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Archive für 6.1.2010

15:11 I Umfrage: Deutsche wollen im neuen Jahr mehr sparen

Berlin (dts). Im neuen Jahr wollen die Deutschen verstärkt sparen. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitust Forsa im Auftrag des Finanzdienstleister AWD hervor. Demnach gaben 72 Prozent der Befragten an, künftig mehr oder mindestens genauso viel sparen zu wollen wie im Vorjahr. Damals hatten 65 Prozent angegeben, Geld zurückzulegen. Betroffen von den Sparmaßnahmen seien besonders Energiekosten, Reisen und Restaurantbesuche. Etwa jeder Dritte rechnet zudem damit, 2010 weniger Geld zur Verfügung zu haben als noch im vergangenen Jahr. Der sogenannte Spar-Index war bereits in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich angestiegen.

15:07 I Banken drohen nach Problemen mit Geldkarten Millionenkosten

Berlin (dts). Nach den jüngsten Problemen beim Zahlen mit EC- und Kreditkarten, von denen bundesweit Millionen Bankkunden betroffen sind, drohen den Geldinstituten nun Kosten in Millionenhöhe. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Banken aufgefordert, “unverzüglich dafür zu sorgen, dass Kredit- und Bankkarten wieder einwandfrei funktionieren oder ausgetauscht werden”. Ferner müssten die Verantwortlichen “mehr Sorgfalt an den Tag legen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit von Bank- und Kreditkarten zu gewährleisten”. Laut Aigner müssten die Institute rechtmäßig für die Behinderungen einstehen, schließlich zahlten die Verbraucher für den Service der Kartenzahlung. Auch Gebühren für die Abhebung am Bankschalter dürften nicht erhoben werden. Bereits seit Tagen treten Probleme beim Bezahlen mit Geldkarten auf. Betroffen sind mehr als 20 Millionen EC-Karten der Sparkassen, sowie 3,5 Millionen Kreditkarten und 2,5 Millionen Karten von Privatbanken.

Hintergrund ist ein Softwareproblem bei Chips des französischen Herstellers Gemalto. Dabei kann die entsprechende Software offenbar die Jahreszahl 2010 nicht verarbeiten. Gemalto arbeite nach eigenen Angaben derzeit gemeinsam mit den deutschen Banken an einer Fehlerbehebung, um einem Austausch der Karten aus dem Weg zu gehen. Ein solcher Umtauch würde die Banken vermutlich bis zu 25 Millionen Euro kosten. Chips anderer Hersteller sind nicht betroffen, die Verbraucher können allerdings nicht selbstständig erkennen, um welchem Hersteller es sich bei ihren Karten handelt.

15:04 I Umfrage: Deutsche haben wenig Vertrauen in Westerwelle

Berlin (dts). Rund zwei Monate nach seinem Amtsantritt als Außenminister haben die Deutschen offenbar nicht sehr viel Vertrauen in Guido Westerwelle. Das geht aus dem aktuellen Forsa-Politikerranking für das Magazin “Stern” hervor, in dem die Bürger zwölf Spitzenpolitikern Punkte zwischen 0 für kein Vertrauen und 100 für großes Vertrauen geben konnten. Dabei erhielt der Außenminister durchschnittlich nur 42 Punkte und büßte damit im Vergleich zur letzten Umfrage im vergangenen Oktober 4 Punkte ein. Mit 63 Vertrauenspunkten (-3) bleibt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter auf Platz eins. Dicht auf liegt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit 62 Punkten (-1). Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) belegt mit 52 Punkten (+2) den dritten Platz.

15:00 I Schweiz: Verdächtiger Gegenstand löst Alarm in US-Botschaft aus

Bern (dts). Ein verdächtiger Gegenstand hat heute Morgen gegen 10 Uhr in der US-Botschaft in der schweizerischen Hauptstadt Bern kurzzeitig für Aufregung gesorgt. Wie die “Berner Zeitung” berichtet, hatte eine bislang unbekannte Person einen Gegenstand vor der Botschaft stehen lassen. Schweizer Polizisten entschieden sich als Vorsichtsmaßnahme für eine Sprengung des Gegenstands. Offenbar hatte sich in dem inzwischen als ungefährlich eingestuften Objekt jedoch kein Sprengstoff befunden. Der ausgelöste automatische Alarm in der US-Botschaft konnte gegen Mittag wieder aufgehoben werden.

