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Dezember 2009
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Archive für Dezember 2009

11:07 I Stellt sich Rüttgers einem TV- Duell?

Düsseldorf. Mit Spannung darf die Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen im kommenden Jahr erwartet werden. Am 9. Mai will die NRW- SPD die derzeitige schwarz- gelbe Landesregierung in Düsseldorf ablösen.

Vor diesem Hintergrund fordert jetzt die SPD- Vorsitzende in NRW, Hannelore Kraft, den amtierenden Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) zu einem TV- Duell auf. Laut dpa ist die NRW SPD- Chefin dazu jederzeit bereit.

Wie man sich erinnert, hatte es vor der letzten Landtagswahl im Jahr 2005 zwei Fernsehduelle gegeben, bei denen der damals amtierende Minsterpräsident Peer Steinbrück (SPD) auf den Herausforderer Jürgen Rüttgers traf. In 2010 will Hannelore Kraft Rüttgers ablösen und sieht den Wahlausgang derzeit als noch offen. Froh scheint sie darüber zu sein, dass sich die nordrhein- westfälische SPD nicht entzweit hat im Hinblick auf den Umgang mit der Linkspartei. Die Schwerpunkte im Landtagswahlkampf will die SPD auf die Themen Bildung, den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die desolate Finanzsituation der Kommunen legen. Gewinnt die SPD, wird in Aussicht gestellt, die Bildungskette, angefangen von Kindergärten bis hin zur Hochschule, komplett gebührenfrei zu gestalten.

Sollte es ein TV- Duell zwischen Rüttgers und Kraft geben, ist dies sicherlich mit spannenden Themen behaftet.

02:37 I Tsunami - Ein Horror-Szenario erschüttert die Welt

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DIE REPORTAGE. Es war der zweite Weihnachtsfeiertag im Jahr 2004. Es war ein Tag, der weltweit Empörung auslöste - Es war ein Tag, an dem tausende Menschen ums Leben kamen und es war ein Tag, an dem die Erde bebte. Der Mensch hat die Erde aufgebaut und ist für seine Taten selbst verantwortlich: Seine Taten und sein Leben steuert er selbst. Der Mensch ist ein Wesen, dass sich seine eigene Umwelt selbst geschaffen hat. Doch gegen ein was hat der Mensch keinerlei Chancen: Naturgewalten. Dazu zählt auch ein Tsunami und dieser suchte mit voller Wucht und unerwartet am 26.12.2004 Thailand, Indonesien und Afrika heim. Eine Jahrhundertkatastrophe, wo 230.000 Menschen ihr Leben verloren und 110.000 Menschen wurden verletzt. Aber auch die Überlebenden standen vor dem Nichts und die Existenz stand auf dem Kopf.

Der Tsunami wurde durch ein starkes Seebeben mit der Stärke 9,1 ausgelöst und verursachte schwere Schäden in Küstenregionen am Golf von Bengalen, Südasien und Andamanensee. Über 1,5 Millionen Menschen wurden nach der Katastrophe obdachlos. Der Tsunami traf zudem auf ein Tourismusgebiet und wurde von Urlaubern aussergewöhnlich gut dokumentiert.

Der Tsunami kam plötzlich - Zu plötzlich, dass viele nicht realisierten, welche Gefahr die Flutwelle verursacht. Die Welt feierte das Weihnachtsfest und nur wenige nahmen die Meldung am zweiten Weihnachtsfeiertag ernst. Viele sahen dies als eine “normale” Nachrichtenmeldung an, denn zuerst war die Rede von 200 Toten in Österreich. Viele hielten das für eine “normale” Naturkatastrophe und niemand dachte zum damaligen Zeitpunkt an eine Jahrhundertkatastrophe mit einem solchem enormen Ausmass. Nicht nur in Indonesien, Sri Lanka und Thailand brachte das Horror-Szenario hunderttausende Menschen um, auch in Afrika kam die Todesflut an: Tansania, Somalia, Südafrika, Kenia, Madagaskar und die Seychellen waren von der meterhohen Flut betroffen. Die internationale Hilfe aus den USA, Japan, Australien und zahlreichen anderen Staaten war sofort aktiv und versorgte das Katastrophengebiet mit zahlreichen Transportflügen, ätzlichen Behandlungen, Nahrungsmittel und Wasseraufbaubereitungsanlagen, dennoch war die Seuchengefahr riesig.

