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23.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Noch ist nichts entschieden und die Spannung steigt. Die Bundesversammlung wählt den nächsten Bundespräsidenten und wegen der äußerst knappen Mehrheitsverhältnisse wird sich die Wahl als Krimi erweisen.
Ist es Horst Köhler, für den letztendlich die Wahl entschieden wird und der dann in seine zweite Amtszeit durchstarten kann, oder wird Gesinde Schwan das Rennen machen?
Alle fünf Jahre wird der Bundespräsident durch die Bundesversammlung gewählt. Diese setzt sich aus den Mitgliedern des Deutschen Bundestages zusammen wie auch aus einer gleich hohen Zahl von Vertretern aller Bundesländer, die von den jeweiligen Landtagen gewählt werden. Die 13. Bundesversammlung, die aus höchstens 1.224 Mitgliedern besteht, soll gleich entscheiden, wer für die kommenden fünf Jahre das Sagen in „Bellevue“ hat. i
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22.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Eigentlich ist der 23. Mai der Tag, an dem unser Land seinen runden Geburtstag feiern kann. In der Bundeshauptstadt wird heute, einen Tag vor der Bundespräsidentenwahl, bereits mit den Feierlichkeiten begonnen.
Bundespräsident Horst Köhler wird beim offiziellen Festakt sprechen und im Anschluss daran werden Vorbereitungen für die morgige Wahl getroffen- und diese wird mit Spannung erwartet. Der noch amtierende Bundespräsident Horst Köhler wird sich für eine weitere Amtszeit zur Wahl stellen. Als Mitbewerber treten für die SPD Gesine Schwan und für die Linkspartei der insbesondere durch Tatortfolgen bekannte Schauspieler Peter Sodann an.
Wer letztendlich ins Schloss Bellevue einzieht, kann unter Umständen auch davon abhängen, ob nach einem möglichen Rückzugs Sodanns nach dem ersten Wahlgang auch Stimmen aus der Links Partei zugunsten des Amtsinhabers abgegeben werden.
Schließlich gilt das Prinzip, dass die Bundesversammlung frei ist und jeder mit seinem Gewissen vereinbaren muss, wer die Stimme erhält.
So ist für die meisten Bürger der Ausgang der Wahl offen und auch der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering wagt für den Ausgang der Bundespräsidentenwahl keine feste Prognose.
Noch einen Tag vor der Entscheidung bekräftigten die Freien Wähler die Unterstützung für den jetzigen Amtsinhaber. Sie sehen durch ihn die Werte vertreten, die für sie als Partei gelten. Somit sind die Freien Wähler mit ihren zehn Stimmen nicht zu unterschätzen und könnten bei der Bundesversammlung die ausschlaggebende Rolle spielen.
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20.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Nun ist es amtlich und das Ende der Kaufhauskette Hertie besiegelt. Für viel Wirbel hatte die Insolvenz gesorgt und bis zuletzt hofften die Mitarbeiter auf eine Lösung für die 54 Filialen. Diese, wie auch die Essener Unternehmenszentrale werden nun dicht gemacht. Dem Antrag auf Schließung konnte letztendlich nichts mehr entgegen gesetzt werden, den mehr als 84 Prozent aller Gläubiger stimmten dem Antrag zu, die Tore endgültig zu verschließen.
Einen Ausweg soll es laut Insolvenzverwaltung nicht mehr gegeben haben, sodass bereits im Sommer diesen Jahres die Lichter ausgehen., doch die Entwicklung eines Sozialplans steht derzeit noch aus. Zu den Ursachen, die für das Desaster sieht man das große Interesse an den Immobilien von Seiten der Eigentümer. Ebenso wurde die fehlende Bereitschaft der Eigentümer beklagt, langfristig Mietverträge abzuschließen. Die Ankündigung der Investoren, die Standorte mit den etwa 2.600 Arbeitsplätzen erhalten zu wollen, hat sich letztendlich nicht durchsetzen können.
