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Dezember 2009
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Archive für 8.12.2009

20:18 I Die brave Lady Gaga bei der Queen …

Blackpool. Sie ist provokant - Sie ist die Dancequeen unserer Zeit und zeigt gern nackte Haut. Doch bei der Wohltätigkeits-Gala Royal Variety Performance musste sich die Pop-Ikone am Montagabend etwas zurückhalten. Diesmal trug die Sängerin kein freizügiges Outfit, wie man es sonst von ihr gewöhnt ist. Sie trug ein bis zum Boden hängendes rotes Plastik-Kostüm, als sie auf die Queen traf. Ihr Auftritt war zwar schriller, was die Veranstaltung sonst gewöhnt ist - Aber für Lady Gaga-Verhältnisse doch zurückhaltender, als sonst. Diesmal verzichtete die Pop-Queen auf einen provokanten Auftritt, sie verbeugte sich vor britischen Königin Elizabeth II.

19:17 I Barack Obama kündigt Job-Initiative an

Washington. US-Präsident Barack Obama will zusätzliche Job-Initiativen  anzustoßen, denn in den Vereinigten Staaten liegt die Arbeitslosenquote bei rund 10 Prozent. Er kündigte in einer Rede am Dienstag an, dass es Unternehmen erleichtert werden soll, neue Arbeitskräfte einzustellen. 1,6 Millionen neue Arbeitsplätze sollen damit geschaffen werden, wie das der Kongress argumentiert hat. Die Mittel sollen dafür aus dem staatlichen Bankenrettungspaket (TARP) zum Teil kommen.

17:40 I Hamburg: ICE rast auf Hirsch

Hamburg. Um 10:45 ist der gestartete Inter-City-Express mit voller Wucht gegen einen Hirsch gefahren und ist verunglückt. Die gesamte Front des Zuges war nach dem Aufprall hinüber. Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Pretzier (Hagenow, Mecklenburg-Vorpommern). Wegen dem Wildunfall ist es auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg zu Verzögerungen gekommen. Die Lok hat nach ersten Erkenntnissen einen Totalschaden erlitten. Fahrgäste mussten in einen Ersatzzug umsteigen.

04:34 I Notwehr: Polizist schießt auf Jugendlichen

Berlin. Ein Polizist hat auf einen 19-Jährigen Jugendlichen einen Schuss abgegeben. Die Polizei verteidigt sich und der Schuss wäre gerechtfertigt. Der unbewaffnete Angreifer hatte den Polizist angegriffen. Die Berliner Polizei sagte: “Er ist so schwer attackiert und zu Boden gebracht worden, dass er sich nicht mehr anders zu helfen wusste, als mit seiner Waffe einen Warnschuss abzugeben”, so Polizeipräsident Dieter Glietsch im Berliner Abgeordnetenhaus am Montag. Der angeschossene Mann kam ins Krankenhaus.

02:11 I Berlin entschädigt Kundus-Opfer

Berlin. 142 Tote gab es vor drei Monaten bei den umstrittenen Luftangriff im afghanischen Kundus. Jetzt will die Bundesregierung die Angehörigen ziviler Opfer entschädigen. Der deutsch-afghanische Anwalt Karim Popal vertritt zahlreiche Hinterbliebene, dass Verteidigungsministerium nahm Kontakt mit ihm auf. Anwalt Popal sagte dem “Kölner Stadtanzeiger”, dass das Ministerium ihm mitgeteilt hat, dass man ohne Schuldanerkenntnis schnell und unbürokratisch helfen will.

02:03 I EU-Kommission: Warnung vor gefälschten Medikamenten

Berlin / Brüssel. Die EU-Kommission  warnt vor gefälschten Arzneimitteln. Vor allem geht es um Viagra, Antibiotika, Krebs- und Malariamedikamente, Schmerzmittel und cholesterinsenkenden Medikamenten. Der Handel mit Arzneimitteln boomt und kursiert in Europa. Verbreitet wird im Internet damit gehandelt. 34 Millionen Tabletten haben die Zollbeamten in Europa innerhalb von nur zwei Monaten aus dem Verkehr gezogen. Im Internet werden die Arzneimittel zu Schnäppchen angeboten, gerade deshalb fallen viele Patienten auf die Angebote rein. Gefälschte Medikamente sind ein Spiel mit der Gesundheit. EU-Kommissar Günter Verheugen sprach von “versuchtem Massenmord”, wie der Focus berichtet.

01:31 I Bekam ein JVA-Beamter Geld vor Ausbruch?

Aachen. Bei dem Ausbruch der zwei Schwerverbrecher Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski aus der Justizvollzugsanstalt Aachen ist ein JVA-Beamter womöglich für seine Mithilfe bezahlt worden. Die Staatsanwaltschaft Aachen sagte den “Aachener Nachrichten”, dass es eine Geldübergabe an den Beamten gegeben hat. Ermittler hätten die Geldübergabe beobachtet, das Geld ist allerdings verschwunden.

00:42 I Schweinfurt: Massenkarambolage mit über 60 Fahrzeugen

Schweinfurt. Mehr als 60 Autos waren bei Schweinfurt auf der Autobahn 71 in eine Massenkarambolage verwickelt. Grund war dichter Nebel, 16 Personen wurden verletzt. Eine Frau war schwer verletzt, 15 weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Zwischen Schweinfurt-West und Dreieck Werntal kam es auf anderthalb Kilometern zu der Unfallserie auf der Autobahn. Ursache für die Auffahrunfälle war zu hohe Geschwindigkeit bei dichten Nebel und einen zu geringen Abstand zwischen den Autos. Der Sachschaden wird auf 400.000 Euro geschätzt, so die Polizei.

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