14:57 I “Deutschland sucht den Superstar” - So hart wie noch nie!

Köln. Viele haben drauf gewartet und heute ist es endlich soweit: Die erfolgreichste Castingshow im deutschen Fernsehen “Deutschland sucht den Superstar” geht bei RTL in die siebte Staffel. Nach Medienberichten soll es die härteste Staffel aller Zeiten sein, denn Dieter Bohlen will bei “DSDS” die zweite Lady Gaga finden. Doch ob das gelingen wird?

Dieter Bohlen ist zu den Kandidaten hart, doch so ist das Musikgeschäft. Aber diesmal scheint es so hart zu sein, dass sogar Kandidaten in die Hose pinkeln oder mal schnell in Ohnmacht fallen. Ein Kandidat singt das Lied “Ave Maria” und die Hose des Kandidaten wird feucht - Bohlen macht sich darüber lustig und RTL hat die Szene nicht rausgeschnitten, die Zuschauer kommen damit komplett auf ihre Kosten. Für die Zuschauer amüsant, für den Kandidat eine große Peinlichkeit.

Mal sehen, was “Deutschland sucht den Superstar” uns noch alles bietet. Die Jury besteht wie beim letzten mal aus Dieter Bohlen, Volker Neumüller und Nina Eichinger. Neu in der Jury: Ein Sparschwein, denn für jedes Wort “Scheisse” darf diesmal unser Dieter das Sparschwein mit einem Euro füllen, da könnte sicherlich am Ende eine große Summe rauskommen.  Die Castings sind immer die amüsantesten Folgen, bevor es in den Recall geht. Kukksi wird weiterhin über “Deutschland sucht den Superstar” berichten - Wir sind gespannt!

14:42 I Hauptbahnhof Bielefeld bis morgen vom Fernverkehr abgeschnitten

Bielefeld (dts). Der Hauptbahnhof Bielefeld bleibt bis einschließlich Donnerstag vom Schienen-Fernverkehr abgeschnitten. Das schreibt die “Neue Westfälische” in ihrer Online-Ausgabe. Man könne “nicht seriös sagen”, wann ein Gleis nach dem Unfall bei Neubeckum wieder frei sei, so ein Bahnsprecher auf Anfrage. Am 5. Januar war bei Neubeckum ein Güterzug entgleist und hatte Teile der Oberleitung abgerissen. Die Unfallursache sei noch unklar und werde von der Bundespolizei und dem Eisenbahnbundesamt weiter untersucht, so die Bahn. Zwischen Hamm und Neubeckum verkehren deshalb weiterhin nur Busse. ICE-Züge werden aus Norden von Löhne an Bielefeld vorbei über Osnabrück und Münster umgeleitet.

14:39 I US-Präsident Barack Obama wirft Geheimdiensten Versagen im Kampf gegen Terrorismus vor

Washington (dts). Nach dem gestrigen Gipfeltreffen mit mehreren US-Geheimdienstchefs und Sicherheitsberatern im Weißen Haus hat US-Präsident Barack Obama die Verantwortlichen scharf kritisiert. Man habe vor dem gescheiterten Anschlag von Detroit am ersten Weihnachtsfeiertag ausreichende Hinweise gehabt, “die Punkte jedoch nicht verbunden”, bemängelte Obama nach dem Treffen in seiner Rede. Obwohl der US-Präsident solche Fehler “nicht tolerieren” wolle, wurden zunächst keine personellen Konsequenzen in der Führung der Geheimdienste gezogen. Allerdings forderte Obama schnelle Reformen, um die Sicherheitslücken zu schließen. Konkrete Maßnahmen nannte der Regierungschef jedoch nicht. Bei dem Gipfeltreffen im Weißen Haus waren neben Obama auch Außenministerin Hillary Clinton, CIA-Chef Leon Panetta, FBI-Chef Robert Mueller, Vizepräsident Joe Biden und Verteidigungsminister Robert Gates anwesend.