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20.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Deutschland scheint mehr denn je ins Fadenkreuz des internationalen Terrorismus zu geraten und ebenso besorgniserregend ist das Auftreten rechtsextremer Gruppen hierzulande. Eine wachsende Gewaltbereitschaft ist bislang bei rechten und linken Gesinnungsgenossen auszumachen, wenngleich sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble betont zurückhaltend äußert. Dennoch erkennt auch er, dass die Bedrohung so ernst wie nie ist.
So registriert auch Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm mit Besorgnis, dass sich Internet-Drohbotschaften von Islamisten verstärkt auf die Bundesrepublik konzentrieren. In Verbindung damit nimmt der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr eine besondere Stellung bei islamistischen Terroristen ein. Die Sorgen der Verfassungsschützer gehen auch in Richtung junger Muslime, die hierzulande verstärkt für den Dschihad angeworben werden sollen. Das Personenpotenzial von gewaltbereiten Fanatikern hat in der Bundesrepublik zugenommen und auch Reisen in Ausbildungscamps im afghanisch-pakistanischen Grenzraum gehören zu den Kriterien, die Gründe für eine wachsende Besorgnis liefern.
Aber auch die Gefahr, die von gewaltbereiten Rechtsextremisten ausgeht ist nicht zu unterschätzen. Nach Aussagen des Verfassungsschutzpräsidenten geht es in erster Linie um rund 500 „autonome Nationalisten“, die ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten sind. So traten diese Gruppen erstmals gewaltbereit am 1. Mai 2008 in Hamburg auf. Wer meint, dass die NPD angesichts ihrer parteiinternen Krise geschwächt sei, der irrt. Mit einer daraus resultierenden Schwäche und Handlungsunfähigkeit ist nicht zu rechnen.
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18.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Die Wirtschaftskrise weitet sich aus und immer mehr Menschen sind in direkter Weise davon betroffen. In der Bundeshauptstadt wurden Zeichen gesetzt und rund 100.ooo Menschen gingen für zusätzliche Maßnahmen gegen Armut und Arbeitslosigkeit auf die Straße.
Die Gewerkschaften, die zu dem Protestmarsch aufgerufen hatten, verlangen ein weiteres Konjunkturpaket. Verbunden damit ist auch die Forderung nach einem Umdenken in Bezug auf Politik und Wirtschaft. Mit diesen Forderungen waren die deutschen Demonstration unter dem Motto «Die Krise bekämpfen - Sozialpakt für Europa» nicht allein.
Vielmehr war dies ein Teil von europaweiten Aktionstagen der Gewerkschaften. Parallel zum Berliner Protestmarsch zeigten auch in Prag die Menschen ihren Unmut und rund 30 000 Menschen gingen dort auf die Straße. Laut Angaben des DGB waren in den vergangenen Tagen auch in Madrid und Brüssel insgesamt 200 000 Demonstranten auf die Straßen gegangen, um ihrem Unmut Luft zu verschaffen und um ein Zeichen zu setzen.
Auf der Hauptkundgebung mitten in Berlin mahnte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, jetzt zu handeln, weil sonst gravierende Folgen für den sozialen Frieden und somit für die Demokratie in der Bundesrepublik zu rechnen ist. Zur Kernsaussage gehörte auch, dass sich Banken nun endlich an der Finanzkrise beteiligen müssen. Auch der IG-Metall-Chef Berthold Huber sieht dunkle Wolken aufziehen und warnte davor, dass die Politik nicht weiterhin nur der «Erfüllungsgehilfe» der Wirtschaft sein dürfe. In dieselbe Kerbe hub auch der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske. Er warb sogar für ein drittes Konjunkturpaket, das mit einem Volumen von 100 Milliarden Euro ausgestattet sein müsse, wenn Hilfe greifen soll.
