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Dezember 2009
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Archive für 29.12.2009

13:39 I Blutige Unruhen im Iran - Regierung warnt das Ausland

Teheran. Das Land scheint nicht zur Ruhe zu kommen- im Iran regt sich Unmut gegen das Regime. Nachdem die Regierung Protestaktionen am Wochenende niederschlug, geht jetzt auch eine Warnung an das Ausland raus. Befürchtet wird, dass regimekritische Demonstranten mit Sympathien aus dem Ausland rechnen können.

Außenminister Manuchehr Mottaki hielt mit Drohungen nicht hinterm Berg, falls das Ausland auch in Zukunft rebellerierende Gruppen unterstütze. Zudem soll es im Iran zu weiteren Verhaftungen gekommen sein. Der Unmut der Regierung wendet sich in erster Linie an die britische Regierung. Ihr wird vorgeworfen, Lügen über das Land zu verbreiten. Auf Verärgerung stieß auch eine angeblich undiplomatische Äußerung des britischen Außenministers David Miliband. Er bezeichnetet das Niederschlagen der Proteste als beunruhigend.

Nachdem Hunderte von Demonstranten am Wochenende festgenommen wurden, blieben auch Oppositionelle nicht verschont und einige von Ihnen wurden in Haft genommen. Wenigstens acht Menschen fanden bei den blutigen Unruhen den Tod.

11:39 I Gießen: Zug knallt in Lastwagen

Gießen / Buseck. Ein Zug ist in Buseck in einen Lastwagen gerast, dabei gab es neun verletzte Personen, darunter eine schwangere Frau. Am Montagabend ist der Regionalzug gegen den Anhänger des Lastwagens an einem Bahnübergang gerast, so die Polizei in Gießen. Auf circa 80.000 Euro wird der Schaden geschätzt. Ein 40-Jähriger Mann wurde mit einem Schock in die Klinik eingeliefert. Der Lokführer, fünf weitere Fahrgäste und zwei Angestellte wurden leicht verletzt.

11:22 I “Unsere Rache ist nahe”: Al-Qaida droht Amerika erneut mit Terror

Washington. Nach Medienberichten gibt es neben Umar Faruk Abdulmutallab noch weitere Personen in Jemen, die Terroranschläge planen. “Ihr werdet bekommen, was ihr fürchtet”, so heißt es in einer Botschaft des Terrornetzwerks Al-Qaida. Nach den gescheiterten Anschlag einer US-Passagiermaschine, die auf den Weg von Amsterdam nach Detroit unterwegs war, droht das Terrornetzwerk mit weiteren Anschlägen. Dem Fernsehsender ABC sagte der 23-Jährige Attentäter Umar Faruk Abdulmutallab, dass es noch weitere Personen gibt wie ihn, die bald zuschlagen würden.

“Wir werden Euch mit Dingen treffen, von denen ihr nichts wisst, weil ihr tötet und deshalb getötet werdet. Unsere Rahe ist nahe”, so heißt es in der Botschaft von Al-Qaida weiter. Das Terrornetzwerk rief zudem auf, gezielt Mitarbeiter von Botschaften anzugreifen. Vier Tage vor dem vereitelten Anschlag auf die US-Passagiermaschine rief bereits der Anführer des jemenitischen Al-Qaida Zweigs bereits in einer Videobotschaft auf: “Wir tragen eine Bombe, um die Feinde Gottes zu treffen”. In den Vereinigten Staaten wird nun nach Gründen gesucht, weshalb der Attentäter die Chance hatte, durch die Sicherheitskontrollen zu gelangen.

11:07 I Stellt sich Rüttgers einem TV- Duell?

Düsseldorf. Mit Spannung darf die Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen im kommenden Jahr erwartet werden. Am 9. Mai will die NRW- SPD die derzeitige schwarz- gelbe Landesregierung in Düsseldorf ablösen.

Vor diesem Hintergrund fordert jetzt die SPD- Vorsitzende in NRW, Hannelore Kraft, den amtierenden Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) zu einem TV- Duell auf. Laut dpa ist die NRW SPD- Chefin dazu jederzeit bereit.

Wie man sich erinnert, hatte es vor der letzten Landtagswahl im Jahr 2005 zwei Fernsehduelle gegeben, bei denen der damals amtierende Minsterpräsident Peer Steinbrück (SPD) auf den Herausforderer Jürgen Rüttgers traf. In 2010 will Hannelore Kraft Rüttgers ablösen und sieht den Wahlausgang derzeit als noch offen. Froh scheint sie darüber zu sein, dass sich die nordrhein- westfälische SPD nicht entzweit hat im Hinblick auf den Umgang mit der Linkspartei. Die Schwerpunkte im Landtagswahlkampf will die SPD auf die Themen Bildung, den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die desolate Finanzsituation der Kommunen legen. Gewinnt die SPD, wird in Aussicht gestellt, die Bildungskette, angefangen von Kindergärten bis hin zur Hochschule, komplett gebührenfrei zu gestalten.

Sollte es ein TV- Duell zwischen Rüttgers und Kraft geben, ist dies sicherlich mit spannenden Themen behaftet.

