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Archive für 21.8.2009

20:54 I Du bewirbst dich? Vorsicht, Personalchefs suchen im Netz

BERICHT I Kukksi Berlin

Immer mehr Firmen überprüfen, was potentielle Mitarbeiter im Netz treiben, so eine neue Studie. Privates Bloggen könnte daher ein Grund für eine Absage sein …

Viele haben Partybilder im Netz und geben in diversen Communitys wie StudiVZ, Jappy, Wer kennt wen und Facebook private Sachen bekannt. Nach einer neuen Studie könnte das Folgen für die Bewerbung haben. Die Deutschen leben öffentlich, bereits jeder fünfte (18 Prozent) lebt öffentlich im Netz, wie eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom belegt. Meist handelt es sich dabei um Steckbriefe in Communitys und Chats, Fotos oder Blogs.

Das “Leben” in den Communitys mag in der Studienzeit ein reinster Spaß sein, doch könnte Konsequenzen bei Bewerbungen haben, denn Firmen suchen nach den Bewerbern im Netz. 36 Prozent durchsuchen soziale Netzwerke, sogar 46 Prozent bei großen Unternehmen. Meist wird über Google gesucht. Vier von fünf Personalchefs gehen bereits auf Schnüffeltour im Netz, bevor sie Bewerber und Bewerberinnen zum Vorstellungsgespräch einladen.  Jedes vierte Unternehmen gab an, die Bewerber zum Vorstellungsgespräch nicht einzuladen, wenn das Profil in sozialen Netzwerken nicht mit den Vorstellungen des Unternehmens übereinstimmt. Aber sich komplett aus dem Internet zu entfernen, ist auch nicht die beste Lösung: Denn bei 56 Prozent könnte man bei den richtigen Informationen im Netz auch der Traumkandidat für das Unternehmen sein.

Besonders bei Hobbys und Interessem schauen die Arbeitgeber nach. Auch Urlaubs- und Partybilder sollten Angestellte besser offline stellen: 46 Prozent der Personalchefs können dadrüber nicht lachen. Für 76 Prozent der Personalchefs ist es nicht in Ordnung, wenn man schlecht über den Job redet.

Kukksi rät: Viele Communitys, wie zum Beispiel Jappy bieten den Service, dass man Bilder nur für Freunde online stellen kann oder der Bereich passwortgeschützt ist. Vielleicht sollten potentielle Bewerber und Bewerberinnen ihre Party- und Urlaubsbilder nur für Freunde zugänglich machen.

20:34 I Nach dem heißesten Tag: Jetzt sind die Unwetter in Deutschland unterwegs

BERICHT I Kukksi Berlin

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Gestern war bisher der heißeste Tag in Deutschland, bis zu 36 Grad gab es. Doch nach dem Tag folgen schwere Unwetter in Deutschland seit gestern abend. Besonders betroffen hat es den Alpenraum, auch im Rest des Landes ging es heute nacht mit heftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturm weiter.

Meteorologen maßen 34 Liter Regen in einer Stunde, die Hagelkörner hatten einen Durchmesser von drei Zentimetern. Die Zugstrecke zwischen Traunstein und Waging wurde teilweise zerstört. Die Polizei in in Rosenheim meldete: Viele Einsätze habe es in Hausham, Bad Feilnbach, Tegernsee und in den Citys Rosenheim und Traunstein gegeben.

Auch in Berlin wüten seit heute früh Unwetter, zur Stunde regnet es ziemlich stark und heftige Gewitter kann es auch in den nächsten Stunden geben. Stark gewütet hat es auch in Nordrhein-Westfalen.

Fotos: (c) Kukksi

13:50 I Kritik beim Thema Arbeitslosigkeit- Franz Müntefering meldet sich zu Wort

Bericht Kukksi News NRW

 

SPD-Chef Franz Müntefering, Meister der Rhetorik, dreht fünf Wochen vor der Bundestagswahl noch einmal auf. Im Visier hat er die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Besonders am Herzen liegt dem SPD- Chef dabei das heiß diskutierte Thema Arbeitslosigkeit: „Wer das nicht ernst nimmt mit der Arbeit, ist es nicht wert, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu sein.“ Zum Auftakt des Bundestagswahlkampfs bei der Hamburger SPD fielen diese deutlichen Worte und zeitgleich forderte er die Kanzlerin auf, doch nun endlich in den Wahlkampf einzutreten und Argumente zu präsentieren. Hervor hob Müntefering auch den Deutschlandplan des SPD- Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier, der gezielt auf das Problem der Arbeitslosigkeit ausgerichtet ist. Umso schärfer kritisierte der SPD- Chef die Pläne der Union, die Steuern zu senken. Noch härter ging er mit FDP- Chef Guido Westerwelle ins Gericht. Diesem warf er vor, sich einzig und allein auf die Steuerthematik eingeschworen zu haben.

Deutlicht machte Franz Müntefering auch, dass er sich gegen eine Neuauflage der Koalition mit der Union ausspricht und er lieber die Union auf der Reservebank sitzen sieht.
Ungerührt von schlechten Umfrageergebnissen machte Müntefering den Hamburger Genossen Mut und forderte dazu auf, weiter zu kämpfen.

 

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