.
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