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Archive für 9.9.2009

21:15 I Der „Klare- Kante- Chef“ zu Gast im Münsterland

BERICHT Kukksi News NRW

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Agil und selbstbewusst- der 69- Jährige versteht es nach wie vor, die Menschen in seinen Bann zu ziehen. Rhetorisch ausgefeilte Reden, mitreißend und manchmal auch emotional- SPD- Chef Franz Müntefering, der gern auch als “Klare- Kante- Chef” bezeichnet wird, fühlte sich im Ahlener Kunstmuseum sichtlich wohl. Kukksi war vor Ort.

Zwar hatten böse Zungen im Vorfeld mokiert, dass ein Museum wohl eher ein ungewöhnlicher Ort für eine Wahlkampfveranstaltung sei, doch  ist der Spitzenpolitiker längst noch nicht museumsreif.

Heute Nachmittag war der Vorsitzende der SPD auf Tour durch Nordrhein- Westfalen. Zusammen mit der SPD- Bundestagsabgeordneten Ute Berg besuchte Müntefering das Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft in Paderborn. Nach einer Präsentation des Ausbildungszentrums informierte sich Franz Müntefering eingehend über die Arbeitsräume und Labore vor Ort.

Im Anschluss daran machte der Partei- Chef einen Abstecher nach Ahlen. Gemeinsam mit dem SPD- Bundestagskandidaten Bernhard Daldrup besuchte er vorab die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum.

Rund 100 Besucher erwarteten ihn im Saal des Museums, wo Burkhard Leismann, Leiter des Kunstmuseums ihn als Hausherr erwartete. Schließlich ist man es hier gewohnt, hohen Besuch zu empfangen, denn vor Franz Müntefering fanden bereits drei andere SPD- Spitzenpolitiker den Weg in den Museumstempel. Franz- Josef Kniola, Wolfgang Thierse und Wolfgang Clement waren ebenfalls vom Museum begeisterte Gäste in der Wersestadt.

Auf der Tagesordnung standen auf der Fragenliste des Museumsleiters auch der Deutschland- Plan des Kanzlerkandidaten Steinmeiers und Fragen hinsichtlich der offensichtlichen Politikverdrossenheit der Wähler. In gewohnter Manier beantwortete Müntefering die Fragen und nahm mit seinem gewohnten Charme auch Stellung zu anderen Fragen.

Mit den Worten “Mehr Demokratie wagen”, einem Appell Willy Brandts, verabschiedete sich der SPD- Chef aus Ahlen.

Foto: (c) Kukksi NRW

19:48 I Das katastrophale S-Bahn Chaos in Berlin …

BERICHT I Kukksi Berlin

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Wie auf den heutigen Bildern zu sehen ist, herrscht pures Chaos in Berlin. Die S-Bahn will ab morgen einen stabilen Notfahrplan bieten. Nur wenige Linien fahren, vom Alexanderplatz bis Zoologischer Garten, sowie Westkreuz fährt in der Hauptstadt derzeit keine S-Bahn. Die anderen Linien sind überfüllt und haben Verspätungen. Kukksi hat berichtet.

Überall laufen Durchsagen, dass entweder der nächste Zug entfällt oder verspätet kommt.  Die Ringbahn soll ab morgen wieder im 10-Minuten-Takt fahren, die wichtigsten Linien in den Außenbezirken aller 20 Minuten. Gesperrt bleibt weiterhin die Strecke zwischen Alexanderplatz und Westkreuz.

Seit zwei Tagen hat die Berliner S-Bahn nur ein viertel der Züge zur Verfügung, da die Bremsen kontrolliert und ausgetauscht werden müssen. Schuld an dem Desaster ist die deutsche Bahn selbst. Die katastrophalen Zustände im Berliner Nahverkehr nehmen kein Ende …

Fotos: (c) Kukksi

03:21 I Die Situation gerät ausser Kontrolle - Bis Weihnachten Notfahrplan bei der Berliner S-Bahn

BERICHT I Kukksi Berlin

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Die S-Bahn in Berlin hat massive Probleme, Kukksi hat berichtet. Am gestrigen Tag war die Stadt im Ausnahmezustand, nichts ging mehr in der Metropole Berlin. Doch die Schlamperei hat die S-Bahn selbst zu verschulden. Die Fahrgäste haben nun nach monatelangen Problemen endgültig die Nase voll: Überfüllte Züge, Verspätungen und Totalausfälle. Die U-Bahnen der BVG sind ebenfalls überfüllt.

