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Archive für 18.11.2009

20:35 I Guantánamo: Obama hält Versprechen nicht

Washington. Wie vorerst geplant, kann US-Präsident Barack Obama das Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba nicht schliessen. Die Schließung war für Ende Januar geplant, eine neue Frist nannte er nicht. Für das Gefangenenlager wird die USA weltweit kritisiert, in seinem ersten Dekret hatte er dies sogar per Unterschirft besiegelt. Schon länger zeichnete sich jedoch ab, dass die Frist nicht eingehalten werden kann.

In einem Interview mit dem Fernsehsender Fox legte sich der US-Präsident auf einen neuen Termin nicht fest. 215 Gefangene werden derzeit in  Guantánamo festgehalten. Aufnahmeländer werden für dutzende Gefangene noch gesucht. Justizminister Eric Holder hat in der letzten Woche bekannt gegeben, dass der Prozess der fünf mutmaßlichen Hauptdrahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York stattfinden soll.

18:14 I Jahr 2060: Jeder Siebte ist 80 Jahre oder älter

Berlin. Im Jahr 2060 werden in Deutschland wahrscheinlich fast genauso viele Menschen über 80, wie Kinder und Jugendliche unter 20 leben, so die Nachrichtenagentur “ddp”. Das behauptet eine neue Studie des Statistischen Bundesamtes, die am heutigen Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

Heute ist in Deutschland circa jeder Zwanzigste über 80 Jahre alt. “Die Ergebnisse der zwölften  koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung bestätigen das bekannte Bild”, sagte der Präsident des Statistischen Bundesamts, Roderich Egeler.  Die deutsche Bevölkerung wird ausserdem schrumpfen: Während in Deutschland derzeit 82 Millionen Menschen leben, wird es im Jahr 2060 nur noch 65 - 70 Millionen Bürger geben. Die Deutschen werden älter, die Zahl der Geburten wird abnehmen.

18:08 I Kreditdatenklau - Was wird aus den Kunden?

Berlin. Es scheint in Mode zu kommen- gemeint ist der Umgang mit sensiblen Kundendaten und deren Verwendung. Erst jetzt wurde bekannt, nachdem die Kartenunternehmen Mastercard und Visa die Kreditinstitute vor einem Monat informiert hatten, dass Kundendaten an Unbefugte weiter geleitet wurden.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert nun eine zügige Aufklärung und künftig mehr Sicherheit im Umgang mit Daten. Auf der Hand liegt auch, dass die betroffenen Karten, deren Daten weiter geleitet wurden, schnellstens ausgetauscht werden. Ebenso wird gefordert, dass finanzielle Schäden von den jeweiligen Banken übernommen werden.

Der Bundesverband sieht die Abrechnungsdienstleister stärker in ihre Pflicht genommen, auch eine große Sorgfaltspflicht hinsichtlich der Auswahl des Personals vorzunehmen. Der jetzt bekannt gewordene Datenklau ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein krimineller Angriff auf Kreditkarteninformationen und betroffen davon ist ein Abrechnungsdienstleister in Spanien.

Leider muss aktuell davon ausgegangen werden, dass längst nicht alle Banken ihre Kunden schon davon in Kenntnis gesetzt haben. Ratsam ist, selber bei der Bank nachzufragen und auch Abbuchungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Lassen sich Abbuchungen auf den Auszügen finden die nicht zugeordnet werden können, sollte der Verbraucher die Bank auffordern, unverzüglich den Schaden zu ersetzen.

16:42 I Rentner nimmt 600 km Umweg zum Zeitungskiosk

New South Wales. Seine tägliche Zeitung holt man theoretisch gleich am Kiosk um die Ecke. Aber nur theoretisch - In der Praxis nimmt man manchmal auch einen längeren Weg in Kauf. Und genau das hat auch ein 81-Jähriger in Australien gemacht: Er ist 600 Kilometer durch Australien gefahren, um seine Zeitung zu kaufen. Der Mann hatte sich verirrt und hat auf der Fahrt nicht weiter darüber nachgedacht. Er hat die schöne und friedliche Fahrt im Auto genossen, so eine Journalistin.

Er nahm acht Stunden Fahrt in Kauf und landete in Geelong an der Great Ocean Road im Bundesstaat Victoria. Nach rund 800 Kilometern Fahrt, fragte er die Polizei, die ihn dann schließlich wieder zurückschickte. Der Australier nahm das sehr locker.

16:29 I Jugendliche attackieren Lehrerin

Bergkamen. In dem nordrhein-westfälischen Bergkamen haben zwei Schüler in einer Hauptschule eine Lehrerin attackiert. Mit einer Schreckschusspistole haben die zwei 14 und 16 Jahre alten Täter ihr Opfer attackiert. Zudem haben die Schüler die Lehrerin ins Gesicht geschlagen, wie die Polizei mitgeteilt hat. Der Vorfall ereignete sich mitten in der Deutschstunde in der neunten Klasse. Die beiden Schüler fliehten nach der Tat, die kurz nach 11 stattfand. Die Polizei räumte die Schule, in der Nähe konnten die zwei Schüler gefasst werden.

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