02:37 I Tsunami - Ein Horror-Szenario erschüttert die Welt

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DIE REPORTAGE. Es war der zweite Weihnachtsfeiertag im Jahr 2004. Es war ein Tag, der weltweit Empörung auslöste - Es war ein Tag, an dem tausende Menschen ums Leben kamen und es war ein Tag, an dem die Erde bebte. Der Mensch hat die Erde aufgebaut und ist für seine Taten selbst verantwortlich: Seine Taten und sein Leben steuert er selbst. Der Mensch ist ein Wesen, dass sich seine eigene Umwelt selbst geschaffen hat. Doch gegen ein was hat der Mensch keinerlei Chancen: Naturgewalten. Dazu zählt auch ein Tsunami und dieser suchte mit voller Wucht und unerwartet am 26.12.2004 Thailand, Indonesien und Afrika heim. Eine Jahrhundertkatastrophe, wo 230.000 Menschen ihr Leben verloren und 110.000 Menschen wurden verletzt. Aber auch die Überlebenden standen vor dem Nichts und die Existenz stand auf dem Kopf.

Der Tsunami wurde durch ein starkes Seebeben mit der Stärke 9,1 ausgelöst und verursachte schwere Schäden in Küstenregionen am Golf von Bengalen, Südasien und Andamanensee. Über 1,5 Millionen Menschen wurden nach der Katastrophe obdachlos. Der Tsunami traf zudem auf ein Tourismusgebiet und wurde von Urlaubern aussergewöhnlich gut dokumentiert.

Der Tsunami kam plötzlich - Zu plötzlich, dass viele nicht realisierten, welche Gefahr die Flutwelle verursacht. Die Welt feierte das Weihnachtsfest und nur wenige nahmen die Meldung am zweiten Weihnachtsfeiertag ernst. Viele sahen dies als eine “normale” Nachrichtenmeldung an, denn zuerst war die Rede von 200 Toten in Österreich. Viele hielten das für eine “normale” Naturkatastrophe und niemand dachte zum damaligen Zeitpunkt an eine Jahrhundertkatastrophe mit einem solchem enormen Ausmass. Nicht nur in Indonesien, Sri Lanka und Thailand brachte das Horror-Szenario hunderttausende Menschen um, auch in Afrika kam die Todesflut an: Tansania, Somalia, Südafrika, Kenia, Madagaskar und die Seychellen waren von der meterhohen Flut betroffen. Die internationale Hilfe aus den USA, Japan, Australien und zahlreichen anderen Staaten war sofort aktiv und versorgte das Katastrophengebiet mit zahlreichen Transportflügen, ätzlichen Behandlungen, Nahrungsmittel und Wasseraufbaubereitungsanlagen, dennoch war die Seuchengefahr riesig.

Nichts deutete am Morgen des 26. Dezember 2004  darauf hin, dass eine Katastrophe naht. Das Wasser an den Küsten zog sich langsam zurück und keiner ahnte auch nur ansatzweise, was die nächsten Minuten auf sie zukommen wird: Das Wasser kam mit voller Wucht zurück. Trauer und Leid erlitten die Menschen beim größten Tsunami seit Menschengedenken. Die Katastrophe begann unter dem Meeresboden vor Sumatra, als die Eurasische und Indisch-Australische Platte aufeinander trafen. Die Platten stießen mit heftiger Wucht um 07:58 (1:58 MEZ) zusammen. Die Folge war ein Beben mit der Stärke 9,1 auf der Richter-Skala, es war eines der schwersten Beben, was die Wissenschaftler jemals registriert haben. Durch das Beben entstand der gefährliche Tsunami, der später hunderttausende Menschenleben forderte. Die Todesflut raste mit einer Geschwindigkeit eines Düsenflugzeugs auf das Land zu und schwemmte alles weg, was dem Tsunami in den Weg kam.

Fünf Jahre danach: Inzwischen tummeln wieder die Urlauber an den Küsten. Auf den ersten Blick ist heute von den Schäden der Jahrhundertwelle nichts mehr zu sehen. Die Schänden sind größtenteils behoben, doch bei den Betroffenen ist das Trauma noch längst nicht überwunden. Am Samstag gab es weltweit zahlreiche Gedenkfeiern und es wurde an die Opfer gedacht, doch es könnte das letzte große Gedenken gewesen sein, denn die Betroffenen wollen nicht Jahr für Jahr an die Naturkatatrophe erinnert werden und alte Wunden aufreißen. Stabilere Häuser und Schulen wurden wieder aufgebaut und erstrahlen im neuen Glanz. Mehr als 56.000 Häuser wurden neu gebaut, finanziert wurde das von Partnern des Roten Kreuz. Doch das reicht noch lange nicht: Sumatra ist ein betroffenes Gebiet, was ein Frühwarnsystem benötigt. Das Leben den Bewohner funktioniert wieder, doch der Schmerz der Angehörigen der Opfer sitzt weiterhin tief und wird niemals in Vergessenheit geraten.

Kukksi hat am 26.12.2009 über die Gedenkfeiern zum Tsunami 2004 berichtet: Tsunami-Katastrophe - Fünf Jahre wird weltweit der Opfer gedacht und Tsunami - Unsagbares Leid in Thailand und auf Sri Lanka.

00:02 I Rekordhoch: Dax steigt auf über 6.000 Punkte

Frankfurt am Main. Die Bescherung auf dem Finanzmarkt kommt kurz nach Weihnachten: Der deutsche Aktienmarkt hat rekordverdächtige 6.000 Punkte erreicht, dass hatte der DAX zuletzt im September 2008 erreicht. Der DAX gewann 0,8 Prozent uns erzielte 6.003 Punkte. Das Tageshoch lag bei 6.011 Zählern.

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