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Februar 2009
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Archive für Februar 2009

19:30 I Vorgehen des Papstes sorgt für Irritationen

BERICHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja

Die 2000-jährige Geschichte des katholischen Kirche scheint erschüttert- wenigstens für einen Moment. Den Anlass dafür lieferte kein Geringerer als der Papst selber.

Vorangegangen war eine kirchliche Strafe, die gegen vier sogenannte Traditionalisten- Bischöfe verhängt wurde und die von Papst Benedikt XVI. zurück genommen wurde. Diese Tatsache allein hat nicht die Gemüter weltweit erregt; vielmehr liegt der Grund dafür an der Gesinnung der Bischöfe. Kein Geringerer als der Holocaust- Leugner Richard Williamson befindet unter den Bischöfen der Piusbruderschaft.

Dieser machte bereits mit seinen antisemitischen Auffasungen von sich reden. Angeblich waren diese Tendenzen in Rom nicht bekannt, doch steht fest, dass der für die besagte Bruderschaft zuständige Kardinal von den unguten Leugnungen gewusst haben muss. Vor Wochen erst waren diese unvorstellbaren Äußerungen gefallen, wonach Richard Williamson dreisterweise bestreitet, dass rund sechs Millionen Juden ins Gas von Nazideutschland gegangen sind.

Entsprechend scharf wird Papst Benedikt XVI kritisiert und dies von allen Seiten. Der Diaog mit der jüdischen Kirche scheint vorerst stark beschädigt. War man im in den vergangenen 50 Jahren ein gutes Stück in Sachen Versöhnung aufeinander zugegangen, scheint sich jetzt wieder eine tiefe Kluft aufzutun.

Indes räumt man in Rom schwer wiegende Fehler im Management der Kurie ein. Es wird ein Mangel an Kommunikation im Vatikan dafür verantwortlich gemacht, dass derart gravierende Fehltritte möglich waren.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte und forderte klärende Worte. Der Vatikan wie auch der Papst sollen sich klar von Äußerungen dieser Art distanzieren. In diese Richtung äußerte sich die Kanzlerin und zeigte sich bislang noch nicht zufrieden über die Klarstellung aus Rom.

9:40 I Rasen ist seit 1. Februar richtig teuer!

BERICHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja

Wer sich künftig alkoholisiert hinter das Steuer setzt, oder mit seinem “Bleifuß” die Gegend unsicher machen will, muss auf der Hut sein! Der Gesetzgeber will Rasern und angetrunkenen Zeitgenossen mit harten Strafen Gelegenheit geben, sich mit ihren Verstößen auseinander zu setzen.

Seit dem vergangenen Sonntag, 1. Februar, gilt der neue Bußgeldkatalog- und der hat es in sich. Noch nie zuvor gab es so empfindlich hohe Strafen im deutschen Verkehrsrecht.

Hatte die Bundesrepublik bislang den traurigen Ruf, als “Bußgeld- Paradies” innerhalb Europas zu gelten, ist ab sofort Schluss damit. Wer sich nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen in den Verkehr begibt, muss künftig 500 Euro anstatt wie bisher 250 Euro dafür hinblättern.

Aber auch Raser werden sich überlegen müssen, ob man es sich finanziell erlauben kann,  sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu halten. Außerhalb geschlossener Ortschaften wird ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro statt sonst 150 EUro fällig, wenn der Tacho mehr als 51 Kilometer pro Stunde anzeigt. Sind es gar 61 km/h zuviel, muss der Raser 440 statt 275 Euro hinblättern.

13:45 I Drohen der Bundesrepublik bald Anschläge?

BERICHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja

Das Superwahljahr 2009 bereitet offensichtlich den Sicherheitsbehörden jetzt schon Kopfschmerzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob mit terroristischen Anschlägen islamistischer Gruppen zu rechnen ist.

Erinnern wir uns an Spanien: bei den Anschlägen in Madrid mussten im Jahr 2004 191 Todesopfer beklagt werden. Die Folge war, dass die Regierung abgewählt und die spanischen Truppenverbände aus dem Irak abgezogen wurden.

Schon sieht das Bundesamt für Verfassungsschutz Parallelen, die möglicherweise auf die Bundesrepublik zukommen könnten. Anschlagsvorbereitungen islamistischer Terroristen gegen Deutschland stehen derzeit im Mittelpunkt der Befürchtungen. Rückt die Bundesrepublik auf der “Rangliste” der Länder, die Anschläge befürchten müssen nun langsam vor?

Schließlich steht der Bundeswehr- Einsatz in Afghanistan im Mittelpunkt jüngster Internetvideos, womit klar auf der Hand liegt, dass Deutschland in die Reihe der potenziell gefährdeten Länder wie Großbritannien und Amerik eingeordnet wir- ja vielleicht schon die Rangliste anführt?

Die kommenden Monate bis zur Bundestagswahl im September gilt es durchzustehen, ohne dass das Terrornetzwerk Al Kaida den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan durch Anschläge erzwingen wird.

13:00 I Verhandlungsmarathon beendet Tarifkonflikt

BERCIHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja

Bahnreisende können aufatmen- die Tarifverhandlungen für etwa 150.000 Beschäftigte bei der Deutschen Bahn AG fanden ein positives Ende. Im Mittelpunkt der zähen Verhandlungen zwischen der Bahn und den Gewerkschaften standen am Ende 4,5 Prozent mehr Lohn wie auch eine erhöhte Zahl an freien Wochenenden.

Nach rund 40 Stunden zäher Verhandlungen steht nun fest, dass der Arbeitgeber Signale in Richtung Einlenken gesendet hat und verbesserte Arbeitsbedingungen die Folge sind. Gute Nachricht demnach für Bahnreisende: Streiks sind nun nicht mehr zu befürchten.

Die Lohnerhöhungen sollen nun schrittweise und in zwei Stufen erfolgen. Bereits ab heute winkt eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent und ab Januar 2010 sollen zwei weitere Prozentpunkte die Forderungen aufstocken, wie eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro.

Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen hinsichtlich eines nun einmal im Monat gewährten freien Wochenendes wie auch neue Regelungen hinsichtlich von Ruhetagen und eine Erhöhung des Schichtzusatzurlaubs gehören zu den durchgesetzten Forderungen.

Nutznießer des Verhandlunsgergebnisses sind 130.000 Beschäftigte der GDBA und Transnet und 20.000 Arbeitnehmer, die über die Lokführergewerkschaft GDL organisiert sind. Zwar müssen die Gewerkschaften dem Verhandlungsergebnis noch zustimmen, doch gilt dieser Schritt lediglich als eine formelle Angelegenheit.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, wurden am vergangenen Donnerstag Warnstreiks von der Gewerkschaften Transnet und GDBA organisiert,  um Bewegung in die bislang zäh verlaufenden Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern zu bringen.