Nichts deutete am Morgen des 26. Dezember 2004  darauf hin, dass eine Katastrophe naht. Das Wasser an den Küsten zog sich langsam zurück und keiner ahnte auch nur ansatzweise, was die nächsten Minuten auf sie zukommen wird: Das Wasser kam mit voller Wucht zurück. Trauer und Leid erlitten die Menschen beim größten Tsunami seit Menschengedenken. Die Katastrophe begann unter dem Meeresboden vor Sumatra, als die Eurasische und Indisch-Australische Platte aufeinander trafen. Die Platten stießen mit heftiger Wucht um 07:58 (1:58 MEZ) zusammen. Die Folge war ein Beben mit der Stärke 9,1 auf der Richter-Skala, es war eines der schwersten Beben, was die Wissenschaftler jemals registriert haben. Durch das Beben entstand der gefährliche Tsunami, der später hunderttausende Menschenleben forderte. Die Todesflut raste mit einer Geschwindigkeit eines Düsenflugzeugs auf das Land zu und schwemmte alles weg, was dem Tsunami in den Weg kam.

Fünf Jahre danach: Inzwischen tummeln wieder die Urlauber an den Küsten. Auf den ersten Blick ist heute von den Schäden der Jahrhundertwelle nichts mehr zu sehen. Die Schänden sind größtenteils behoben, doch bei den Betroffenen ist das Trauma noch längst nicht überwunden. Am Samstag gab es weltweit zahlreiche Gedenkfeiern und es wurde an die Opfer gedacht, doch es könnte das letzte große Gedenken gewesen sein, denn die Betroffenen wollen nicht Jahr für Jahr an die Naturkatatrophe erinnert werden und alte Wunden aufreißen. Stabilere Häuser und Schulen wurden wieder aufgebaut und erstrahlen im neuen Glanz. Mehr als 56.000 Häuser wurden neu gebaut, finanziert wurde das von Partnern des Roten Kreuz. Doch das reicht noch lange nicht: Sumatra ist ein betroffenes Gebiet, was ein Frühwarnsystem benötigt. Das Leben den Bewohner funktioniert wieder, doch der Schmerz der Angehörigen der Opfer sitzt weiterhin tief und wird niemals in Vergessenheit geraten.

Kukksi hat am 26.12.2009 über die Gedenkfeiern zum Tsunami 2004 berichtet: Tsunami-Katastrophe - Fünf Jahre wird weltweit der Opfer gedacht und Tsunami - Unsagbares Leid in Thailand und auf Sri Lanka.

00:02 I Rekordhoch: Dax steigt auf über 6.000 Punkte

Frankfurt am Main. Die Bescherung auf dem Finanzmarkt kommt kurz nach Weihnachten: Der deutsche Aktienmarkt hat rekordverdächtige 6.000 Punkte erreicht, dass hatte der DAX zuletzt im September 2008 erreicht. Der DAX gewann 0,8 Prozent uns erzielte 6.003 Punkte. Das Tageshoch lag bei 6.011 Zählern.

21:03 I Al-Qaida bekennt sich zu Anschlagsversuch

Washington. Das Terrornetzwerk Al-Qaida hat sich zu dem vereitelten Terroranschlag auf eine US-Passagiermaschine am ersten Weihnachtsfeiertag geäußert, Kukksi hat vor wenigen Minuten bereits schon darüber berichtet. Der Attentäter wird von Al-Qaida zum Helden erklärt, die Aktion sei Vergeltung für US-Schläge, dass berichtet “Spiegel online”. Das Bekennerschreiben wurde am Montag auf einer dschihadistischen Internetseite veröffentlicht. “Spiegel online” liegt das Schreiben vor, in dem es heißt: “Mit der Erlaubnis Gottes hat der heldenhafte Bruder, der Mudschahid, der das Märtyrertum anstrebende Umar Faruk eine einzigartige Operation gegen ein Flugzeug durchführt, das auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit unterwegs war und zwar an Christmas”.

