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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I Oliver Stangl.
Hannover. Mysteriöser Leichenfund in Hannover: Passanten haben in der niedersächsischen Landeshauptstadt mehrere auffällig verpackte Teile einer Frauenleiche gefunden. Die Leichtenteile wurden bereits am Montag am Ufer des Flusses Ihme unter einer Brücke entdeckt. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich um eine 25 bis 35 Jährige Frau. In einer auffälligen Verpackung waren die Körperteile der Frau, die Ermittler gehen davon aus, dass sie erst vor wenigen Tagen abgelegt worden. Die Polizei hat am Dienstag den Fluss nach weiteren Leichtenstücken abgesucht, die Ermittler sind nicht fündig geworden. Die Suche geht am Mittwoch weiter.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Brüssel (dts). Die Einführung sogenannter “Nacktscanner” zur Personenkontrolle an Flughäfen wird in dieser Woche auch die EU beschäftigen. Die Europäische Kommission (EK) will am Donnerstag Gespräche mit Flugsicherheitsexperten aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten beginnen. Die EK stellte dabei nach Informationen der britischen BBC bereits klar, dass die Länder Körperscanner einführen dürften, solange dadurch weder gegen nationales noch EU-Recht verstoßen würde. Der gescheiterte Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug im Dezember hatte die Debatte um die Einführung der Scanner wieder angeheizt. Sowohl Großbritannien als auch die Niederlande haben deren Einführung für US-Flüge angekündigt.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Bakersfield (dts). Der Flughafen im kalifornischen Bakersfield ist heute geschlossen worden, nachdem Sicherheitskräfte eine unbekannte Substanz in einem Rucksack gefunden haben. Wie lokale Medien unter Berufung auf eine Flughafensprecherin berichten, handele es sich bei der flüssigen Substanz um “gefährliches Material”, jedoch nicht um eine Bombe. Ein terroristischer Zusammenhang werde zurzeit ausgeschlossen. Zwei Flughafenarbeiter, die in Berührung mit dem bereits eingecheckten Gepäckstück gekommen sind, haben Krankheitssymptome gezeigt. Die Männer seien nach Angaben der Flughafensprecherin aber bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Worum es sich bei der flüssigen Substanz handelt, ist noch nicht bekannt. Der Besitzer des Rucksacks befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Mountain View (dts). Das Internet-Unternehmen Google hat heute in seinem Firmensitz im kalifornischen Mountain View sein erstes eigenes Handy, das Smartphone “Nexus One”, vorgestellt. Das Telefon verfügt über einen 3,7 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Der Arbeitsspeicher umfasst 512 Megabyte, das Gerät kann jedoch mit Speicherkarten bis zu 32 Gigabyte ausgerüstet werden.
Der Bildschirm ist berührungsempfindlich und kann mit einem Finger gesteuert werden. Google-Mitarbeiter kennen das Smartphone bereits seit Mitte Dezember, als das Unternehmen das Telefon für den Alltagstest verteilte. Seit dem 22. Dezember gibt es auch ein Informationsvideo auf YouTube. Die Einführung des Telefons ist zunächst in den USA, später auch in Deutschland geplant. Mit dem “Nexus One” tritt Google in direkte Konkurrenz zum iPhone von Apple.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Sanaa (dts). Die wegen Terrorgefahr geschlossene US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist nach zwei Tagen heute wieder geöffnet worden. Andere Botschaften in Sanaa arbeiten weiterhin nur eingeschränkt. Die Vertretungen von Großbritannien und Japan bleiben für Besucher geschlossen, in der deutschen Botschaft wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die US-Regierung sieht die El Kaida im Jemen als Drahtzieher des versuchten Anschlags von Detroit.
Der jemenitische El-Kaida-Zweig hatte sich zum Attentatsversuch bekannt und mit weiteren Anschlägen gedroht, woraufhin unter anderem die USA die vorbeugende Schließung ihrer Botschaft beschlossen hatte. Jemenitische Sicherheitskräfte haben heute eine groß angelegte Offensive gegen den Terrorismus gestartet, bei Hausdurchsuchungen sollen bereits fünf Kämpfer festgenommen worden sein. “Der Jemen wird nie ein Unterschlupf für Terroristen sein. Die Regierung hat einen wohldurchdachten Plan, um El-Kaida-Terroristen aufzuspüren und zu bekämpfen”, sagte Regierungssprecher Hassan el Lausi. Bei dem heutigen “Sicherheitsgipfel” im Weißen Haus soll auch die Lage im Jemen thematisiert werden.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Beckum / Ahlen. Verspätungen von rund einer Stunde mussten heute auf der Fernstrecke zwischen dem Rheinland und Berlin in Kauf genommen werden. Grund dafür: Züge konnten nicht von Dortmund nach Bielefeld fahren, sondern mussten über Osnabrück und Münster umgeleitet werden.