Der Notfahrplan soll bis Weihnachten andauern, dies berichten andere Medien. 400 Züge der Berliner S-Bahn sind nicht einsetzbar. Dies ist nun schon die zweite große Panne innerhalb zwei Monaten. Doch bei der S-Bahn und der deutschen Bahn helfen jetzt keine Ausreden mehr. Die Folgen für die Berliner und Touristen sind enorm, da mehrere Linien eingestellt wurden, unter anderem zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Der Fahrgastverband IGEB sprach vom schlimmsten Krisenjahr der S-Bahn seit 1945.

Die S-Bahn ist nicht mal in der Lage, einen Notfallplan zu erstellen, derzeit verkehren die S-Bahn-Linien nach Zufallsprinzip. Große und ehrlich gesagt dumme Peinlichkeiten sind der S-Bahn in Berlin unterlaufen, anders kann man es an dieser Stelle nicht sagen.

Foto: (c) Kukksi

00:08 I Extreme Zustände: S-Bahn Chaos in Berlin

BERICHT I Kukksi Berlin

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Volle Züge, Bahnhöfe sind gesperrt und Verspätungen: Das S-Bahn Chaos war am Dienstag in Berlin kaum zu bremsen. Die Fahrgäste hatte die Nase voll. Schuld allein ist die Berliner S-Bahn selbst durch Versäumnisse. Vor allem in den Außenbezirken hatten es die Berliner schwer, auch im Zentrum konnte die S-Bahn nur geringfügig genutzt werden.

Kalt erwischt hat es hunderttausende in der Hauptstadt. In den letzten Wochen gab es schon Chaos bei der S-Bahn, jetzt sind schon wieder nur ein viertel der Züge verfügbar - Unglaubliche dreiviertel der Wagen wurden aus dem Verkehr gezogen. Grund: Die Bremszylinder müssen erneuert werden. Auch die Bahn als Mutterkonzern war überrascht, denn noch am Montag wurde verkündet, dass es wieder zu normalen Verhältnissen bei der Berliner S-Bahn übergehen soll, doch jetzt Fehlanzeige. Der DB-Personalverkehrs-Vorstand Ulrich Homburg sprach von einem “schwarzen Tag” für Berlin und die S-Bahn.

Am Dienstag gab es nicht mal ein Notfahrplan, so das alle S-Bahnen nach Zufallsprinzip verkehrten. Von Ost nach West wurden die Züge komplett eingestellt, auch nach Spandau und Wannsee verkehrt derzeit keine Bahn. Auch der wichtige Bahnhof Messe Süd lag still, wo gerade die Funkausstellung  IFA stattfindet. Auch die wichtige Strecke vom Hauptbahnhof zum Zoologischen Garten fährt kein Zug.

Die BVG, die in Berlin die U-Bahn, Tram und Bus betreibt, sprach von Problemen, denn durch das S-Bahn Chaos konnten teilweise durch überfüllte Züge keine Fahrgäste mehr mitgenommen werden. Nach Schätzungen fuhren heute eine halbe Million Pendler mehr mit U-Bahn und Bus.

Ein weiteres Problem: Bei dem damaligen S-Bahn Chaos waren in Berlin und Brandenburg Ferien, jetzt nicht mehr. Durch den Berufsverkehr und Schule nutzen jetzt mehr die öffentlichen Verkehrsmittel, als zum damaligen S-Bahn Chaos. Auf den Berliner Straßen bildeten sich auch Staus.

Bis Mitte Dezember sollte sich der Verkehr bei der S-Bahn wieder komplett normalisiert haben - Ob das jetzt noch hinhaut, ist zu bezweifeln. Für das Chaos ist allein durch Schlamperei die Berliner S-Bahn selbst verantwortlich, da Revisionsaufforderungen des Eisenbahn-Bundesamts vom Konzern ignoriert worden.

Foto: (c) Kukksi

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