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Archive für 1.2.2009

13:45 I Drohen der Bundesrepublik bald Anschläge?

BERICHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja

Das Superwahljahr 2009 bereitet offensichtlich den Sicherheitsbehörden jetzt schon Kopfschmerzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob mit terroristischen Anschlägen islamistischer Gruppen zu rechnen ist.

Erinnern wir uns an Spanien: bei den Anschlägen in Madrid mussten im Jahr 2004 191 Todesopfer beklagt werden. Die Folge war, dass die Regierung abgewählt und die spanischen Truppenverbände aus dem Irak abgezogen wurden.

Schon sieht das Bundesamt für Verfassungsschutz Parallelen, die möglicherweise auf die Bundesrepublik zukommen könnten. Anschlagsvorbereitungen islamistischer Terroristen gegen Deutschland stehen derzeit im Mittelpunkt der Befürchtungen. Rückt die Bundesrepublik auf der “Rangliste” der Länder, die Anschläge befürchten müssen nun langsam vor?

Schließlich steht der Bundeswehr- Einsatz in Afghanistan im Mittelpunkt jüngster Internetvideos, womit klar auf der Hand liegt, dass Deutschland in die Reihe der potenziell gefährdeten Länder wie Großbritannien und Amerik eingeordnet wir- ja vielleicht schon die Rangliste anführt?

Die kommenden Monate bis zur Bundestagswahl im September gilt es durchzustehen, ohne dass das Terrornetzwerk Al Kaida den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan durch Anschläge erzwingen wird.

13:00 I Verhandlungsmarathon beendet Tarifkonflikt

BERCIHT Kukksi Reporterin Astrid Albrecht- Sierleja

Bahnreisende können aufatmen- die Tarifverhandlungen für etwa 150.000 Beschäftigte bei der Deutschen Bahn AG fanden ein positives Ende. Im Mittelpunkt der zähen Verhandlungen zwischen der Bahn und den Gewerkschaften standen am Ende 4,5 Prozent mehr Lohn wie auch eine erhöhte Zahl an freien Wochenenden.

Nach rund 40 Stunden zäher Verhandlungen steht nun fest, dass der Arbeitgeber Signale in Richtung Einlenken gesendet hat und verbesserte Arbeitsbedingungen die Folge sind. Gute Nachricht demnach für Bahnreisende: Streiks sind nun nicht mehr zu befürchten.

Die Lohnerhöhungen sollen nun schrittweise und in zwei Stufen erfolgen. Bereits ab heute winkt eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent und ab Januar 2010 sollen zwei weitere Prozentpunkte die Forderungen aufstocken, wie eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro.

Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen hinsichtlich eines nun einmal im Monat gewährten freien Wochenendes wie auch neue Regelungen hinsichtlich von Ruhetagen und eine Erhöhung des Schichtzusatzurlaubs gehören zu den durchgesetzten Forderungen.

Nutznießer des Verhandlunsgergebnisses sind 130.000 Beschäftigte der GDBA und Transnet und 20.000 Arbeitnehmer, die über die Lokführergewerkschaft GDL organisiert sind. Zwar müssen die Gewerkschaften dem Verhandlungsergebnis noch zustimmen, doch gilt dieser Schritt lediglich als eine formelle Angelegenheit.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, wurden am vergangenen Donnerstag Warnstreiks von der Gewerkschaften Transnet und GDBA organisiert,  um Bewegung in die bislang zäh verlaufenden Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern zu bringen.

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