In den frühen Morgenstunden kam es zu einem Unfall zwischen dem Bahnhof von Neubekum und Ahlen- Vorhelm. Ein Güterzug entgleiste und setzte die bedeutenden Ost- West- Bahn- Magistralen in der Bundesreublik außer Kraft. Bereits im Bahnhof von Neubeckum blieben einige Waggons auf den Gleisen zurück. Warum sie dort liegen blieben und ein Großteil des Güterzuges weiter rollte, ist zur Stunde noch ungewiss. Noch geht man davon aus, dass bis Morgen dieser Streckenabschnitt gesperrt bleibt. Befürchtet wird, dass sich der Schaden auf eine Millionenhöhe beziffern wird. Die Bahnreisenden sollten sich also noch in Geduld üben, denn Verspätungen von bis zu über einer Stunde müssen vorerst noch in Kauf genommen werden.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Düsseldorf I Astrid Albrecht-Sierleja.
Berlin. Geplant ist der Einsatz schon, doch kritische Worte reißen nicht ab. Gemeint sind Nacktscanner, die künftig an Flughäfen zu finden sein sollen. Während man im Ausland weitaus offener und zielgerichtet Maßnahmen dieser Art angeht und auch weitestgehend akzeptiert, regt sich in der Bundesrepublik wachsender Unmut. Mit von der Partie ist der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar. Er wie auch deutsche Flughäfen sind sich nicht sicher, ob ein solches Gerät auch wirklich die Persönlichkeitsrechte unangetastet lässt. Die Zuverlässigkeit wie auch der Schutz der Imtimsphäre müssen erst gewährleistet sein, bevor sich die Wogen glätten werden.
Vor dem Hintergrund, dass erst kürzlich ein Terroranschlag in einem US- Flugzeug vereitelt wurde, lässt erneut über den Einsatz eines Nacktscanners nachdenken. Aller Voraussicht nach soll bereits bis zum Sommer über einen Probebetrieb an deutschen Flughäfen entschieden werden. Besonders kritisch äußerte sich die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke. Sie befürchtet, dass der Mensch vollkommen gläsern werden soll und allseits überwacht wird.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
London (dts). Am Londoner Heathrow Airport werden ebenfalls die so genannten “Nacktscanner” eingeführt. Großbritanniens Innenminister Alan Johnson sagte heute, die Scanner würden in drei Wochen eingerichtet sein. Weltweit wird seit dem vereitelten Terroranschlag von Detroit über die Einführung von Ganzkörperscannern diskutiert. Neben einer höheren Sicherheit befürchten Datenschützer auch unzulässige Eingriffe in die Privatsphäre.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Erbach (dts). Im südhessischen Erbach hat am Montag ein 27-Jähriger versucht, die Polizei hinters Licht zu führen. Laut der örtlichen Polizei hat der Mann behauptet, er sei am Sonntagabend von einem Unbekannten niedergeschlagen und um mehrere hundert Euro bestohlen worden. Die Beamten bezweifelten jedoch die Glaubhaftigkeit seiner Aussage und stellten schnell fest, dass der vermeintlich Bestohlene den Überfall nur erfunden hat. Die Beamten gehen davon aus, dass er den Diebstahl vorgetäuscht hatte um einer Haftstrafe zu entgehen, die von der Staatsanwaltschaft Darmstadt verhängt wurde, sollte er eine Geldstrafe von 600 Euro nicht begleichen können. Jetzt muss sich der vermeintlich Bestohlene über die Geldstrafe hinaus noch wegen Vortäuschung einer Straftat verantworten.
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5.1.2010 von KUKKSI NACHRICHTEN Berlin I dts Nachrichtenagentur.
Paris (dts). Die französische Regierung hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der “seelische Gewalt” zwischen Ehe- oder Lebenspartnern künftig gegen Strafe verbietet. Wenn sich Mann und Frau wiederholt beleidigen oder beschimpfen soll man künftig Klage einreichen können. Nach Ansicht von Kritikern könnte die Beweisbarkeit der Anklage ein Problem darstellen, da hierbei meist Aussage gegen Aussage stehen. Die französische Regierung will mit dieser Maßnahme gegen den mentalen und verbalen Missbrauch vorgehen, der oft mit physischer Gewalt einhergeht.
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