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Archive für 31.7.2009

21:20 I Terror auf Mallorca hält Ermittler in Atem

BERICHT Kukksi News NRW / Astrid Albrecht- Sierleja

Nachdem der Terroranschlag auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca für Schrecken sorgte, sind die Ermittler offenbar auf einer heißen Spur. Ins Visier geraten sind dabei zwei Basken und vermutet wird, dass die beiden getöteten Polizisten auf das Konto eines Pärchens gehen. Heute wurden bereits Bilder von mutmaßlichen ETA- Terroristen veröffentlicht, nach denen nun intensiv gefahndet wird, wobei Namen aktuell noch nicht genannt werden. Das verdächtigte Paar hatte sich vor einigen Tagen in Palma eingemietet, seien jedoch bereits am Donnerstag ohne eine Spur zu hinterlassen verschwunden. Trotz errichteter Kontrollen, insbesondere am Flughafen von Mallorca wie auch den Seehöfen, konnten die Ermittler keinen Erfolg verbuchen.

Für die getöteten Polizisten fand heute in der Kathedrale von Palma de Mallorca eine Trauerfeier statt. Unter den zahlreichen Trauergästen befand sich auch der spanische Kronprinz Felipe. Trotz der schrecklichen und heimtückischen Tat warnen Experten vor einer übertriebenen Terrorfurcht und sind der Meinung, dass Spanien nicht, wie einige denken, vor einer Anschlagwelle steht. Schließlich gilt die baskische Untergrundorganisation ETA als stark angeschlagen und zahlreiche Fahndungserfolge führten zu einem Strukturwandel.

So sehen selbst Experten die jüngsten Anschläge als letztes Auflodern einer Flamme, die zeigen soll, dass die ETA nach wie vor handlungsfähig ist.


 

07:45 I Terror auf der Ferieninsel Mallorca – feiger Anschlag tötete Menschen

BERICHT Kukksi News NRW I Astrid Albrecht- Sierleja

Mutmaßliche ETA-Terroristen verübten ausgerechnet in der Hauptferienzeit einen Bombenanschlag, der zwei Polizisten das Leben kostete. Die Terroristen wählten für ihren feigen Anschlag den beliebten  Badeort Palmanova, in dem Jahr für Jahr Tausende von Urlaubern die schönsten Wochen im Jahr verbringen. Vorübergehend mussten Sicherheitskräfte die Insel von der Außenwelt abriegeln, wovon auch der Flughafen wie auch Yacht- und Seehäfen nicht verschont blieben.

Zur Stunde gehen die spanischen Behörden davon aus, dass die .baskische Untergrundorganisation ETA für das Attentat verantwortlich gemacht werden muss. Erst vor wenigen Tagen verübte die ETA in Burgos in Nordspanien ein Bombenattentat vor einer Polizeikaserne, bei der über 60 Menschen verletzt wurden. Das Attentat auf der spanischen Ferieninsel richtete sich gegen die Zivilgarde, die paramilitärischen Guardia Civil. An einem Einsatzfahrzeug brachten die Terroristen eine Haftbombe an, die via Fernzündung das Unglück brachte und zwei Polizisten das Leben kostete. Nach Untersuchungen am Tatort fanden die Einsatzkräfte eine weitere Bombe in unmittelbarer Nähe, die jedoch von Sprengstoffexperten entschärft werden konnte.

Der feige Anschlag wurde weltweit verurteilt und auch die Bundesregierung zeigte sich entsetzt. Außenminister Frank- Walter Steinmeier (SPD) schätzt, dass sich aktuell zwischen 150 000 und 200 000 deutsche Urlauber auf Mallorca aufhalten. Doch dies war nicht der erste Anschlag der Untergrundorganisation ETA, der für Schrecken auf der Insel sorgte, doch wurden bislang noch keine Menschen getötet. Viele Deutsche, die ihren Sommerurlaub auf der spanischen Mittelmeerinsel noch vor sich haben, dürften in diesen Tagen mit gemischten Gefühlen die Reise nach Mallorca antreten.

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