
Köln / Hiddensee. Als hätten die Deutschen nicht genug vom Winter – Nein, es geht weiter. Am Dienstag zieht ein erneutes Tiefdruckgebiet in die Bundesrepublik, welches ordentlich für Neuschnee sorgen wird. In Köln gab`s heute weniger Schnee, aber auch hier soll ám Dienstag ordentlich Schnee aus den Wolken fallen. In der Domstadt gab es seit Jahren nicht so viel und vor allem nicht so langanhaltigen Schnee, wie in diesem Jahr: Ein wohl seltener Anblick für die Kölner. Die Domplatte hat sich zur Skipiste entwickelt, die Autofahrer ärgern sich, die Kinder sind froh über den Winterspaß. Besonders schwer haben es jedoch die Obdachlosen, die in dieser eisigen Kälte erfrieren, dieses Jahr gab es bereits mehrere Todesopfer. Kukksi ist für Sie weiterhin in Köln unterwegs.
Besonders schwer hat es den Nordosten getroffen: Chaotische Verkehrszustände auf den Straßen, der Schiffsverkehr liegt lahm, Züge zwischen Berlin und Rostock sind ausgefallen und auch sonst hatte der Nah- und Regionalverkehr wegen den Wetterbedingungen große Einschränkungen, im Moment hat sich die Lage wieder etwas beruhigt. Größere Unfälle blieben aus, Autos landeten manchmal im Straßengraben. Von der Außenwelt abgeschnitten ist die Ferieninsel Hiddensee, dass teilte das Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern mit. Räumdienste hatten sogar Schwierigkeiten, die Schneemassen zu bewältigen, denn in Mecklenburg-Vorpommern liegt mehr Schnee, als in Bayern. Auf dem Feldberg in Schwarzwald löste sich eine Lawine, zwei Menschen wurden verletzt.
Bild: © Kukksi I Kevin Brück