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September 2009
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Archive für 30.9.2009

20:56 I Tsunami und Erdbeben forderten Hunderte Tote

Die beiden verheerenden Naturkatastrophen haben unsagbares Leid über die Bevölkerung gebracht und zur Stunde kennt niemand die genauen Zahlen der Toten und Vermissten. Nachdem ein Beben vor Indonesien und ein Tsunami im Südpazifik wüteten, musste nun die US- Regierung für Amerikanisch- Samoa den Notstand ausrufen. Besonders schlimm traf es die Hauptstadt West- Samatras, Padang. Hier wurden Tausende von Menschen verschüttet und von wenigstens 75 Toten ist derzeit die Rede.

Bereits am Donnerstag wollen sich unter anderem auch deutsche Hilfsorganisationen auf den Weg in das Katastrophengebiet machen, denn den Betroffenen muss nun schnell geholfen werden. Nahrung und Wasser haben Priorität, aber auch Zelte und Decken werden dringend benötigt. Viele Menschen sind durch die Naturkatastrophen obdachlos geworden, doch kann es im schlimmsten Fall mehrere Tage dauern, bis nationale und internationale Hilfsorganisationen eingreifen können.

20:27 I Quo vadis?- bleibt die SPD eine Volkspartei?

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Sie haben es derzeit nicht leicht die Genossen. Lediglich 146 Bundestagsabgeordnete werden sie in den kommenden Jahren stellen. Mit rund einem Drttel weniger als bisher soll es also weiter gehen und schon jetzt ist klar, dass “alte Hasen” nicht mehr mit von der Partie sein werden, wenn Mitte November in Desden die Würfel fallen werden.

Dann, auf dem Parteitag der Sozialdemokraten, werden Franz Müntefering, Generalsekretär Hubertus Heil und Ex- Finanzminister Peer Steinbrück nicht mehr kandidieren. Noch ist es spekulativ, doch der bsiherige Umweltminister Sigmar Gabriel wurde bereits als Nachfolger von Müntefering ins Gespräch gebracht. Denkbar ist zur Stunde auch, dass Andrea Nahles neue Generalsekretärin werden könnte. Wenn in rund sechs Wochen die Posten neu vergeben werden, wollen die Sozialdemokraten alles daran setzen, auch in Zukunft ihre Position als Volkspartei zu behaupten.

19:35 I SPD- Wahlniederlage- Olaf Scholz befürwortet Öffnung nach “Links”

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Der Schock vom vergangenen Wahlsonntag sitzt noch recht tief bei den Genossen und dennoch- neue Strategien müssen jetzt schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Nicht nur Forderungen nach einer grundlegenden Erneuerung innerhalb der Partei auch in personeller Hinsicht werden laut. Eine Öffnung zur Linkspartei wird nicht nur angedacht, sondern auch laut ausgesprochen. Zu den Befürwortern scheint der Ex- Arbeitsminister Olaf Scholz zu gehören, der eine Rot- Rote Verbindung auf Bundesebene nicht mehr ausschließen will.

Er betrachtet nicht einzelne Personen der Linken als mögliche Hindernisse auf dem steinigen Weg, sondern vielmehr kritisiert Scholz die Konzepte der Linkspartei, die er als veränderungswürdig bewertet. Dass sich die SPD von Grund auf erneuern muss, scheint für viele Genossen mittlerweile klar, wenn man auf eine politische Zukunft setzen will. Scholz rät, bereits umgesetzte Reformen neu aufzuarbeiten, um diese den Bürgern besser vermitteln zu können. Parallel dazu kündigte der scheidende Arbeitsminister an, in der Bundespartei auch eine führende Rolle zu übernehmen. Für diese Aufgabe gibt es aus den eigenen Reihen auch einen kräftigen Rückenwind.

Als eine konsequente wie auch logische Entscheidung bewertet Olaf Scholz die Wahl des unterlegenen Kanzlerkandidaten zum Vorsitzenden der SPD- Bundestagsfraktion. Nicht ganz so auskunftsfreudig zeigt er sich in der Frage des neuen Parteivorsitzenden. Man darf also gespannt sein, wie die neue Riege der SPD künftig aussehen wird und eines ist klar: die Ursachen für das Wahl- Debakel vom 27. September müssen nicht nur aufgearbeitet werden, sondern personelle Entscheidungen sollen Zeichen dafür sein, dass die SPD für einen Umbruch bereit ist.

13:55 I Tsunami überrollt Pazifik-Inseln

Zahlreiche Inseln hat der Tsunami verwüstet. Durch die Flutwelle kamen viele Menschen auf den Inseln Samoa, Tonga und Amerikanisch-Samoa ums Leben. Tausende Menschen verloren ihr Heim, der Tsunami spülte ganze Dörfer weg. Vorher kamen Sirenen, um die Menschen zu warnen, doch nicht alle konnten fliehen. Die Flutwelle kam nach einem Erdbeben mit der Stärke 8,3. Bis zu 6 Meter hoch waren die Tsunami-Wellen hoch und krachten auf die Inseln. Das Rote Kreuz geht von 15.000 Betroffenen aus, die alles verloren haben, Notlager wurden eröffnet.

Samoa wurde am heftigsten getroffen. Der Ort Sau Sau auf der Insel Upolu bestehe nur noch aus Ruinen. “Das ganze Dorf ist ausgelöscht worden. Kein einziges Gebäude steht mehr”. Die Naturkatastrophe ließ auch Erinnerungen wach werden. Zu Weihnachten im Jahr 2004 riss ein Tsunami in Indonesien über 230.000 Menschen in den Tod, auch zahlreiche Touristen.

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