Wie “Spiegel online” berichtet, bezieht sich das Schreiben auf den 23-Jährigen Attentäter Umar Faruk Abdulmutallab, der am ersten Weihnachtsfeiertag die US-Passagiermaschine in die Luft sprengen wollte. Grund für den Anschlagsversuch werden “US-Feindseligkeiten auf der Arabischen Halbinsel”, unter anderem bezieht sich das Terrornetzwerk auf Angriffe gegen Al-Qaida-Stellungen.  Das Bekennerschreiben trägt das Datum vom Samstag, wurde jedoch erst am Montagabend veröffentlicht.

20:23 I Eilmeldung: Al-Qaida bekennt sich zu vereitelten Anschlag

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EILMELDUNG. Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass das Terrornetzwerk Al-Qaida sich zu dem missglückten Terroranschlag geäußert hat, dass berichteten die “SAT.1 Nachrichten” vor wenigen Minuten im Fernsehen. Der 23-Jährige Attentäter Umar Faruk Abdulmutallab wollte eine US-Passagiermaschine zu Weihnachten in die Luft sprengen, die auf den Weg von Amsterdam nach Detroit war. Weitere Informationen zu den Äußerungen von Al-Qaida sind uns noch nicht bekannt - Kukksi wird berichten, sobald näheres bekannt ist.

19:40 I Ab 1. Januar 2010 neue Umweltzonen in NRW

Münster / Bonn. Nur noch wenige Tage- dann wird sich die Zahl der der Städte in Nordrhein- Westfalen, die Umweltzonen haben, um zwei weitere auf insgesdamt 14 Kommunen erhöht haben. Münster und Bonn werden Luftverschmutzern den Garaus machen, wenn zum Jahresbeginn die neue Regelung in Kraft tritt. Als wichtiger Teil der Luftreinhaltepläne sollen Umweltzonen dafür sorgen, dass die Luft in den Kernbereichen der Städte nicht noch dicker wird als sie es ohnehin schon ist.

Köln machte als erste Stadt in Nordrhein- Westfalen vor knapp zwei Jahren den Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Ein Verbund von neun weiteren Städten folgte, bevor sich Düsseldorf und Wuppertal anschlossen. Nun werden auch Bonn und Münster ab Donnerstag Dreckschleudern verbannen. Allein im Gebiet des Luftreinhaltsplans sind rund 60.000 Autos unterwegs, die zur Belastung der Umwelt beitragen und keine Plakette haben.

Dass ausgerechnet in der westfälischen Metropole Münster eine Umweltzone eingeführt wird, beibt für viele zunächst unverständlich. Schießlich ist Münster seit jeher eine fahrradfreundliche Stadt. Doch zu den Gründen die zur Einführung einer Umweltzone führen gehört, dass Tag für Tag zahlreiche Pendler aus dem Umland und auch von weiter her, die Luft stark belasten und die Straßen verstopfen.

17:00 I Silvester-Feuerwerk gibt`s ab morgen

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Berlin. Die Hauptstadt plant die größte Silvesterparty weltweit am Brandenburgter Tor. Wer nicht neben einer Million Menschen feiern will, kann sich auch zu Hause mit Freunden auf der eigenen Party vergnügen und dazu gehört natürlich auch Feuerwerk. Ab morgen, dem 29.12.2009 kann der teure Spaß im Handel gekauft werden: Raketen, Böller und Feuerwerke versüßen den Silvesterspaß.

Die Behörden unterscheiden bei Feuerwerk verschiedene Klassen. Die Klasse I kann das ganze Jahr gekauft werden, die Klasse II  bekommt man nur zwischen dem 29. und 31. Dezemeber und dürfen auch nur von Volljährigen gekauft werden. Vom Silvesterabend 18 Uhr bis Neujahr 7 Uhr ist das Knallen und das Zünden der Feuerwerkskörper erlaubt. Mit Verkaufssummen in Millionhöhe rechnen die Hersteller. Doch für die Kunden wird`s dieses Jahr nicht ganz freundlich, denn der Silvesterspaß wird teurer.  Die Preise werden wegen gestiegener Fracht- und Rohstoffkosten etwas höher ausfallen, im Gegensatz zum letzten Jahr.

