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20.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Nun ist es amtlich und das Ende der Kaufhauskette Hertie besiegelt. Für viel Wirbel hatte die Insolvenz gesorgt und bis zuletzt hofften die Mitarbeiter auf eine Lösung für die 54 Filialen. Diese, wie auch die Essener Unternehmenszentrale werden nun dicht gemacht. Dem Antrag auf Schließung konnte letztendlich nichts mehr entgegen gesetzt werden, den mehr als 84 Prozent aller Gläubiger stimmten dem Antrag zu, die Tore endgültig zu verschließen.
Einen Ausweg soll es laut Insolvenzverwaltung nicht mehr gegeben haben, sodass bereits im Sommer diesen Jahres die Lichter ausgehen., doch die Entwicklung eines Sozialplans steht derzeit noch aus. Zu den Ursachen, die für das Desaster sieht man das große Interesse an den Immobilien von Seiten der Eigentümer. Ebenso wurde die fehlende Bereitschaft der Eigentümer beklagt, langfristig Mietverträge abzuschließen. Die Ankündigung der Investoren, die Standorte mit den etwa 2.600 Arbeitsplätzen erhalten zu wollen, hat sich letztendlich nicht durchsetzen können.
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20.5.2009 von KUKKSI Newsredaktion.
BERICHT Kukksi- Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja
Deutschland scheint mehr denn je ins Fadenkreuz des internationalen Terrorismus zu geraten und ebenso besorgniserregend ist das Auftreten rechtsextremer Gruppen hierzulande. Eine wachsende Gewaltbereitschaft ist bislang bei rechten und linken Gesinnungsgenossen auszumachen, wenngleich sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble betont zurückhaltend äußert. Dennoch erkennt auch er, dass die Bedrohung so ernst wie nie ist.
So registriert auch Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm mit Besorgnis, dass sich Internet-Drohbotschaften von Islamisten verstärkt auf die Bundesrepublik konzentrieren. In Verbindung damit nimmt der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr eine besondere Stellung bei islamistischen Terroristen ein. Die Sorgen der Verfassungsschützer gehen auch in Richtung junger Muslime, die hierzulande verstärkt für den Dschihad angeworben werden sollen. Das Personenpotenzial von gewaltbereiten Fanatikern hat in der Bundesrepublik zugenommen und auch Reisen in Ausbildungscamps im afghanisch-pakistanischen Grenzraum gehören zu den Kriterien, die Gründe für eine wachsende Besorgnis liefern.
Aber auch die Gefahr, die von gewaltbereiten Rechtsextremisten ausgeht ist nicht zu unterschätzen. Nach Aussagen des Verfassungsschutzpräsidenten geht es in erster Linie um rund 500 „autonome Nationalisten“, die ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten sind. So traten diese Gruppen erstmals gewaltbereit am 1. Mai 2008 in Hamburg auf. Wer meint, dass die NPD angesichts ihrer parteiinternen Krise geschwächt sei, der irrt. Mit einer daraus resultierenden Schwäche und Handlungsunfähigkeit ist nicht zu rechnen.
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