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Oktober 2009
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Archive für 6.10.2009

16:35 I Schon wieder Preiserhöhung bei der Bahn

Bereits am 13. Dezember soll Bahnfahren in Deutschland wieder teurer werden. Ganze 1,8 Prozent werden auf die Ticketpreise aufgeschlagen und auch für Reservierungen muss der Reisende künftig tiefer in den Geldbeutel greifen. 50 Cent werden dann auf die herkömmlichen Reservierungskosten aufgeschlagen. Wer sich am Automaten oder online einen Platz sichern will, zahlt künftig also 2,50 Euro dafür.

Betroffen von der Preiserhöhung ist auch die Bahncard 50 für die zweite Klasse. Hier müssen Kunden nicht wie bisher 225 Euro, sondern 230 Euro auf den Tisch legen. Nicht erhöht haben sich die Kosten für die Bahncard 25; diese liegen nach wie vor bei 57 Euro. Um einen Euro teurer werden jedoch die Ländertickets für Singles. Jedoch soll dies in nur sechs Bundesländern greifen. Die “Dauer- Spezial- Fahrkarten” sollen ebenfalls von Preiserhöhungen verschont bleiben.

Die Preisanhebung wird mit deutlich gestiegenen Personalkosten begründet und Vorstandsmitglied der Bahn, Ulrich Homburg, wertet die Preiserhöhung als moderat. Dabei wurden die Preise erst vor gut einem Jahr, im Dezember 2008 um 3,9 Prozent angehoben.

12:10 I Halbleiterforscher erhalten Physik Nobelpreis

In diesem Jahr teilen sich drei renommierte Wissenschaftler den begehrten Nobelpreis für Physik. Die Forscher Willard Boyle (USA), Charles Kao (Großbritannien/ China) und George Smith (USA) werden damit für hervorstechende Leistungen auf dem Gebiet der Halbleiterforschung ausgezeichnet.

10:04 I FDP und Union geben bei Verhandlungen Vollgas

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Die schwarz- gelbe Bundesregierung hat bereits beim ersten Verhandlungstag alle Themen angesprochen und zu den heiklen Punkten gehörte zweifelsohne der Bereich innere Sicherheit. Im Mittelpunkt stand unter anderem auch eine Änderung hinsichtlich der Kompetenzen des Bundeskriminalamtes. Der Angriff auf private Computer gehört somit zum Reizthema.

FDP- Chef Guido Westerwelle zeigte sich nach den ersten Verhandlungen zufrieden und auch der nordrhein- westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bemerkte, dass es außerordentlich harmonisch zugegangen sei.

Ein zentrales Thema nimmt derzeit der soziale Bereich ein. Als Ersatz für die herkömmliche Hartz- IV- Regelung fordern die Freien Demokraten ein so genanntes Bürgergeld. Dieses soll sich angeblich bürgerfreundlicher und arbeitsplatzschaffender erweisen, als Hartz- IV. Die FDP wie auch die Union scheinen viele Befürworter in ihren Reihen zu haben und versprechen sich von dem Bürgergeld weniger Bürokratie und gleichzeitig einen hohen Anreiz zur Arbeitsaufnahme. Zudem soll einem Missbrauch sozialer Leistungen ein Riegel vorgeschoben werden.

Einsparungen standen ebenfalls im Mittelpunkt der neunstündigen Verhandlungen. Gefordert wurde, alle Subventionen oder Förderprogramme auf den Prüfstand zu stellen und dies ohne Ausnahme. Tabus sollen dann keine Rolle mehr spielen. Wie weit dies letztendlich gehen wird und ob spezielle Programme und Maßnahmen dabei auf der Strecke bleiben, muss abgewartet werden.

Auch der Aufbau Ost soll nach Forderungen des sächsischen FDP- Chefs Holger Zastrow in Zukunft im Wirtschaftsministerium Platz finden. Er ist der Meinung, dass auch zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall der weitere Aufbau im Osten nicht vernachlässigt werden soll. Dem SPD- Ostbeauftragten Wolfgang Tiefensee sprach er in der Vergangenheit entsprechende Kompetenzen ab.

07:40 I Neue Terrorzelle in Hamburg?

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Das ARD-Magazin “Report Mainz” berichtet, dass Mitglieder einer zehnköpfigen Islamistengruppe in der Hansestadt Hamburg eine Terrorausbildung absolviert haben. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat den Bericht bisher noch nicht kommentiert. Das BKA hat keine konkreten Hinweise auf Terroranschläge, aber die Drohungen werden sehr ernst genommen. Seit Mitte September sind rund zehn Terrorvideos gegen Deutschland aufgetaucht, unter anderem von Osama bin Laden.

In dem ARD-Bericht heißt es, dass “die einzelnen Gruppenmitglieder verfügen über eine jihadistische Grundeinstellung und sind der gewaltbereiten jihadistischen Szene in Hamburg zuzurechnen”. Von den Mitgliedern gehe ein “hohes Gefahrenpotenzial” aus und das “diese Personen  grundsätzlich bereit sind, im In- oder Ausland(Selbst)mordanschläge zu begehen”.

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