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Archive für 1.12.2009

15:16 I 1. Dezember- Weltaidstag ruft zur Solidarität auf

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Kopenhagen. In jedem Jahr findet der Weltaidstag am 1. Dezember weltweit statt. Dann wird an die zahlreichen Opfer erinnert, aber auch zur Solidarität mit HIV- Infizierten und ihren Angehörigen aufgerufen. Erstmalig vor 21 Jahren von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus der Taufe gehoben, werden seitdem unzählige Aktionen veranstaltet, um die todbringende Krankheit aufzuhalten. Seit dem Jahr 1996 wird dieser besondere Tag von der UNAIDS organisiert, die als führendes Gremium für weltweites Handeln gegen HIV- Infektionen eintritt.

An jedem 1. Dezember erinnern unterschiedlichste Organisationen an das bristane Thema Aids und fordern dazu auf, aktiv Neuinfektionen entgegen zu wirken. Parallel dazu wird gemahnt, dass die HIV- Aids- Pandemie auch weiterhin besteht. Umso mehr sollen Medien, Verantwortliche in der Politik, der Gesellschaft und Wirtschaft dazu beitragen, für Aufklärung wie auch Hilfe zu sorgen.

Leider belegen Statistiken, dass allein in Europa die Gefahr längst nicht gebannt oder eingedämmt ist. Experten weisen darauf hin, dass sich die Zahl der Neuinfektionen seit der Jahrtausendwende nahezu verdoppelt hat. Alarmzeichen kommen aus der europäischen Zentrale der Weltgesundheitsorganisation in Kopenhagen. Fast die Hälfte der neu infizierten Menschen leben im östlichen Teil Europas und weisen eine Rate von HIV- Infizierten von 179 Fällen, bezogen auf eine Million Einwohner auf.  Damit liegt diese erschreckende Zahl doppelt so hoch wie in Westeuropa.

Im europäischen Bereich der WHO sind aktuell 342.768 Infektionen mit dem Erreger offiziell registriert. Doch wie bei den meisten Statistiken liegt die Dunkelziffer enorm hoch und gerade in Osteuropa sind Meldelücken zu beklagen, die das wahre Ausmaß der HIV- Infektionen nicht erkennen lassen.

Wer sich mit den Betroffenen und ihren Angehörigen solidarisieren will, trägt am heutigen Tage die “Rote Schleife”- red ribbon, die überall auf der Welt als “Aids- Schleife”bekannt ist.

Foto: (c) Weltaidstag

03:10 I Fahndung: Wo ist Peter Paul Michalski?

Bielefeld. Er ist aus der JVA Aachen ausgebrochen, er ist ein Schwerverbrecher und gefährlich - Die Fahndung nach dem Mörder Peter Paul Michalski läuft im Raum Bielefeld auf Hochtouren. Die Polizei hat den gefährlichen Schwerverbrecher aufgefordert, seine Flucht zu beenden.

Der verurteilte Mörder, der aus dem ostwestfälischen Herford stammt, verfügt möglicherweise dort noch über soziale Kontakte. Die Ermittlungen gingen nicht nur in Bielefeld weiter, sondern auch in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen, wie in Essen, Düsseldorf, Gütersloh und Bochum. Vier Tage nach dem spektakulären Ausbruch aus der Justizvollzugsanstalt in Aachen gab es noch keine entscheidenden Hinweise. Die Polizei nahm mehrere Häuser von Bekannten ins Visier.

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