Als Adressaten wünschte er sich die Bildung wie auch Umweltprojekte. Laut Polizeiangaben verlief der Protestzug friedlich, wenngleich viele Demonstranten sehr verärgert waren. Mit von der Partie waren auch Vertreter der Parteien wie der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering und mehrere Spitzenpolitiker der Grünen.
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17.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi Berlin
Woran hat es diesmal wieder gelegen. Was ist nur mit Deutschland los? Was macht Deutschland falsch? Eine Frage, wo wir keine Antwort finden werden. Beim Eurovision Song Contest 2009 in Moskau kamen wir nur auf Platz 20. Kukksi Berlin berichtete heute nacht schon ausführlich über das Ergebnis, doch langsam kommen Zweifel auf. Hat die Teilnahme für Deutschland beim größten Musikwettbewerb überhaupt noch einen Sinn?
Im Kellner-Anzug schaffte es ein Norweger auf Platz eins. Gleich 30 Staaten ignorierten komplett das deutsche Lied “kiss kiss bang”. Punkte für Deutschland gab es nur aus 11 Nationen, die höchsten aus Dänemark und Großbritanien mit jeweils sieben Punkten, insgesamt 35. Platz 20 von 25, ein Ergebnis, mit dem Deutschland nicht zufrieden sein kann. Allerdings war der Ergebnis besser, im Gegensatz zum Vorjahr.
Es ist schwer, den Geschmack der anderen Länder zu treffen, jedoch hatte man doch mehr erhofft. Um 0:07 heute nacht stand das Ergebnis fest. Jetzt will auch die ARD den Eurovision Song Contest umkrämpeln. Ob es was hilft, werden wir merken und zwar nächstes Jahr in Oslo. Eigentlich war es ein gelungener Auftritt von Deutschland, doch leider haben es die anderen Länder nicht so gesehen.
HIER der ausführliche Bericht von Kukksi Berlin.
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16.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Nun ist es amtlich- die gestärkten Verbraucherrechte wurden am Freitag vom Bundesrat auf den Weg gebracht. Unerwünschter Telefonwerbung soll ein Riegel vorgeschoben werden und auch in anderen Bereichen kann der bundesdeutsche Verbraucher künftig mit Verbesserungen und einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage rechnen.
Zu den oft beklagten Ärgernissen gehören Verspätungen bei der Bahn. Bahnreisende sollen nun von Entschädigungen profitieren, wenn es zu größeren Zugverspätungen kommt. Ein gesetzliches Recht räumt ein, dass bei Verspätungen ab einer Stunde ein Viertel des Fahrpreises erlassen werden muss. Ab zwei Stunden sollen gar 50 Prozent winken. Jedoch ist eine Auszahlung erst ab einem Betrag von vier Euro möglich. Wird durch eine länger währende Verspätung ab wenigstens 60 Minuten eine Hotelunterkunft nötig, muss dies auch erstattet werden.
Lästige Telefonwerbung, wie sie wohl alle kennen, soll in Zukunft eingedämmt werden. Wer dennoch davon Gebrauch macht, muss mit empfinglichen Geldbußen rechnen. Hinzu kommt, dass Callcenter nicht mehr ihre Telefonnummer unterdrücken dürfen.
Zum Katalog des verbesserten Verbraucherschutzes gehört auch eine verschärfte Regelung beim Handel mit so genanntem Gammelfleisch. So fordern die Länder eine härtere Regelung, doch bevor das vom Bundestag beschlossene Gesetz geändert wird, muss der Vermittlungsausschuss weiter entscheiden.
Wichtig dürfte es auch künftig für Verbruacher sein, wenn es um die gefürchtete Kontopfändung geht. In Zukunft soll es Schuldnern erlaubt sein, trotz einer Pfändung weiterhin am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen zu dürfen. So soll jeder Bankkunde von seinem Geldinstitut verlangen können, dass das eigene Girokonto als so genanntes Pfändungsschutzkonto weiter geführt werden darf.
