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April 2009
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Archive für 30.4.2009

12:30 | Randale rund um den 1. Mai wird bundesweit härter und nicht nur in Berlin!

Archiv 30.04.2009

Es wird aufgerüstet und nicht etwa für externe Angriffe von außen, sondern für Demonstrationen linker Gruppierungen und rechtsextremer NPD- Anhänger. Zu den Hauptschauplätzen gewalttätiger Aktionen wird wie fast in jedem Jahr die Bundeshauptstadt gehören. Berlin muss sich nicht nur in der Walpurgisnacht auf Ausschreitungen einstellen, sondern auch am 1. Mai und mit rund 5.000 Polizeibeamten soll das Geschehen „in Schach“ gehalten werden.

Das Konzept der Deeskalation soll wie in den Jahren davor, wieder gelten. Zurückhaltung durch die Polizei ist angesagt und lediglich bei Ausbrüchen von Gewalt wollen die Ordnungshüter gezielt zugreifen. Unterstützt wird dieses bewährte Prinzip durch so genannte Anti- Konflikt- Teams, die bereits heute, am Vorabend des Maifeiertages unterwegs sein werden, um Schlimmeres zu verhüten. Doch ist auch nicht zu übersehen, dass eine aggressive Grundstimmung zugenommen hat, wobei radikale Tendenzen weniger den politischen Bereich einnehmen. Für die Bundeshautstadt wird es aller Wahrscheinlichkeit nach besonders hart kommen. Die Ordnungshüter sind dann aufgerufen, eine Kundgebung der rechtsextremen NPD und eine Gegendemonstration linker Gruppen auseinanderhalten halten zu müssen.

Aber auch der Bereich an der Arena im Stadtteil Friedrichshain wird als Brennpunkt gewaltsamer Auseinandersetzungen gehandelt. Zum Basketball-Halbfinale der EuroLeague zwischen den griechischen Vereinen Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen rechnet man von offizieller Seite mit jeweils rund 2000 fanatischen Fans und Hooligans. Die verfeindeten Anhänger dieser beiden Clubs haben bereits mehrfach in der Vergangenheit für schwere Ausschreitungen gesorgt.

10:00 I Schweinegrippe- steigt das Pandemie- Risiko noch weiter?

Archiv 30.04.2009

Seit gestern in den Abendstunden steht es fest: die Weltgesundheitsorganisation  erhöhte die Pandemie- Risikostufe um einen weiteren Rang. Konkret bedeutet dies, dass eine weltweite Ausbreitung der Schweinegrippe nun befürchtet werden muss.

Allgemein lautet nun nicht mehr die Frage ob Menschen zu Tode kommen werden, sondern wie viele es letztendlich sein werden. Auch das Europäische Seuchenkontrollzentrum  in Stockholm wertet die Erhöhung der Pandemie- Risikostufe als angemessen in Anbetracht der schnellen Entwicklung.

Mittlerweile ergreift die Regierung Mexikos rigorose Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern. So wird sich das alltägliche Leben dort weitestgehend in den kommenden Tagen verändern und geplant ist, über mehrere Tage hinweg alle Betriebe zu schließen, deren Erzeugnisse nicht zwingend für die Bevölkerung benötigt werden. Auf diese Weise wird das Ziel verfolgt, größere Menschenansammlungen zu verhindern, um einer weiteren Ausbreitung des Virus entgegen zu wirken.

Lediglich Verkehrsbetriebe, die Lebensmittelbranche, die öffentliche Gesundheitsversorgung wie auch der gesamte Finanzsektor sollen von den Maßnahmen ausgeschlossen werden.

Mexiko, dort wo die gefährliche Schweinegrippe ausbrach, sind bislang rund 180 Menschenleben zu beklagen.

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