16:44 I Terror: Schärfere Kontrollen an Flughäfen

Frankfurt am Main. Passagiere müssen wohl mehr Zeit in Anspruch nehmen: Nach dem vereitelten Terroranschlag in Detroit auf eine US-Passagiermaschine müssen sich die Fahrgäste auf schäfere Kontrollen einstellen. Die Bundespolizei kündigte verstärkte Leibesvisitationen an. Der Vorfall habe gezeigt, dass Fluggäste gefährliche Stoffe an ihrem Körper tragen könnten, so eine Sprecherin. Auch die Lufthansa verstärkte die Kontrollen an den Flughäfen. Die Fluggessellschaft riet den Passagieren mit dem Zielort USA, mindestens drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen anwesend zu sein. Ausserdem wird empfohlen, so wenig Handgepäck wie möglich mitzunehmen.

16:35 I Terror: Al-Qaida kündigt Rache in Jemen an

Washington. Nach dem versuchten Terroranschlag in Detroit führt die Spur auch nach Jemen. Dort hat die USA den Anti-Terrorkampf deutlich verschärft. Nach Medienberichten hat die USA im Anti-Terrorkampf eine neue Front in Jemen errichtet. Die Vereinigten Staaten kämpfen in Jemen gegen Al-Qaida an, die geheime Operation wurde neben dem Krieg im Irak und Afghanistan gestartet, dass berichtet die “New York Times”. Der Anti-Terrorkampf startete bereits vor einem Jahr, dass Blatt beruft sich darauf nach Aussagen auf einen CIA-Agenten.

Vergangene Woche hatte bereits der US-Fernsehsender ABC News berichtet, dass US-Präsident Barack Obama am 15. Dezember Angriffe mit Marschflugkörpern in Jemen auf das Terrornetzwerk Al-Qaida befohlen habe. Der 23-Jährige Attentäter Umar Faruk Abdulmutallab hatte nach seinem vereitelten Terroranschlag auf die US-Passagiermaschine in Detrpoit ausgesagt, dass er in einem Trainlingslager von Al-Qaida in Jemen ausgebildet worden sei.

12:15 I Terrorismus: Die Angst ist wieder da

Washington. Zwei Tage nach dem versuchten Terroranschlag hat es einen erneuten Zwischenfall auf der Flugstrecke nach Detroit gegeben. Ein Mann löste am Sonntag (27.12.09) auf der selben Flugstrecke von Amsterdam nach Detroit Angst aus. Der aus Nigeria stammender Mann hatte sich im Flieger auf der Bordtoilette eingeschlossen und löste bei der Besatzung Besorgnis aus. Notfallhilfe hatte der Pilot kurz vor der Landung angefordert, dass berichtete der Nachrichtensender CNN. Das FBI gab kurze Zeit danach Entwarnung. Der Mann habe an einer Lebensmittelvergiftung gelitten, hieß es.

Der mutmaßliche Flugzeugattentäter von Detroit  wurde derweil aus der Klinik entlassen und wurde in ein US-Bundesgefängnis verlegt. Der 23-Jährige Umar Faruk Abdulmuttalab wurde von der US-Jutiz angeklagt. Ihm drohen bis zu 40 Jahren Haft. Eine Anhörung am heutigen Montag wurde angesetzt. Am Freitag hatte Abdulmuttalab versucht, einen Airbus auf der Strecke von Amsterdam nach Detroit mit Sprengstoff in die Luft zu sprengen. Er verwendete den gefährlichen Sprengstoff Nitropenta (PETN), den erin die Maschine geschmuggelt habe, so die Justizbehörden. Der Attentäter wurde angeblich von dem Terrornetzwerk Al-Qaida ausgebildet, dass berichten englische Medien.

Unterdessen ist in Deutschland eine Sicherheitsdebatte unter deutschen Politikern entflammt. Auch die Sicherheitsvorkehrungen wurden an Flughäfen in den USA verschärft, die Gäste werden abgetastet und das Handgepäck wird strenger kontrolliert, dass berichtet die “New York Times”. US-Präsident Barack Obama ordnete eine Überprüfung an, Listen und Datenbanken mit Terrorverdächtigen dürfen bei den Sicherheitskontrollen verwendet werden.