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15.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Heute ist es soweit- das Jugend- und Studentenprojekt Kukksi feiert seinen ersten Geburtstag!
Vergangen sind seitdem 365 arbeitsreiche und mitunter recht turbulente Tage und dennoch- Kukksi hat sich etabliert. Kukksi ist ein Name, mit dem schon viele Zeitgenossen etwas anfangen können, denn dahinter verbergen sich Engagement, Einsatzbereitschaft und Ideenreichtum von jungen Menschen, die am Puls der Zeit sitzen.
In den “Kinderschuhen” war Kukksi als Internetfernsehen konzipiert- heute jedoch ist Kukksi weitaus mehr: ein bereits erfolgreiches Medium mit eigenen Nachrichten und dies in unterschiedlichen Bereichen.
Kukksi, um den “Macher” Oliver Stangl, startete mit gerade einer Handvoll Leuten und nur zehnmal so viele Besucher waren mit von der Partie.
Anders siehet es heute aus. Kukksi ist im Hinblick auf die Professionalität erwachsen geworden und zieht Tag für Tag Tausende von Interessierte auf das Portal. Meldungen aus der Bundeshauptstadt, News, Events, Sport und vieles mehr finden die Aufmerksamkeit der User. Hautnah und immer unterwegs gibt´s Neuigkeiten, die einfach jeden interessieren müssen- unabhängig vom Alter.
Zu den letzten Highlights gehörte Siggi Kurtz´ “Weg für soziale Gerechtigkeit”. Kukksi sorgte für die umfassende Berichterstattung über den rund 600 Kilometer langen Weg des Mannes aus Nordrhein- Westfalen, der ausgezogen war, auf soziale Missstände in unserer Republik aufmerksam zu machen. Kukksi war hautnah bei der Ankunft in Berlin dabei und selbst bei einem Privatsender konnte das junge Kukksi- Team mit einer Einblendung von sich reden machen.
Unter der Geschäftsführung von Coralynn Weinrich und Oliver Stangl soll in diesem Jahr Gas gegeben werden, denn es gibt eine Menge zu tun und man kann diesem schon sehr erfolgreichen Jugend- und Studentenprojekt nur gratulieren und noch viele, viele weitere erfolgreiche und kreative Jahre wünschen, um die Medienwelt durch den Einsatz engagierter junger Leute zu bereichern. Happy Birthday, Kukksi!
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14.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Es zeichnet sich erschreckend ab- das Ausmaß der Steuerausfälle wird ersichtlich und ist an Dramatik kaum zu toppen. Bis zum Jahr 2013 werden für Bund, Länder und Kommunen etwa 320 Milliarden Euro weniger Einnahmen befürchtet als ursprünglich eingeplant.
Dieses Ergebnis brachten Beratungen der Steuerschätzer in Bad Kreuznach zu Tage. Mit endgültigen Zahlen wird im Laufe des heutigen Tages gerechnet.
Die Steuerausfälle für alle öffentlichen Haushalte werden auf Grund der Wirtschafts- und Finanzkrise auf rund 45 Milliarden Euro zum Vorjahresvergleich geschätzt, wobei Experten fürchten, dass das Minus im Jahr 2010 nochmals höher ausfallen dürfte. Steuerausfälle in diesem Ausmaß hat es bisher noch nicht gegeben. Da man sich bereits auf rote Zahlen eingestellt hatte, wurden gar Schulden in Höhe von bis zu 350 Milliarden Euro befürchtet.
Parallel dazu kommt die Union über den zeitlichen Ablauf für Steuersenkungen nach den Bundestagswahlen nicht zu einem Ergebnis. Eine Entlastung angesichts der Haushaltslage sieht sie derzeit vor 2012 noch nicht in Sicht. Eher werden weitere Steuersenkungen erst für die zweite Hälfte der nächsten Wahlperiode als durchführbar gehalten.