14:37 I “Avatar” bricht an Starttag Kinorekord in China

Peking (dts). Der Kinofilm “Avatar” hat bereits zum Kinostart am Montag den Besucherrekord in China gebrochen. Der Film hat am Starttag umgerechnet etwa 3,35 Millionen Euro eingespielt, so viel wie bislang kein Kinofilm am ersten Tag in China, teilte Gao Jun, Leiter des Filmvertriebs New Film Association, heute mit. Für den heutigen Tag waren die Kinotickets für den größten Imax-Bildschirm im National Film Museum bereits um 10 Uhr morgens ausverkauft. In den vergangenen Tagen hatte das Kino den Film vier bis fünf mal am Tag ausgestrahlt, um die Nachfrage decken zu können. Für gewöhnlich finden im Museum drei Vorstellungen täglich statt. Weltweit hatte “Avatar” bis gestern bereits eine Milliarde US-Dollar eingespielt. Der Film wird in Deutschland in vielen 3-D-Kinos gezeigt und besticht durch aufwändige Effekte.

14:33 I Eisiger Winter hält Europa in Atem

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Berlin (dts). Der diesjährige Winter hat Europa mit Schneemassen und Kältewellen fest im Griff. In Deutschland ist es heute erneut zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen, die Räumdienste fürchten bereits eine Knappheit beim Streusalz. In Querfurt, in der vergangenen Nacht der kälteste Ort Deutschlands, zeigten die Thermometer 22 Grad unter Null. Vom Rekord des kältesten Ortes in Deutschland, dem Pfaffenhofener Ortsteil Hüll, ist das aber glücklicherweise noch weit entfernt. Dort wurden am 12. Februar 1929 -37,8 Grad gemeldet. Eisig ist es auch in Großbritannien. Der Verkehr auf den Autobahnen kam teils zum Erliegen, viele Flüge fielen aus. Die Flughäfen Gatwick, Bristol und Exeter blieben komplett geschlossen. Für die Insel ist es der härteste Winter seit Jahrzehnten.

Weitere 15 bis 40 Zentimeter Neuschnee sagte der Wetterdienst in den kommenden Tagen voraus. Schwer getroffen ist auch der Westen Frankreichs. In insgesamt 14 Départements rollt der Verkehr nur langsam. Bei bis zu zehn Zentimetern Neuschnee wird sich die Lage in naher Zukunft voraussichtlich nicht bessern. Nord- und Mittelitalien ist indes von schweren Regenfällen betroffen. Mehrere Bewohner der Provinz Livorno mussten sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen, bei Perugia trat zudem der Tiber über die Ufer. Weitaus angenehmer ist es hingegen in Griechenland, dort kletterten die Temperaturen auf milde 15 bis 23 Grad.

Bild: © Kukksi 

13:06 I Autobahn-Raststätten: Toilettengebühr steigt

Bonn. Die Zeiten kostenfreier WC- Benutzung an Autobahn- Rastanlagen sind vorbei. Wer nicht auf völlig verschmutzten Anlagen sein Geschäft verrichten will, zahlt jedoch gern einen kleinen Geldbetrag. Schließlich müssen Reinigungskräfte bezahlt werden und auch das Instandhalten gibt es nicht zum Nulltarif. Bisher musste man 50 Cent auf einigen Ratsstätten dafür in einen Automaten werfen. Der Bon, der dann ausgespuckt wird, kann an der betreffenden und auch an der rund 360 anderen Raststätten beim Einkauf verrechnet werden.

Doch jetzt soll ein Probelauf an insgesamt zwölf Tastanlagen in Bayern und Nordrhein- Westfalen durchgeführt werden. Babywickelräume, kindgerechte Toiletten wie auch eine kinderfreundliche Raumgestaltung gehören dort zu den Merkmalen, die zur Aufwertung führen sollen. Doch dafür wird künftig auch mehr Geld verlangt. 70 statt der bisher 50 Cent werden dann fällig und dies bedeutet immerhin eine Preisanhebung von 40 Prozent. Ob jeder Benutzer sich zufrieden über diese Entwicklung trotz der Verbesserungen äußern wird, soll der Testlauf zeigen. Erst nach Auswertung dieser Ergebnisse wird über eine Ausweitung der Angebote auch auf andere Raststätten nachgedacht.

Hier muss künftig tiefer für den Gang zum WC in die Tasche gegriffen werden: (NRW) Rhynern Nord und Süd an der A2, Ville West und Ost an der A1, Ohligser Heide Ost und West an der A3, Hösel ost an der A3 und PeppenhovenOst und West an der A61.

Die Testanlagen in Bayern: Steigerwald Süd an der A3, Spessart Süd an der A3 und Nürnberg Feucht Ost an der A9.