Bedeckt hält sich indes die Bundeskanzlerin.
Die CDU-Chefin lässt derzeit einen Zeitpunkt noch im Dunkel liegen, jedoch können die Bundesbürger wohl eher davon ausgehen, dass Steuersenkungen für 2010 und 2011 erst einmal ausgeschlossen werden können. Damit steht Angela Merkel nicht allein, denn auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück kann bis zum Jahr 2013 keine Möglichkeit für steuerliche Entlastungen erkennen. So richtig düster malen Haushaltspolitiker der Unions- Fraktion im Bundestag die Entwicklung der Schuldenexplosion allein beim Bund bis zum Jahr 2013- es steht die Zahl von rund 500 Milliarden Euro im Gespräch. Somit würde die Gesamtverschuldung der Bundesrepublik auf weit mehr als zwei Billionen Euro ansteigen- also Grund genug, sich ernsthaft Sorgen zu machen!
Indes fordert der DGB, Besserverdienende stärker als bisher in die Verantwortung zu nehmen. Er sieht die Arbeitnehmer als „Packesel“ der Nation“.
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7.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Die Zeit scheint zu drängen- so sieht es momentan jedenfalls aus, wenn man die große Koalition bei der Verschärfung des Waffenrechts beobachtet.
So soll noch in dieser Legislaturperiode eine Gesetzesänderung vorgenommen werden, wie es aus dem Bundesinnenministerium hieß.
In der kommenden Woche sollen die Abstimmungen fortgeführt werden und schon jetzt haben sich einige zu Wort gemeldet. Darunter auch der Deutsche Schützenbund, der sich dagegen wehrt, dass Waffenbesitzer künftig stärker kontrolliert werden sollen.
Angedacht ist auch, so genannte Schießspiele wie das beliebte Paintball auf die „schwarze“ Liste zu setzen.
Doch es ist Eile geboten. Ein entsprechender Gesetzesentwurf muss bis spätestens zum Monatsende vom Bundestag in erster Lesung beraten werden, um noch eine rechtzeitige Verabschiedung erwirken zu können.
Anlass dafür bot ein schreckliches Blutbad im März, bei dem ein 17jähriger Schüler Amok gelaufen war.
Künftig soll gelten, dass sich Kontrolleure Zutritt verschaffen dürfen, wenn ein Sportschütze Waffen im Hause aufbewahrt. Wird dies verweigert, muss grundsätzlich mit einem Widerruf der Waffenerlaubnis gerechnet werden. Gesetz ist dies noch nicht, denn vielfach reagieren Politiker mit einem Verweis auf die Unverletzlichkeit einer Wohnung auf diesen Kontrollvorschlag.
Heftige Kritik kommt auch aus den Reihen des Schützenbundes, der befürchtet, dass die Mitglieder grundsätzlich rechtloser behandelt werden als Kriminelle. Von Willkür ist die Rede, wobei man grundsätzlich nichts gegen vernünftig ausgeführte Kontrollen hat, wenn diese auch einen berechtigten Grund haben.
Der Änderungskatalog des Waffenrechts sieht auch vor, den Waffenspielen einen Riegel vorzuschieben. Paintball oder Laserdom gehören dazu. Sollte es dazu kommen, muss man sich zweimal überlegen, ob man gegen die Gesetzesänderung verstoßen will. Schließlich drohen dann Geldbußen, die sich auf bis zu 5.000 Euro belaufen können.
Wer Töten im Spiel simuliert, soll laut Meinung vieler Zeitgenossen eine niedrigere Hemmschwelle haben, wenn es um Gewaltbereitschaft geht.
Wie die Gesetzesänderung letztendlich aussehen wird, kann niemand mit Bestimmtheit voraussagen, doch ob sie auch wirkungsvoll dazu beiträgt, künftig Wahnsinnstaten zu verhindern, muss abgewartet werden.
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